Archiv für die Kategorie ‘Kultur im näheren und weiteren Sinne’

und nicht mit den Augen. Es wäre interessant zu wissen, wie wohl Blinde (oder ein Publikum mit verbundenen Augen) über das abstimmten, was sich mehrere hundert Millionen gestern abend angesehen haben. Das Ding heißt „Song“- Contest, und nicht „wer ist die größte Rampensau“-Wettbewerb, aber offensichtlich legt das geneigte Publikum mehr Wert auf Äußerlichkeiten. Bis gestern, denn da hat tatsächlich einmal die Musik gewonnen.

Ohne Pyrotechnik, ohne Schnick-Schnack, ohne Firlefanz. Ein Mikro genügte dem jungen Portugiesen. 

Nun stieß das im Netz nicht auf ungeteilte Zustimmung, was grundsätzlich auch okay ist. Musik ist Geschmackssache. Wenn ich allerdings Kommentare lese wie :“ Gejaule, der kann überhaupt nicht singen, Betrug, Deutschland wird gehasst etc.“, dann platzt mir der Kragen. Ich mag z.B. die Lieder von Helene Fischer auch nicht, aber ich würde deshalb nie in Abrede stellen, dass sie singen kann.

Und weshalb der deutsche Beitrag Vorletzter wurde? Nicht, weil das Mädel nicht singen kann. Der Song war ganz einfach Scheiße. Das hat mit Politik nix zu tun. Es war kein Trost, dass die Spanier einen noch mieseren Song hatten. Weshalb jodelnde Slawen vor Deutschland lagen, liegt dann wohl doch an nachbarschaftlichen Beziehungen.

Lasst das nächste Mal wieder Stephan Raab ran. Ich mag den nicht, aber der weiß wie’s geht. Soviel zur Qualität von Volksabstimmungen.

Und schön, dass sich sowohl Jury und Telefonvoter einig waren. Der mit weitem Abstand beste und interessanteste Song hat gewonnen, obwohl man nichtmal mitklatschen konnte und er aus mehr als 4 Akkorden bestand.  Es besteht also noch Hoffnung für Europa.

„Schreib doch wieder öfter mal“, meint meine Gattin, die mir ab und an in den Hintern tritt, wenn ich zu lange in das Rechteck des Fernsehers starre. „Oder spiel‘ Gitarre“. Eigentlich hat sie ja recht, man fällt als Pensonist nur allzu schnell der Gefahr anheim, zu verblöden. Seitdem sich auch noch meine Rockband in ihre Bestandteile zerlegt hat („unüberbrückbare musikalische Differenzen“), ist es nicht unbedingt besser geworden. 

Ich tue also, wie mir geheißen. Die Telecaster habe ich eine Zeit lang bearbeitet und nun schreibe ich. Bloß, was? Erdogan? Über Mr.100%, die fleischgewordene Bademütze der SPD? Trump?? IS, Germanwing-Suicidecrash? Putin? AfD? 

Darüber schreiben schon genug Leute. Was ist das Thema? Ich frag‘ mal die, die mich in den Hintern getreten hat. Der Film am Montag Nacht, das kleine Fernsehspiel? „Lollipop Monster“ im Zett De Eff. 0:15 – 1:45h. Es war eine der Situationen, bei denen man zuschaut, obwohl man’s eigentlich nicht will. Aber ich war nicht müde (Rentner) und so wollte ich sehen, was da mehrere Filmpreise gewonnen hatte. „Umjubelt auf der Berlinale 2011, Bayrischer Filmpreis usw.“ FSK16. Also Kultur. Teenagermädchen, kaputte Familien, das ganze Klischee halt. In diesem Film wurde mehr gevögelt als in einem Softporno der 70er Jahre. Zum Finale gab’s noch einen hübschen Totschlag, bei dem das Blut spritzte, dass es eine Freude war.

Ich dachte eigentlich, nach dem Borowski-Tatort am Sonntag könne mich nichts mehr umhauen, aber weit gefehlt.
Wenn das dem Leben großstädischer minderjähriger Mädchen entspricht, dann bin ich froh, nicht mehr jung sein zu müssen. Vor denen hätte ich Angst. Wahrscheinlich fehlt mir aber nur der intellektuelle Zugang zu diesem Sujet. 

Meine Frau fragte mich noch, für welches Publikum dieses Sittengemälde wohl gedreht wurde? Für Lehrer, Sozialarbeiter, Schüler? Oder für Pädophile? Ich waas es ned. Vielleicht auch nur für schlaflose Rentner, damit die was zu schreiben haben.

Eigentlich gehört so ein Streifen zu ARTE, denn wie sagte Harald Schmidt einmal so treffend?: „ARTE? Ist das nicht der Sender, bei dem die Pornos französische Untertitel haben?“

Samstag, wieder eine Woche rum. Was war denn alles los? Mal nachdenken…hmm, Besuch bei Melli und Petri..und sonst? Nix? Doch: Geschrieben hab‘ ich. Am 3. Teil von Local Hero. Irgendwie muss man die Zeit ja dodschlagen. Der junge Musiker hat nochmal auf FB nachgefragt, was er denn nun machen soll? Beruf aufgeben und nur noch schreiben? Ich hab‘ ihm geantwortet, dass ich mal den Stundenlohn ausrechnen wollte, den ich für meine Romane erwirtschaftet hatte. Ich musste das aufgeben, da rechts neben der Null und dem Komma zu wenig Stellen auf meinem Rechner sind. Vielleicht, wenn ich ihn auf „wissenschaftlich“ umstelle, hoch minus und so? 

Es bleibt so: Schreiben lohnt sich in der Regel nur dann, wenn man ohnehin schon berühmt ist. Dann wird man zu Lanz, „Volle Kanne“ oder NDR-Talk eingeladen um bei passender Gelegenheit einzuwerfen „das habe ich genau so in meinem Buch beschrieben“. Das zugehörige Druckwerk kann man von Zeit zu Zeit in die Kamera halten. (Mich könnte man schon mangels Druckwerk nicht einladen, denn E-Books kann man nicht in die Kamera halten…obwohl? Mit’m Tablet?) 

Didschee Bobo hat nun auch endlich sein Leben aufgeschrieben  (Sein Mofa lief übrigens  29,5 km/h) und das wird entsprechend in den Medien gewürdigt. Ich hab‘ ja mein Leben auch mal aufgeschrieben und veröffentlicht, aber mal ehrlich: Wen interessiert das? Leider habe ich es verabsäumt, durch meine musikalischen Aktivitäten berühmt zu werden. Sonst würde ich bei Lanz neben Phil Collins sitzen und meine Alkoholiker-Vita präsentieren. Aber dazu muss man eine Rampensau sein und ich bin das krasse Gegenteil dessen. Ab und zu kommt bei Gigs mein Arzt und Keyboarder vorbei um sich von meinen Vitalfunktionen zu überzeugen…

Ich bin ein jämmerlicher Selbstvermarkter. Vielleicht Plakate kleben? Puhh..nacher sind die Ausgaben doch höher als die Einnahmen? 

UND ICH SCHREIB‘ TROTZDEM WEITER! 

Irgendwie muss man die Zeit ja dodschlagen. 

Es sind weniger Dinge wie das dünner werdende Haar, der ins Friedhofsblond changierende Bart oder Körperpartien die immer mehr dem newton’schen Gesetz der Schwerkraft folgen. Es ist auch nicht die Einsicht, dass man besser nicht die Bergwanderung zum Preikestolen macht (Nö, da sind eh lauter Flip-Flop Chinesen mit Selfie Sticks) und dafür den in Klammern gesetzten Grund als wohlfeile Ausrede benutzt. 

Es sind eher Sendungen, die man als Rentner gelegentlich von der Bettstatt aus verfolgt. Morgens, weil man nicht mehr schlafen kann jetzt, wo man’s dürfte.. 😦 

Der Moderator fragte seinen Gast – einen aufstrebenden jungen Schauspieler – wie er es denn mit seinen Sehgewohnheiten hält. „Gehst Du ins Kino, oder bist Du mehr ein Binge-Watcher (gegoogelt, wie man das schreibt, erst hatte ich „Bitch-Watcher“ verstanden). 

„Nee, ich schau‘ gern Com…“  (ich hab‘ vergessen wie das weiter heißt, es handelt sich um Serienkomödien. Wenn’s jemand weiß, dann bitte ich um Nachricht) „Und dann steh‘ ich noch auf Horrorfilme.“

„So richtige Splattermovies?“, meint der Moderator. „Nee, aber’n bisschen spooky darf’s schon sein. 

Und daran merkt man, dass man alt wird. Wenn man immer öfter Wikipedia bemühen muss, um zu begreifen, worüber die eigentlich reden. 

Klingt lustig, ist es aber nicht. Das Tiwie hab‘ ich ausgeschaltet. Ich möchte nicht zum Binge-Watcher mutieren.

Haaaalt. Hab’s gefunden Romcom heißt es. „Romantic-Comedy.“ Nun ja. Das muss er halt sagen, als Hauptdarsteller von „sms für Dich“

will ich hier mal brechen. Mittlerweile habe ich ja mitgekriegt, dass sehr viele Freunde und Bekannte mein letztes Buch einfach deshalb nicht downloaden, weil es bei *gottseibeiuns* Amazon erschienen ist. Gut, über Amazon lässt sich trefflich streiten, aber ich möchte nicht wissen, wieviele leidenschaftliche Kritiker schonmal heimlich einen neuen Akku, oder sonstigen Krimskrams dort bestellt haben. Weil’s billiger und bequemer ist. Anyway..es geht um Kindle, einen Teil des Internethändlers. Wer schon einmal – wie ich – ein Buch verfasst hat weiß, dass Schreiben das Eine, und Verlegen das Andere ist. Man schreibt ca. 13.000 Verlage an, schickt das Manuskript und wenn man seeeehr viel Glück hat,  bekommt man zumindest eine schriftliche Absage. In 95% der Fälle bekommt man weder das, noch sein Manuskript zurück. Was  mich auf Kindle Direct Publishing gebracht hat, weiß ich nicht mehr. Aber dort darf ich veröffentlichen. Ohne Vorleistungen, ohne, darum betteln zu müssen. Die Preise legt man selbst fest und man erhält als Autor 70% des Erlöses. Fair.Ich finde,  dass man dies  – bei aller berechtigten Kritik an Amazon – ruhig einmal würdigen sollte. So. Und jetzt darf die vereinigte Linke über mich herfallen. 

Allerdings ist es ein eher prekäres Beschäftigungsverhältnis. Es gibt nur einige Wenige, die davon leben können und ganz, ganz Wenige, die davon richtig gut leben können.
Dazu gehöre ich nicht. Und trotzdem tue ich’s. Weil’s Spaß macht und weil es der vorzeitigen Altersverblödung entgegenwirkt. Dass daraus ein Krimi wurde, konnte ich am Anfang noch nicht abschätzen, das hat sich so ergeben. Naja, ein klassischer Krimi isses nun auch wieder nicht, da die Hüter des Gesetzes nur sporadisch vorkommen. Obwohl genug Blut spritzt. Eine Reisebeschreibung ist es auch nicht, dazu fehlen wiederum Landkarten und Panoramafotos. Für einen Liebesroman reicht der eher spröde Charme des Lothar Lampe auch nicht und eine Biographie ist es schon mal gar nicht, da  der Protagonist mit mir nur das Alter und die Wahl des Instruments gemeinsam hat, ansonsten ist er aus vielen realen Personen zusammengebaut.
Als E-Book ist es deshalb erschienen, weil ich mir die Kosten für eine Drucklegung nicht leisten kann und außerdem keinen Platz mehr habe, Bücher neben unverkauften CD’s zu stapeln. 🙂
Wäre es ein Film, dann käme es als Roadmovie daher. Berühmt werde ich wohl nicht werden, aber vielleicht traut sich der Ein – oder Andere doch, meine Erstlingsnovelle herunterzuladen.  Hier geht’s zum Downloadphoto_2016-07-31_18-27-49

Unbegreiflich, dass ein Mann wie John Cleese sich auf die Seite der Brexit-Befürworter geschlagen hat.

Vielleicht hätte er nochmal in’s Drehbuch zu „Das Leben des Brian“ schauen sollen.
Man könnte statt Aquädukt , Medizin, Hygiene, Straßen auch Umweltschutz, Arbeitnehmer- und Menschenrechte, Wettbewerbsrecht, Deregulierung der Telekommunikations- und der Energiemärkte u.V.m. sagen, dann hätte man den Dialog zwischen der EU und ihren nationalistischen Gegnern.

Ach ja: Gekreuzigt wurde in der Eurozone auch noch niemand. 🙂

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Reg: Sie haben uns ausgesaugt, die Schweinehunde. Sie haben uns alles genommen, und nicht nur uns, sondern auch den Vätern unserer Väter.
Loretta: Und den Vätern der Väter unserer Väter.
Reg: Hört, hört!
Loretta: Und den Vätern der Väter der Väter unserer Väter.
Reg: Schon gut, kapiert. Und was haben uns die Römer jemals dafür zurückgegeben?
Xerxes: Das Aquädukt?
Reg: Was??
Xerxes: Das Aquädukt.
Reg: Oh ja, doch. Das haben sie uns gegeben. Stimmt.
Mitglied: Und die Hygiene.
Loretta: Richtig, die Hygiene. Erinnerst du dich noch, wie die Stadt früher ausgesehen hat?
Reg: Klar, gestehe ich dir zu.
Matthias: Und die Straßen.
Reg: Okay, die Straßen, das ist ja klar. Aber abgesehen von den Aquädukten und Straßen
Mitglied: Bewässerung.
Xerxes: Medizin.
Mitglied: Erziehung.
Reg: Ja, ja. Ist schon gut.
Mitglied: Und den Wein.
Francis: Den würden wir wirklich vermissen, wenn die Römer abzögen, Reg.
Mitglied: Öffentliche Bäder.
Loretta: Und man kann sich nun nachts auf die Straße trauen, Reg.
Francis: Ja, sie wissen wirklich, wie man Ordnung schafft. Geben wir’s zu: Sie sind die einzigen, die das hier zuwege bringen.
Reg: Okay, okay, aber abgesehen von Aquädukten, Medizin, Erziehung, öffentlicher Ordnung, Bewässerung, Straßen und Volksgesundheit – was haben die Römer je für uns getan?
Xerxes: Sie haben uns Frieden gebracht.
Reg: Frieden? Halt bloß dein Maul.

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Gut, „Hallo Deutschland“ muss man nun nicht unbedingt gesehen haben, aber wie’s der Zufall wollte, sah ich das heute. „Und nun der satirische Wochenrückblick mit Achim Winter“, so die Moderatorin.
Winter – ein kleiner pummeliger Brillenträger mit fleischgewordener Bademütze als Frisur – fragt Passanten mehr oder weniger spontan zu politischen – und sonstigen Themen.
Am liebsten sucht er sich etwas ahnungslos wirkende Bürger heraus, die kann man besser vorführen.
Ein junger Mann, befragt nach der heute beginnenden Fußball-EM:“ Fußball interessiert micht nicht so sehr“ Winter:“ Sind Sie schwul?“…Aha, stimmt ja. Schwule können nicht kicken und auch nicht auf den Fingern pfeifen. Sehr lustig,  Herr Winter, haha.

Dann die Frage nach der Nachfolge für Gauck, am besten fragt man ein junges Mädchen, die ziemlich politikfremd wirkt:“ Sollte eine Frau Präsidentin werden?“ Das Mädchen:“ Hm, ja, schon“
Winter (mit schelmischem Blick auf ein Plakat mit einer dunkelhäutigen Bikinischönheit) :“ Am besten eine schwarze Muslimin, die früher einmal ein Mann war, dann wären alle zufrieden. Oder Sarah Wagenknecht, die wirkt ja so männlich. Haha, geht nicht, da müssen wir doch Claudia Roth nehmen, hahaha“.
Brüller, Herr Winter. Da haben Sie’s den genderwahnsinnigen Gutmenschen aber mal so richtig gegeben.
Vermutlich will das ZDF mit einem Späßekenmacher wie Achim Winter die letzten verbliebenen AfD-Zuschauer bei der Stange halten. Ein anderer Grund, diesem Herrn jede Woche Raum für seine mehr als grenzwertigen Sprüche zu geben, fällt mir nicht ein.

Sollte sich das ZDF von Winter trennen, dann kämen sicher andere Jobs für ihn in Frage.
Vielleicht als Pressesprecher bei der AfD, das wär doch was Herr Winter?

Haha, nee, war nur Spaß. So ne Art Satire. Das kennen sie ja. 🙂

Hier kann man sich das anschauen

Fakten, Fakten Fakten? Mir fällt dazu ein ähnlich klingendes englisches Wort ein, das ich hier aus Gründen der „Netiquette“ nicht gebrauchen möchte.

Als Markwort dieses Blatt gegründet hat, war es ein Sprachrohr der Neoliberalen. Ehrensache für das FDP Mitglied. Wie hinlänglich bekannt ist, wurden die Anhänger und damit auch die Leserschaft der Liberalen immer weniger. Da mussten neue Leser her.
Wer es sich antun will und die Kommentare zu den Artikeln liest, der sieht an den „Daumen hoch und runter“ Symbolen schnell, wer diese neuen Leser sind. Rassisten, Homophobe und der Rest des braunen Gesocks.
Der Focus macht das ganz raffiniert, denn die Beiträge sind nach dem Motto „Zuckerbrot und Peitsche“. Es wäre falsch sie als rechts einzustufen, aber es gibt kein Thema,  bei dem nicht sofort von irgendeinem idiotischen Kommentator eine Brücke zu Migranten und Flüchtlingen geschlagen wird. Sogar am Wetter sind die Flüchtlinge schuld: Originalkommentar zu den derzeitigen Fluten: „Daran ist die Verbrecherregierung schuld. Durch die vielen „Gäste“ wird noch mehr Boden zubetoniert und das Wasser kann nicht abfließen. Einen Klimawandel gibt es nämlich gar nicht. Pfui Teufel, Frau Merkel“

Soviel zu den Artikeln.

Anders ist das bei den Kommentaren: Da wird (um nur ein paar Beispiele zu nennen) Frau Nahles als Parasit und faule Sau apostrophiert, Hofreiter von den Grünen wird aufgefordert, lieber mal zum Frisör zu gehen als nur linksversiffte grüne Scheiße von sich zu geben, Frau Merkel wird ein ums andere Mal auf’s Gröbste beleidigt (DAS Merkel ist noch harmlos) und die „Thumbs up“ für diesen braunen Quark schnellen zu Hunderten in die Höhe.

Hier gilt anscheinend die von Focus geforderte „Netiquette“ nicht.
Auch ich war als Kommentator bei Focus registriert. Auf Beleidigungen habe ich reagiert. Nicht mit gleichen Mitteln, sondern mit Hinweisen auf die Strafwürdigkeit so mancher Äußerungen.

Und nun dürfen Sie raten, was passiert ist. Ich wurde als Kommentator gesperrt (nachdem ich auf ein paar meiner wenigen genehmigten Kommentare von den besorgten Bürgern auf’s Übelste beschimpft und bedroht wurde).
Ich hätte gegen die Regeln verstoßen, hieß es in dem Formschreiben des Markwort-Blattes.

Wenn die Regeln darin bestehen, gewählte Volksvertreter  (hinter denen ich nicht stehe) zu beleidigen, verleumden und mit Fäkalsprache zu belegen, dann habe ich wohl dagegen verstoßen.
Die übelsten Kommentare, auf die sich meine Gegenrede bezog, sind übrigens nie entfernt worden.
Ich weiß nicht, was der Focus bezweckt. Immerhin wäre bei einer AfD-Regierungsbeteiligung eine FdP hoch2 an der Macht. Im braunen Gewand. Die sozial schwachen Anhänger, die sich von den braunen Heilsbringern dieses rechten Vereins eine gerechtere und ehrlichere Politik erhoffen, werden sich noch verwundert die Augen reiben, wenn Frau Petry&Co. ihre Renten – und Sozialgesetzgebungspläne durchsetzen.
Dann viel Spaß.
In diesem Sinne: Fuck, Fuck, Fuck  (ich konnt’s mir nicht verkneifen:) )

….dann bin ich um den Schlaf gebracht. Wenn auch der Sinn des Gedichtes ein völlig anderer ist, Heinrich Heine würde heute umdenken.
Vermutlich würde er seine Zeilen aus seinen Nachtgedanken heute auf Sachsen beschränken, angesichts des braunen Bodensatzes im Lande August des Starken. Heine war Jude…..

Wie hatte Kurt Biedenkopf einst gesagt?
Die Sachsen sind immun gegen Rechtsextremismus„…
Da sollte der Impfschutz dringend aufgefrischt werden, das Immunsystem lässt doch insgesamt stark nach.

Gut, auch wir hatten in Baden-Württemberg die NPD von 68 – 72 .. und im 11. und 12. Landtag die Republikaner sitzen und natürlich gibt es auch hier braunes Gesindel, aber das hält sich in Grenzen……obwohl..am 13.3. wird wohl auch hier die AfD in’s Parlament einziehen.

Doch das, was sich zur Zeit im Freistaat Sachsen abspielt….unvorstellbar hier. Unser Radikalismus beschränkt sich auf die Grünen unter Kretschmann..

Pegida ist eine sächsische Erscheinung und auch wenn sich viele Teilnehmer als lediglich „besorgte Bürger“ gerieren, die nur gegen die linksgrünversiffte Regierung in Berlin demonstrieren…..es ist schlichte Fremdenfeindlichkeit, die diese Leute antreibt.

Das wurde gestern wieder deutlich als 2 „Austauschschüler“ beim Feind, der „Lügenpresse“ – in Gestalt der ARD – waren. Schaut’s Euch an
Sobald die Dreckschleuder Tatjana Festerling (ein weiteres schönes Beispiel dafür, um wieviel friedlicher die Welt wäre, würde sie von Frauen regiert) ihr Verständnis für die „mutigen Bürger“ von Clausnitz ausgesprochen hatten, redeten die beiden älteren „Besorgten“ ganz anders, als zuvor.

Die Gewalt ging von den Businsassen aus.
Auch der Brandanschlag in Bautzen war nur ein „Ausdruck des Protests“… so einfach sieht die Welt für Pegidisten aus. Ich erinnere: Diese Leute wollen die Kultur des christlichen Abendlandes verteidigen!!

Christlich? Kultur?…das sieht anders aus. Wenn Höcke christlich ist und Bachmann für Kultur steht? Dann gute Nacht, Abendland.

Selbst, wenn es so sein sollte, dass nicht jeder Pegida-Mitläufer ein Neonazi ist…..sie rennen Faschisten hinterher! Sie wehren sich nicht dagegen, wenn die Brandstifter von Bautzen und der braune Mob von Clausnitz  als „mutige Bürger, auf die man stolz ist“ bezeichnet werden.
Im Gegenteil. Nach diesen Worten brandete frenetischer Jubel auf.

Festerling….von dieser Frau habe ich Bilder von vor ihrer Pegida-Zeit und von heute gesehen und ich muss konstatieren: HASS MACHT HÄSSLICH.

Doch, etwas aus Bautzen liebe ich! Den Senf (den ich hiermit zu diesem Thema hinzugegeben habe)

In diesem Sinne, an alle Freunde des Fischens in trüben Gewässern : Petry Heil.