Archiv für die Kategorie ‘Unfreiwillige Komik’

Es sind weniger Dinge wie das dünner werdende Haar, der ins Friedhofsblond changierende Bart oder Körperpartien die immer mehr dem newton’schen Gesetz der Schwerkraft folgen. Es ist auch nicht die Einsicht, dass man besser nicht die Bergwanderung zum Preikestolen macht (Nö, da sind eh lauter Flip-Flop Chinesen mit Selfie Sticks) und dafür den in Klammern gesetzten Grund als wohlfeile Ausrede benutzt. 

Es sind eher Sendungen, die man als Rentner gelegentlich von der Bettstatt aus verfolgt. Morgens, weil man nicht mehr schlafen kann jetzt, wo man’s dürfte.. 😦 

Der Moderator fragte seinen Gast – einen aufstrebenden jungen Schauspieler – wie er es denn mit seinen Sehgewohnheiten hält. „Gehst Du ins Kino, oder bist Du mehr ein Binge-Watcher (gegoogelt, wie man das schreibt, erst hatte ich „Bitch-Watcher“ verstanden). 

„Nee, ich schau‘ gern Com…“  (ich hab‘ vergessen wie das weiter heißt, es handelt sich um Serienkomödien. Wenn’s jemand weiß, dann bitte ich um Nachricht) „Und dann steh‘ ich noch auf Horrorfilme.“

„So richtige Splattermovies?“, meint der Moderator. „Nee, aber’n bisschen spooky darf’s schon sein. 

Und daran merkt man, dass man alt wird. Wenn man immer öfter Wikipedia bemühen muss, um zu begreifen, worüber die eigentlich reden. 

Klingt lustig, ist es aber nicht. Das Tiwie hab‘ ich ausgeschaltet. Ich möchte nicht zum Binge-Watcher mutieren.

Haaaalt. Hab’s gefunden Romcom heißt es. „Romantic-Comedy.“ Nun ja. Das muss er halt sagen, als Hauptdarsteller von „sms für Dich“

Nein, ich will nichts über Refugees schreiben, nichts über VW, nichts über Putins Kampfjets in Syrien….es zieht mich zu sehr runter. Außerdem schreiben sehr viele kluge – und weniger kluge – Köpfe über diese Themen.
Mir ist grad eben beim Tanken was Kurioses aus meiner Sturm und Drangzeit in den 70ern eingefallen. VW hat entfernt damit zu tun, aber nur sehr entfernt. Außerdem war vor Kurzem der Todestag von Rudolf Diesel und zudem ist Gottlieb Daimler ganz in der Nähe – in Schorndorf – geboren.
Genug Historie also, daß man sich mit Autos auskennen sollte. Zudem ist der Schwabe bekanntlich sparsam.
So auch ein Musikerkollege, der neben dem Studium bei einem Autofriedhof arbeitete.
Ehe die Autos in die Schrottpresse kamen, mussten sämtliche Flüssigkeiten entsorgt werden und dafür war er zuständig.
Tanken an einer Tankstelle  war damals für ihn ein Fremdwort, da er den abgezapften Treibstoff für seine Rostlaube verwendete.
Wieder einmal kam so ein Schrottfahrzeug auf den Hof, ein Diesel :“ Passt ja“ freute er sich, da der Tank des zu Verschrottenden zirmlich voll – und der seines Fahrzeugs fatzenleer (schwäbisch für: empty) – war.
Rasch umgefüllt und nach getaner Arbeit nach Hause…..wenigstens ein Stück weit. Nach ca. 5km klang sein 190er Diesel wie ein Kampfjet, dann ein Rumms und aus war’s mit des Daimlers Herrlichkeit.
Mein Freund hätte vielleicht fragen sollen, weshalb der Wagen zur Verschrottung stand, denn so schlecht sah der doch noch nicht aus?
Nun ja….der Fahrer hatte anstelle von Diesel aus Versehen Benzin getankt und dabei seinen Motor ruiniert…..und nun hatte dieselbe Fehlbetankung gleich 2 Daimler geschrottet.
Merke: Wenn man schon Sprit klaut…… Erst riechen, dann umfüllen😂

Eigentlich find‘ ich es toll, dass so langsam alle Welt Englisch spricht. Und sei es nur rudimentär. Englisch ist nun mal die am leichtesten zu erlernende Sprache und für die Völkerverständigung ist sie ein Segen. (Naja, die Franzosen sehen das vielleicht anders…)  🙂
Keine Artikel und geschlechtsneutral. Es gibt nur die Grundform (wenn man nicht grade mit der Queen oder Gott spricht) und englische Muttersprachler machen einen „facepalm“, wenn sie hören, dass hier ein Grabenkrieg zwischen Feministen/innen und Konservativen/innen tobt. Um Begriffe wie „Fußgängerzone oder Fußgänger/innenzone.“
Le Soleil, la Lune…oder, der Mond, die Sonne…? damit schlägt sich der Angelsachse (zurecht) nicht rum.
Da ist „a“ singer, entweder ein Sänger oder eine Sängerin, was dann aus dem Kontext hervorgeht……ich schweife ab…eigentlich geht es um Anglizismen, oder was man hier für Solche hält. Deutsche Lehnwörter sind naturgemäß seltener, als z.B. Englische, Französische oder Spanische. Wobei die Griechischen nicht vergessen werden dürfen!  Überall, wo ein Ypsilon drin ist, ist der Wortursprung griechisch. Außer im Wort Bayern. Das soll nur griechisch aussehen, weil irgendein Wittelsbacher ein Faible für alles Hellenische hatte. (König Ludwig der I. änderte 1825 Baiern in Bayern, weil es schicker aussieht)

Und weil die deutschen Lehnwörter so relativ selten sind, ärgert es mich, dass alle sie benutzen, nur wir nicht. (Gut, das russische „parikmacher“ muss  jetzt nicht sein. Da klingt der französische Friseur schon vertrauter) 🙂

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Der Beitrag im u.a Link soll belegen, dass das Idiotentum hauptsächlich männlich geprägt ist. Da ist zum Beispiel von einem Briefbomben-Attentäter die Rede, der sein explosives Schreiben unzureichend frankiert hatte. Das kann vorkommen, dass man aber das zurückgesandte Kuvert selbst öffnet…….? Für derlei Fehlleistungen wird seit 1994 -meist posthum- der „Darwin-Award“ verliehen. Nebenbei bemerkt: Dass der Trottel seine echte Absenderadresse draufgeschrieben hatte, ist bei der Preisverleihung natürlich auch zu berücksichtigen. Das macht sich in der B-Note für den künstlerischen Wert bemerkbar. Oder der Dieb, der ein Stahlseil in einem Aufzugschacht abmontiert und dabei vergisst, dass er sich selbst noch im Lift befindet. R.I.P.
Von den 318 Nominierungen betrafen 282 Männer und nur 36 Frauen.
Das kann ich nachvollziehen, denn selten habe ich Frauen so dämliche Dinge tun sehen, zu denen Männer sich hinreißen lassen. Beklagenswerter Alkoholmissbrauch, denn die meisten der untersuchten Fälle waren dem Umstand geschuldet, dass die Nominierten besoffen waren. Gottseidank enden nicht alle Fälle tödlich, so auch bei den Idiotien, deren Zeuge ich selbst wurde. Um nur einen Fall zu schildern: Nach einem Umtrunk kamen meine Kollegen und ich an einem Bauerhaus vorbei, an dessen Aussenwand eine altertümliche Güllepumpe angebracht war. Mit Schwengel. Mit den Worten (in schönstem Schwäbisch):“ Die goht bestimmt nemme“ betätigte mein Freund J.R. aus W. den Pumpenschwengel und musste danach seine Kleider in einer Plastiktüte im Kofferraum transportieren. Er war der Angeschissene.
Ausser Konkurrenz laufen Idiotien, die während der Pubertät vorkommen, denn in dieser Zeit ist das Hirn ohnehin im Energiespar-Modus.
Selbst mir, der ich als äusserst vorsichtiger – um nicht zu sagen ängstlicher – Mensch in Verruf geraten bin, passierte einmal etwas ziemlich Dummes, das durchaus tödlich hätte enden können. Ich war 14 und schwächlich und begann deshalb mit einem Expander zu trainieren. Um die Trainingergebnisse zu begutachten, stellte ich mich mit bloßem Oberkörper vor den Spiegel und zog den Expander (mit allen Gummiseilen!!) so weit auseinander, wie es nur ging. Es ging weit….leider hatte ich schwitzige Hände und der rechte Griff rutschte mir aus der Hand. Ich sah im Spiegel noch, wie mich dieser Griff volle Möhre auf Höhe der Halsschlagader erwischte….dann gingen die Lichter aus…
Ich hab’s überlebt, über bleibende Schäden physischer oder psychischer Art will ich nicht sprechen….vielleicht soviel: Ich war im weiteren Verlauf meines Lebens nicht grundlos so überaus vorsichtig.
Der Körperertüchtigung bin ich seither abhold.

http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin_Award

männliche Idioten

Die Zeit ist ziemlich verschoben….

Veröffentlicht: November 13, 2014 in Reisen, Unfreiwillige Komik
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…..und man kriegt so langsam einen Vogel. Einen Meter nach dem Grenzschild „NSW“ (das heißt „New-South-Wales“ und nicht etwa „NichtSozialistischeWirtschaftsgebiete, wie eine Freundin aus Görlitz einmal meinte) sprang die Uhr auf dem Navi um eine Stunde nach vorn. Zack! Eine Stunde geklaut…die kriegen wir zwar wieder zurück, aber erst in Dubai…:( dabei hatte ich in meiner besserwisserischen Art behauptet, die Uhr springt zurück. Meine Gattin war klüger… Und nun schau ich auf die Weltzeituhr und komme ins Grübeln…hier isses 20h zu Hause isses 10h…mein Freund Steph ist grade in Miami, dort ist es 04h….wenn es sich bei Steph um meinen Freund Volker „Wolfman“ Kunschner handeln würde, wäre der nun einen Tag jünger als ich? (wir sind am selben Tag im selben Jahr geboren) Es ist alles sehr verwirrend. Vor vielen Jahren bin ich einmal Mittwochs in Neuseeland abgeflogen und war einen Tag früher – Dienstags- in San Francisco… Die Datumsgrenze ist für mich eines der größten Mysterien der Menschheitsgeschichte, aber die muss ja da sein, sonst würden wir in Richtung Osten fliegend ja immer jünger .. Oder doch nicht? Mann Mann Mann…Gut, dass wir heute in Nimbin waren. Das ist ein Dorf voller Althippies (like us) und da ist die Zeit eh‘ in den 70ern stehen geblieben.
No worries und hang loose… 🙂
Bis später dann

Ich habe meine Frau um Dispens für diesen Beitrag gebeten und sie hat ihn mir gewährt. Sie ist Mainzerin.
Dazu muss man wissen, dass Rheinland-Pfalz (und drum herum) eine sprachliche Sonderstellung einnimmt. Die Pfälzer können kein „ch“ ausspreschen. (Es sei denn, es folgt lediglich ein Vokal drauf, wie bei „Woche“)*. Und wenn sie es trotzdem versuchen, dann endet es meist tragisch. Meine Gattin hat sich einmal Prellungen am Zungenbein zugezogen, als sie mir etwas von einem tschechischen Chemiker erzählen wollte. „Tscheschischä Schemikä“…“ein was?“..fragte ich zurück. Beim Versuch, es nochmal zu sagen, zog sie sich besagte Verletzung zu. Bei „Aschebeschä, „Messästeschä“ oder ähnlichen Begriffen muss man schon genau hinhören, damit man weiß, dass Aschenbecher und Messerstecher gemeint sind. Auch „Würstchen“ ist schwierig (und kommt im täglichen Sprachgebrauch auch häufiger vor als Messerstecher) und ich nicke mittlerweile, wenn ich gefragt werde, ob ich mit ein Paar Wüstschn zufrieden wäre. Als ich einmal einen ganzen Beutel Erdnüsse verschlang, meinte sie augenzwinkernd:“Na, Du Eischörnschn?“
Ein Problem wird erst dann daraus, wenn diese Leute in der Öffentlichkeit stehen. Während Rainer Brüderle Untertitel bei seinen TV-Auftritten bekam (in der Heute-Show), wusste Helmut Kohl sehr wohl um das Problem, machte aber aus lauter Eifer den Fehler, dort ein „ch“ zu nuscheln, wo eigentlich ein „sch“ hingehört. Unvergessen sein Satz anlässlich einer seiner Selbstbeweihräucherungen:

„MEINE AMTSZEIT SOLL KEINE NICHE IN DER GECHICHTE BLEIBEN!“

Ein chönes Wochenende wünche isch, auch für die Schischtarbeiter 🙂 🙂
*Stimmt nicht. „Nacht“ geht auch….nicht aber „Näschte“

Ich erstarrte! Bei einer solchen Nachricht kann einem schon einmal der Schreck ins Glied fahren.
Einigen afrikanischen Potentaten, die sich mehr auf Voodoo-Meister als auf die Wissenschaft verlassen und zudem zu den Hardcore-Homophoben zählen,  traut man einiges zu, aber, dass die soweit gehen?
Meine Gattin, die sich wegen ihrer Hörbehinderung lieber auf den Videotext verlässt,  klärte mich schließlich auf:“in Liberia werden „alle Schulen geschlossen“, heißt es..Du solltest auch einmal zum Ohrenarzt gehen“
Ich bitte hiermit schriftlich und in der gebotenen Demut beim liberianischen Potentaten um Entschuldigung.
Falsch gehört ist schnell geschehen,  vor allem, wenn man das falsch Gehörte für wahr halten könnte.
Während einer Autofahrt glaubte meine gute Jule einmal in den Verkehrsnachrichten zu hören:“Nach einem Unfall auf der A8 bei Augsburg befinden sich noch Leichenteile auf der Fahrbahn“ und erschrak ob des vermeintlich Gehörten fürchterlich.
Ich konnte sie beruhigen, da es sich lediglich um Reifenteile handelte. Aber seitdem herrscht jedesmal große Heiterkeit, wenn so eine Verkehrswarnung ausgestrahlt wird.
Aber zurück nach Afrika.
Tatsächlich wurde das Folgende zu Zeiten des kalten Krieges ausgestrahlt. Mir ist nicht mehr in Erinnerung,  um welchen Außenminister  es sich genau handelte, (es muss in den 60ern/70ern gewesen sein) aber an das, was die Nachrichtensprecherin verkündete, erinnere ich mich genau:“ Der sowjetische Außenminister ist in Uganda gefallen“ ….Pause….Entschuldigung, ist in „Ungnade“ gefallen“

Am Montag werde ich einen HNO-Facharzt konsultieren.
-Sendepause-

……wenn Ihr nicht schon vorher in der großen Matrix verschwindet.
Die Kommentare zu meinem Beitrag über meine peinlichen Erlebnisse mit dem Smartphone brachten mich drauf und ich denke, das muss festgehalten werden.
Zudem hatte ich gestern ein ca. 3-stündiges Telefonat mit meinem Keyboarder (62), immerhin Einser-Abiturient und summa cum laude Akademiker. Er wollte mir ein paar Aufnahmen von unserem letzten Gig via Drop-Box zu Gehör bringen und es war nur seinem 18 jährigen Sohn zu verdanken, dass das schließlich gelang…..ein Drama.

Dann schreibt mir ein langjähriger Kommentator, dass er einen 25 jährigen darum bitten wollte, ihn mit seiner 1-Knopf-Kamera zu fotografieren –  sich beim Erklärungsversuch der Funktionsweise aus 2cm Entfernung ins eigene Auge blitzte – und daraufhin den Rest des Tages einen Blindenhund benötigte.

Caveman aus Teneriffa schreibt, dass er gestern einen Anruf erhielt und sich wunderte, dass niemand antwortete, als er in die Fernbedienung sprach.

(Ich selbst hatte einmal den Fernseh-Kanal umschalten wollen und stattdessen die Rettung angerufen)

Eine ältere Kollegin – des Englischen nicht mächtig – fragte mich einmal, ob unsere neue Kaffeemaschine in Russland gebaut würde. ?..auf meine Nachfrage sagte sie, auf dem Einschalter würde „Poweronoff“ stehen, ob das der Hersteller sei……Grundgütiger.

Irgendwann wurden in unserer Firma (vor ca.30 Jahren) alle technischen Zeichnungen auf Deutsch und Englisch umgestellt (auf der Zeichnung stand jetzt unten rechts „Konstrukteur/Designer“) und ich wunderte mich über einen älteren Kollegen, der verzweifelt im Firmentelefonbuch einen Konstrukteur namens „Designer“ suchte…..

Meine Gattin will auch nicht hintan stehen (Außerdem hat sie mich schamlos ausgelacht, als ich auf die Rückseite des Handys starrte und mich wunderte, dass das Ding nicht startete)
Bei ihr war’s eine Pocket-Camera, die sie schimpfend zum Service des Media-Markt brachte „Hör’n se mal…die ist ja schon beschädigt, da ist ne Mords-Beule drin“ Es dauerte geraume Zeit bis sie gesenkten Hauptes die Wallstatt verließ, nachdem ihr der freundliche Berater erklärt hatte, dass die „Beule“ aus ergonomischen Gründen genau so vom Hersteller gewollt war.

Den Vogel abgeschossen hat allerdings mein Vater selig…..der hatte vor vielen Jahren meinen Freund und Radio/Fernsehtechniker Gerd angerufen, das Fernsehbild sei „doppelt.“
Dieser eilte hin, obschon es bereits 22h war. Dort merkte er ziemlich schnell, dass das Doppelbild nicht technischer, sondern alkoholischer Natur war…..
Friede seiner Asche.

Auch hier ein wundervolles Beispiel, wie man Technik missbrauchen kann 🙂

Falls Ihr selbst mit eigenen Stories aufwarten könnt..? Um Zuschriften wird gebeten.

Ich bin ein Besserwisser,  Erklärer, Nörgler und vor allem: Ein Mann und allein schon dadurch allen technischen Herausforderungen gewachsen…..Wäre die nachfolgende Megapeinlichkeit meiner Frau passiert…oiweh…!!!!
Ist sie aber nicht, sondern mir und ehe sie es erzählt, oute ich mich lieber selbst als Smartphone-Vollhonk des Jahres….Was war passiert?:
Neulich hatte ich über die Servicewüste Deutschland berichtet und davon ist auch nichts zurückzunehmen. Das Smartphone ist wieder da und beim O2-Stützpunkt ging’s auch noch. Allerdings hat meine Gattin seit dieser Sache eine heftige Abneigung gegen Sony entwickelt und da das Gerät nun wieder da – und immer noch wesentlich bedienerunfreundlicher als das Galaxy – ist, kamen wir überein,  die Geräte schlicht für schlicht zu tauschen. Jetzt habe ich das Riesending, das ohne Herrenhandtäschchen kaum zu transportieren ist. 1 Hemdtasche hab‘ ich schon abgerissen, aber das wäre nicht so dramatisch…….Da wir unsere Handys getauscht hatten, musste ich die Dinger ausschalten und erstmal die SIM-Karten wechseln. Außerdem sah ich das Z1 zum ersten Mal ohne Schutzhülle.
Man muss vorausschicken, dass ich an diesem Tag sehr aufgebracht und nervös war, weil O2 das Gerät partout nicht gegen ein Neues tauschen wollte und vermutlich waren die schuld….
Nachdem ich die SIM getauscht hatte, wollte ich das Ding wieder einschalten, aber nix…rien…nada…das Display blieb dunkel:“ Wahrscheinlich ist der Akku leer“, erklärte ich meiner Frau, die mir grinsend gegenüber saß. Was grinst die denn so frech?, dachte ich noch, während ich darauf wartete, dass das Gerät auflud.“Sag mal, war der USB -Anschluss schon immer rechts?“ Der Einschaltknopp links….? Komisch…..Nachdem mir meine werte Gattin 10min frech grinsend zugeschaut hatte, konnte sie nicht mehr an sich halten, brach grölend zusammen, lag auf dem Boden und trommelte mit den Fäusten auf die Auslegeware ein…..Schlagartig wurde mir klar was geschehen war und mein Gemächt schrumpfte vor Scham auf Säuglingsgröße….ICH HATTE AUF DIE RÜCKSEITE DES HANDYS GESTARRT UND MICH GEWUNDERT, DASS DER STARTBILDSCHIRM NICHT ERSCHIEN……*schämschämschäm*
Zu meiner Entlastung füge ich ein Bild ein, das zeigt, dass das Ding in ausgeschaltetem Zustand vorne und hinten total gleich aussieht…. (naja, bis auf das Kamera-Objektiv oben und das Sony-Logo in der Mitte……) Nie wieder werde ich mir anmaßen, einer Frau technische Ratschläge erteilen zu wollen!!!!

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Und zwar öffentlich. Wenn Sie englischsprachige Freunde haben, dann erschrecken die erstmal, wenn sie dazu eingeladen werden. „public viewing“ bedeutet im amerikanischen Englisch nicht etwa Fußball kucken, sondern das öffentliche Betrachten einer aufgebahrten Leiche.
Am besten mit einem umgehängten „body-bag“, was nichts anders als Leichensack bedeutet.
Anglizismen sind ja schon per se eine Plage, aber Pseudoanglizismen sind obendrein noch dazu geeignet,  heillose Verwirrung oder gar Entsetzen hervorzurufen.
Woher die Sucht der Deutschen kommt, nicht nur immer mehr englische Wörter zu verwenden,  sonder sogar noch selbst welche zu erfinden, erklärt am besten Walter Krämer, der Vorsitzende des Vereins deutsche Sprache.

Viele Deutsche haben das Bedürfnis, zur Benennung der Welt nicht ihre eigene Sprache, sondern die ihrer Kolonialherren zu verwenden. Für viele ist ihr Denglisch eine Art selbstgemachter Kosmopolitenausweis nach dem Motto „Lieber ein halber Ami als ein ganzer Nazi“.

Na dann, good luck Germany beim Match vs. France 🙂