Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Es sind weniger Dinge wie das dünner werdende Haar, der ins Friedhofsblond changierende Bart oder Körperpartien die immer mehr dem newton’schen Gesetz der Schwerkraft folgen. Es ist auch nicht die Einsicht, dass man besser nicht die Bergwanderung zum Preikestolen macht (Nö, da sind eh lauter Flip-Flop Chinesen mit Selfie Sticks) und dafür den in Klammern gesetzten Grund als wohlfeile Ausrede benutzt. 

Es sind eher Sendungen, die man als Rentner gelegentlich von der Bettstatt aus verfolgt. Morgens, weil man nicht mehr schlafen kann jetzt, wo man’s dürfte.. 😦 

Der Moderator fragte seinen Gast – einen aufstrebenden jungen Schauspieler – wie er es denn mit seinen Sehgewohnheiten hält. „Gehst Du ins Kino, oder bist Du mehr ein Binge-Watcher (gegoogelt, wie man das schreibt, erst hatte ich „Bitch-Watcher“ verstanden). 

„Nee, ich schau‘ gern Com…“  (ich hab‘ vergessen wie das weiter heißt, es handelt sich um Serienkomödien. Wenn’s jemand weiß, dann bitte ich um Nachricht) „Und dann steh‘ ich noch auf Horrorfilme.“

„So richtige Splattermovies?“, meint der Moderator. „Nee, aber’n bisschen spooky darf’s schon sein. 

Und daran merkt man, dass man alt wird. Wenn man immer öfter Wikipedia bemühen muss, um zu begreifen, worüber die eigentlich reden. 

Klingt lustig, ist es aber nicht. Das Tiwie hab‘ ich ausgeschaltet. Ich möchte nicht zum Binge-Watcher mutieren.

Haaaalt. Hab’s gefunden Romcom heißt es. „Romantic-Comedy.“ Nun ja. Das muss er halt sagen, als Hauptdarsteller von „sms für Dich“

Eigentlich find‘ ich es toll, dass so langsam alle Welt Englisch spricht. Und sei es nur rudimentär. Englisch ist nun mal die am leichtesten zu erlernende Sprache und für die Völkerverständigung ist sie ein Segen. (Naja, die Franzosen sehen das vielleicht anders…)  🙂
Keine Artikel und geschlechtsneutral. Es gibt nur die Grundform (wenn man nicht grade mit der Queen oder Gott spricht) und englische Muttersprachler machen einen „facepalm“, wenn sie hören, dass hier ein Grabenkrieg zwischen Feministen/innen und Konservativen/innen tobt. Um Begriffe wie „Fußgängerzone oder Fußgänger/innenzone.“
Le Soleil, la Lune…oder, der Mond, die Sonne…? damit schlägt sich der Angelsachse (zurecht) nicht rum.
Da ist „a“ singer, entweder ein Sänger oder eine Sängerin, was dann aus dem Kontext hervorgeht……ich schweife ab…eigentlich geht es um Anglizismen, oder was man hier für Solche hält. Deutsche Lehnwörter sind naturgemäß seltener, als z.B. Englische, Französische oder Spanische. Wobei die Griechischen nicht vergessen werden dürfen!  Überall, wo ein Ypsilon drin ist, ist der Wortursprung griechisch. Außer im Wort Bayern. Das soll nur griechisch aussehen, weil irgendein Wittelsbacher ein Faible für alles Hellenische hatte. (König Ludwig der I. änderte 1825 Baiern in Bayern, weil es schicker aussieht)

Und weil die deutschen Lehnwörter so relativ selten sind, ärgert es mich, dass alle sie benutzen, nur wir nicht. (Gut, das russische „parikmacher“ muss  jetzt nicht sein. Da klingt der französische Friseur schon vertrauter) 🙂

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Es ist Frühsommer, Zeit für die traditionellen Stadt- oder Straßenfeste. Einer der ursprünglichen Gedanken war, dass die Vereine und Organisationen wie freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz etc. ihre chronisch leeren Kassen ein wenig sanieren könnten. Es ging also um die, die ohnehin schon das ganze Jahr über den größten Teil ihrer Freizeit der Allgemeinheit opfern.
Und natürlich ging es darum, dass die jeweiligen Städte sich in ihrem besten Licht präsentieren. Das ging in den Anfangsjahren recht gut, man traf sich, hatte seinen Spaß und jeder hatte etwas davon. Irgendwann ging etwas kaputt. Insbesondere das ASTAF meiner Heimatstadt Waiblingen wird im Netz heftigst kritisiert. Kommentare, teils mit übelsten Beschimpfungen und Beleidigungen wabern durchs Netz:“ Scheiß-Musik, Schande für die Stadt, wollen die uns verarschen? “ Die völlig unter der Gürtellinie Liegenden lasse ich weg…auch aus Fremdscham darüber,  dass die meisten dieser Kommentare in einem Deutsch gehalten sind, für die ein Viertklässler eine 5- bekäme.
Diese feierwütigen Kritiker möchte ich etwas fragen: “ Habt Ihr jemals auch nur einen Finger für die Allgemeinheit gerührt?  Seid Ihr jemals ohne einen Cent Bezahlung 3 Tage hinter einem Tresen gestanden und habt Euch zum Dank dafür von Besoffenen beschimpfen lassen müssen? Habt Ihr jemals unentgeltlich beim Auf und Abbau  der Stände geholfen?
Habt Ihr je als Musiker für eine eher symbolische Gage auf der Bühne gestanden, habt Euch nach dem Abbau die Reifen in 20cm hohen Glasscherbenhaufen zerschnitten?(Mir wurde einmal ein Aussenspiegel mit einer Sektflasche zertrümmert) wenn jemand auch nur eine dieser Fragen mit ja beantworten kann, dann kann er mit Fug und Recht kritisieren. 
Alle Anderen, die Top-Bands und Entertainment vom Feinsten fordern, ohne einen Cent dafür zu berappen, sollten besser ihr Schandmaul halten. Dieses Anspruchsdenken kotzt mich an. Alles haben wollen, sich bespaßen lassen, Ja. Dafür etwas zu leisten, oder zu bezahlen: Nein. Geld wird lieber in das neueste Smartphone investiert, mit dem man dann seine Hasstiraden direkt vor Ort in FB posten kann.
Oder fragt mal bei der Stadtkämmerei nach, weshalb sich die Vereine keine besseren Bands leisten können? 
Oder macht doch selbst was? Aha, keinen Bock….. na, dann geht auf andere Feste, wenn es dort besser ist.  .
Ich fordere alle Waiblinger Vereine auf, das ASTAF zu boykottieren. Am Ende bleibt – außer der Kritik unserer Anspruchsgeneration – eh‘ nichts übrig…..

Über juvenile Alkoholexzesse und dem damit verbundenen Brauch, Flaschen und Gläser auf öffentlichen Straßen und Grünflächen zu zerschmettern, schreibe ich an anderer Stelle.

,….so etwa titelt der Sender n24 in seiner online-Ausgabe.
Wütende Proteste auf Facebook folgten. „SAUEREI, SEIT WANN WIRD DAS NICHT MEHR SPORTLICH ENTSCHIEDEN? “ So, oder so ähnlich lauten die Einträge einiger Vollpfosten, die zu blöd sind, einen ganzen Artikel zu lesen.
Mehr als 140 Zeichen übersteigen in Zeiten von Twitter und whatsapp wohl die mentalen Kräfte der Internet-Generation.
Ja, wie soll man denn sonst entscheiden,  wenn der 2. und 3. einer Gruppe punkt und torgleich sind und zudem noch unentschieden gegeneinander gespielt hatten??? 
Das war noch nie anders, seit die WM in dieser Form ausgetragen wird und erst ein einziges Mal musste diese Karte gezogen werden.
Natürlich hätte n24 die Schlagzeile auch sachlich halten können,  aber die wissen ganz genau,  dass 80% ihrer Leser über die Schlagzeile nicht hinauskommen und so funktioniert das „fishing for likes“
GRUNDGÜTIGER!!!!!!!!!!
Da fällt man ja vollends vom Glauben an die geistige Volksgesundheit ab!

http://www.n24.de/n24/Sport/Fussball/fussball-wm/d/4951492/brasilien-und-deutschland-koennten-per-los-rausfliegen.html

…so Dr. Bernhard Sturn vom „ Verein Deutscher Sprache“ 
Mir ist’s gestern wieder aufgefallen, anlässlich des Spiels Deutschland-Kamerun (nicht Merkel-Cameron) 🙂 Ich hab‘ zwar nur 10 Minuten gesehen, aber da sah ich den „Assist“ von Podolski bei denen der „Referee und sein Team“ ein Abseits übersah. Kein „offside“, immerhin.
Englisch ist notwendig und ich finde es hifreich, dass weltweit immer mehr Menschen diese relativ einfach zu erlernende Sprache sprechen.
Sogar einige Spanier und 2-3 Franzosen können inzwischen englisch.
So langsam hat man sich in Frankreich auch daran gewöhnt dass der „Grand Prix de la Chanson“ „juropiansongcontest“ heißt.  In Ordnung, wenn sich’s um eine internationale Veranstaltung heißt,  sag ich ja nichts. Dass unsere Sportler im deutschen Fernsehen als mehr oder weniger „competitive“ bezeichnet werden, dass deutsche Korbball und Eishockey Mannschaften „Penguins“ oder „Lions“ heißen, ist schon bedenklicher. Sorry, Basketball…..
„Landscape meets architecture“ lautete ein Thementag an der Hochschule Neubrandenburg zum Tag der Landschaftsarchitektur. Darüber hatte sich ein „work-stream“ anlässlich eines „meetings“ in der Aula geeinigt. (Die hoffentlich vorher vom „Facility-Manager“ geputzt worden war)

Sollte man da die eigene Sprache gleich ganz aufgeben? Irgendwann wird’s soweit sein, mit den Dialekten hat man’s ja schon beinahe geschafft. Da wäre dann der Point of no return erreicht.
Ich hoffe,  dieses posting in meinem Blog trägt dazu bei, local zu bleiben. Schließlich sind wir german-natives.
So. Und jetzt geh’n wir ein bisschen walken bei dem schönen Wetter. Fresh-air-snapping.

Nachtrag: Ich wurde in einem Kommentar auf die „falschen“ Anglizismen hingwiesen, wie z.B. „Handy“ Das ist kein Anglizismus.
Handy kommt aus dem Schwäbischen. Als das erste schnurlose Telefon auf den Markt kam, sagte ein schwäbischer Kunde: „Hen die koi Kabel?“

Zu dumm für Politik?

Veröffentlicht: Mai 22, 2014 in Bildung, Das ist ja zum Lachen, Fernsehen, Politik
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Manchmal bin ich nur noch müde. Europawahl ist das Thema und das ZDF wollte bei einer Straßenumfrage einmal die Europafestigkeit der Deutschen testen. Martin Schulz und Jean-Claude Juncker wurden so ungefähr erkannt, dass neben Brüssel auch Straßburg Sitz des EU-Parlaments ist schon weniger. Den Vogel schossen aber 2 junge Damen ab. Frage:“Wieviele Menschen leben in Europa“ Antwort: „Zu viele. In Deutschland ja schon 65.000 und in Europa mindestens 3 Millionen.“ Danach meinte die Disco-Queen noch, dass Reinhold Messner „zu ungepflegt für Politik“ sei, obwohl sie dachte, der Bärtige auf dem Bild sei Helge Schneider. …
Young Lady: Lieber zu ungepflegt,  als zu dumm für Politik.

…..so der Journalismus-Pate Wolf Schneider gestern bei Markus Lanz.
So seien Blogger z.B. nicht fähig, sich kurz und prägnant auszudrücken (Kuss, Schluss, Puff, kalt, heiß, warm) sondern benutzten besonders gern gedrechselte, geschwurbelte Worte (Integrationsunfähigkeit, Toleranzzwang, nichtsdestotrotz, dessenungeachtet). Überhaupt seien Wörter mit mehr als 2 Silben nicht das Stilmittel, das er den mehreren tausend Journalisten an die Hand gegeben habe, die er im Lauf der Jahrzehnte ausbildete.
Kurz: Blogs sind unnötige Machwerke, die zu lesen sich nicht lohnt.

Mein lieber Scholli, da bin nun ziemlich ratlos….aufhören? Journalismus studieren?
Womöglich noch auf Grammatik und Orthographie achten?

Sehr geehrter Herr Schneider:
“ Es geht um Inhalte, die Form ist zweitrangig, wiewohl es nicht unbedingt von Nachteil ist, wenn diese gewahrt wird.
Meine Schulbildung endete mit der 8. Klasse Hauptschule und TROTZDEM nehme ich mir die Freiheit, meinen Senf zu jeder Wurst zu geben, so sie nicht gerade Conchita heißt.
Meinungsbildende Maßnahmen enden nicht beim Feuilleton oder im Politikteil der FAZ.
Oft genug liest man auch dort nicht mehr als hübsch verpackten Stuß, der auch in der schönsten Hülle letzten Endes nur das bleibt, was er wirklich ist. Nämlich Scheiße.“

Vielleicht schauen Sie mal hier rein. (Keine Sorge, das hat ein richtiger Journalist geschrieben)
Wie Journalisten die Zukunft verschlafen
Ende der Durchsage.

Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man sich die Argumente einiger Petitionsunterzeichner anschaut. In den sozialen Medien tobt wieder mal die große Kommentatorenschlacht, bei der der einzige Verlierer die deutsche Rechtschreibung ist. (Tolleranz mit EINEM L. Herr V.T.! Setzen!) Bei Maischberger saß man einmal mehr zusammen, um das Thema Lehrplan in Ba-Wü zu diskutieren. Dass man dazu Olivia Jones in vollem Ornat geladen hatte, fand ich eher kontraproduktiv.  Erstens ist Travestie keine sexuelle Ausrichtung, sondern eine Kunstform (so gesehen wären sämtliche Charlys-Tante Darsteller ja auch schwul) und zweitens könnte der erschreckte Hetero den Eindruck gewinnen,  alle Schwulen liefen als Paradiesvögel herum.
Die Kampfheteros Kelle und Steeb sprachen davon, dass sie selbstverständlich den „Lebensentwurf schwul“ tolerierten…was für ein Blödsinn,  niemand entwirft sein Leben indem er sagt:“So, jetzt werd‘ ich schwul, weil’s grad hip ist“ Umgekehrt geht’s übrigens genauso wenig. Man ist, was man ist. Keine sexuelle Orientierung ist besser als die andere, Idioten und Drecksäcke gibt’s in allen Fakultäten. Und „Normal“ ist, dass im Tier und Menschenreich nun mal ein gewisser Prozentsatz das eigene Geschlecht bevorzugt. Schon immer. Ausgestorben sind wir deshalb auch noch nicht, ganz im Gegenteil.
Man sollte vor dem Hintergrund der Diskussion nicht vergessen, dass Schwule und Lesben in vielen Ländern strafrechtlich verfolgt, ja sogar hingerichtet werden. Vor 70 Jahren kam man im heute achso aufgeklärten Deutschland dafür noch ins KZ.
Und natürlich sollen Lesben und Schwule Kinder adoptieren. Zu einer Mutter gehört auch ein Vater. Und was machen Sie mit den Alleinerziehenden,  Frau Kelle?? Kinder wegnehmen und zu den Padres ins Heim? Und natürlich steht die Ehe unter dem besonderen Schutz des Staates. Von Ehe zwischen Mann und Frau steht da nix!! Wenn jemand Verantwortung für einen Anderen übernimmt,  sollte der Staat sich drüber freuen, das spart Steuergelder.
Toleranz…ich kann’s nicht mehr hören. Solange der von mir nichts will…Der will nichts von Dir, Sepp. Schwule neigen nicht zu Massen – und sonstigen Vergewaltigungen. Toleranz, diese Mischung aus Ekel und Mitleid, wie Harald Schmidt einmal sagte, ist noch lange keine Akzeptanz.

Achso, ich bin übrigens begeisterter Hetero:)

Nicolás Maduro ist ein ehemaliger Busfahrer (oder U-Bahnfahrer, wie andere Quellen sagen) der durch Kubas Gnade Nachfolger des verstorbenen Hugo Chávez wurde.
Maduro zeichnet sich durch Vieles aus, nur nicht durch Intelligenz.
So erzählt er schon mal von einem Vogel, der ihm Ratschläge seines Vorgängers gesungen hätte….wo dieser Vogel sein Nest hat, ist unbekannt.
Der dümmste Spruch dieses sog. Sozialisten,  der seine Gegner gern als „Snobs, Schwuchteln und Faschisten“ bezeichnet, kennzeichnet das Problem des sog. Sozialismus.
Um die Abwanderung seiner Untertanen zu stoppen, sagte er Folgendes:

Im Kapitalismus werden die Menschen genauso ausgebeutet wie bei uns“

Schöner hätte es kein Kabarettist sagen können…Ach Maduro, wärst Du doch nur Busfahrer geblieben…obwohl, wenn er so fährt wie er redet?

Und Charisma bekommt man damit auch nicht weg.

Franz Kafka ist nicht der Erfinder von Fix und Foxi

Pestalozzi ist kein italienischer Magenbitter

Daressalam ist keine gedörrte ungarische Wurst

Hannibal ist keine Erfindung der amerikanischen Horrorfilmindustrie
und er überquerte die Alpen auch nicht auf Lamas

Noah ist nicht nur der Vorname von Boris Beckers Sohn.

Ein Vulkaniseur erforscht nicht den Ätna.

Ray Ban ist nicht der Name eines Brillendesigners

Der letzte deutsche Kaiser hieß nicht Franz und war auch kein Fußballer.

Snickers ist nicht der Name des römischen Kriegsgottes.

Maxim Gorki ist keine Riesengurkenzüchtung.

Garibaldi ist kein Handelsname von Schnellkochtöpfen.

Sysiphus ist keine übertragbare Geschlechtskrankheit,
ebensowenig wie Gomorrha.

„Bananenrepublik“ wird nicht mit 5 „n“ geschrieben.

Die Quasten, mit denen Cheerleader herumwedeln, heißen ebensowenig
Tampons wie schwimmende Brücken.

………………………Man sollte keine Quizsendungen im Vollpfosten-TV anschauen..und Niveau ist keine Hautcreme..……………..