Archiv für die Kategorie ‘Alkohol und andere Drogen’

Sehr lustig, Herr Kleiner…natürlich geht das. Wenn man will. Ohne wollen geht’s auch, aber halt nicht arg lang. „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“? Naja, für mich schon, denn meine Prognose mit Mitte 20 lautete:“ Bestellen Sie sich schon mal einen Sarg“ (Stabsarzt Schultz anläßlich der Nachmusterung in seinem Resümee). Untauglich zum Dienst an der Waffe! Das war im Übrigen das einzig Positive, das mir die Sauferei bescherte.

Wie ich drauf komme? Nun, erstmal ist da das Jubiläum, zum anderen lese ich momentan im Focus einen Artikel, wonach jeder Deutsche per anno ca. 1 Putzeimer reinen Alkohol in sich hineinschüttet. Durchschnittlich wohlgemerkt. Meinen Eimer und den der vielen anderen Abstinenzler oder Wenig-Trinker muss ja jemand anders mitsaufen. Zum 3. die ewige Streitdiskussion (im Moment in einer FB-Gruppe meiner Frau) „Alkohol vs. Cannabis“. Ich kiffe nicht und will auch Drogen jedweder Art nicht das Wort reden (zu den Drogen zähle ich selbstverständlich auch den Alkohol und zwar an vorderster Stelle, weshalb mich die Schlagzeile „Alkohol und Drogen“ immer wieder auf die Palme bringt) aber trotzdem empfehle ich hier die Ausführungen des Berliner Jugendrichters Andreas Müller zu lesen:

Müller: Cannabis wird Deutschland garantiert friedlicher machen. Wenn wir auf einen Schlag alle Trinker, von denen es ja Millionen gibt, gegen Kiffer austauschen könnten, hätten wir in der Bundesrepublik kaum noch Probleme mit Aggressionen. Der Alkohol ist unser größtes Problem. In all meinen vielen Jahren als Jugendrichter hatten praktisch alle Gewaltdelikte mit Alkohol zu tun, aber nicht eins war auf alleinigen Cannabis-Konsum zurückzuführen. Wahrscheinlich könnte Gras selbst Nazis helfen: Die wären zu träge, um ihre Springerstiefel in Bewegung zu setzen und fänden nach einem Joint plötzlich alle Menschen nett.

Hier der ganze Artikel 
Mehr gibt’s dazu von meiner Seite nicht zu schreiben. Außerdem hatte das schonmal hier thematisiert. https://schwabenkrawall.wordpress.com/2014/10/25/teufel-alkohol-ein-personlicher-ruckblick/

Achja, eh‘ ich drauf vergesse: Ich bin kein Missionar, Gelbkreuzler oder sonst was. Ich gönne jedem das, was er glaubt sich einverleiben zu können. Und solange er in besoffenem Zustand weder Auto fährt noch Leute misshandelt, geht mich das auch nichts an. 

Samstag, wieder eine Woche rum. Was war denn alles los? Mal nachdenken…hmm, Besuch bei Melli und Petri..und sonst? Nix? Doch: Geschrieben hab‘ ich. Am 3. Teil von Local Hero. Irgendwie muss man die Zeit ja dodschlagen. Der junge Musiker hat nochmal auf FB nachgefragt, was er denn nun machen soll? Beruf aufgeben und nur noch schreiben? Ich hab‘ ihm geantwortet, dass ich mal den Stundenlohn ausrechnen wollte, den ich für meine Romane erwirtschaftet hatte. Ich musste das aufgeben, da rechts neben der Null und dem Komma zu wenig Stellen auf meinem Rechner sind. Vielleicht, wenn ich ihn auf „wissenschaftlich“ umstelle, hoch minus und so? 

Es bleibt so: Schreiben lohnt sich in der Regel nur dann, wenn man ohnehin schon berühmt ist. Dann wird man zu Lanz, „Volle Kanne“ oder NDR-Talk eingeladen um bei passender Gelegenheit einzuwerfen „das habe ich genau so in meinem Buch beschrieben“. Das zugehörige Druckwerk kann man von Zeit zu Zeit in die Kamera halten. (Mich könnte man schon mangels Druckwerk nicht einladen, denn E-Books kann man nicht in die Kamera halten…obwohl? Mit’m Tablet?) 

Didschee Bobo hat nun auch endlich sein Leben aufgeschrieben  (Sein Mofa lief übrigens  29,5 km/h) und das wird entsprechend in den Medien gewürdigt. Ich hab‘ ja mein Leben auch mal aufgeschrieben und veröffentlicht, aber mal ehrlich: Wen interessiert das? Leider habe ich es verabsäumt, durch meine musikalischen Aktivitäten berühmt zu werden. Sonst würde ich bei Lanz neben Phil Collins sitzen und meine Alkoholiker-Vita präsentieren. Aber dazu muss man eine Rampensau sein und ich bin das krasse Gegenteil dessen. Ab und zu kommt bei Gigs mein Arzt und Keyboarder vorbei um sich von meinen Vitalfunktionen zu überzeugen…

Ich bin ein jämmerlicher Selbstvermarkter. Vielleicht Plakate kleben? Puhh..nacher sind die Ausgaben doch höher als die Einnahmen? 

UND ICH SCHREIB‘ TROTZDEM WEITER! 

Irgendwie muss man die Zeit ja dodschlagen. 

Oh Zeiten, oh Sitten sagte schon Cicero vor mehr als 2000 Jahren in seinen Reden gegen Verres. Darin beklagte er den allgemeinen Verfall der moralischen Werte.
Wenn ich die Woche – oder die ganzen letzten Monate – Revue passieren lasse, dann frage ich mich, was Cicero wohl heute sagen würde.

Vermutlich würde er „fuck you“ sagen, den heutigen Gepflogenheiten folgend.

Fuck you, zu einem angeblich geistesgesörten englischen  Neonazi, der eine junge Abgeordnete einfach mal umbrachte, weil sie eine andere Auffassung zum „Brexit“ hatte als er.
In dem Zusammenhang frage ich mich, ob nicht alle Neonazis per se geistesgesört sind…?

Fuck you, zu einem verdammten Drecksack, der in Orlando einfach mal 50 Menschen killte, weil deren offen gelebte Homosexualität  gegen seine religiösen Werte sprach. Welche Werte? Deine? Die weltlichen Gesetze stehen über den religiösen! Wem das nicht passt, der soll gehen, herrgottsakramentnochmal!

Dazu meine eigenen Gedanken: Wie man liest, war der Typ wohl selbst schwul und vermutlich wollte er mit dieser Tat seinem – ebenfalls radikal-islamischen – Vater irgend etwas beweisen.
Es hätte in diesem Fall vollkommen genügt, wenn er nur sich und seinen Erzeuger gekillt hätte.

Fuck you, zu den brutalen Volldeppen aus Russland und England, die auch Unbeteiligte in’s Krankenhaus prügelten. Wenn sie das unter sich an einem anonymen Ort ausmachen würden, wäre es mir egal. Von mir aus sollen sie sich gegenseitig ausrotten. Und das gilt für Hooligans aller Länder.
Übrigens: Dass mehr Briten als Russen festgenommen wurden lag wohl daran, dass die Engländer zu besoffen zum weglaufen waren.

Fuck you, zu einem weiteren verblendeten Islamisten, der einfach mal einen französischen Polizisten und seine Frau killte und dies auch noch prahlerisch live in Facebook postete.

Und noch was Privates:
Fuck you, zu einem HNO-Arzt, der meine Frau heute derart angebrüllt und abgekanzelt hat, dass diese völlig aufgelöst aus seiner Praxis kam.
Umso schlimmer,  wenn man den Kerl aus längst vergangenen Zeiten kennt. Was ist in Deinem Leben falsch gelaufen? So geht man mit Patienten nicht um, dafür gibt es keinen Grund und keine Entschuldigung.

Aktuell: Fuck you, zu den kroatischen „Fußballfans“, die gerade Bengalos und Böller auf den Platz werfen. Ihr führt doch,  Ihr DEPPEN!!!

So. Kropf geleert.
Ein schönes WE sei allen Anständigen gewünscht. Den Rest möge ein heftiger Brechdurchfall heimsuchen.

Sehr geehrte Herren des IS,

Da habt Ihr letzten Freitag (es war ein 13., wie sinnig) also einen Angriff auf „die Stadt der Unzucht, des Lasters und des Ehebruchs“ gestartet.

Vermutlich wollt Ihr uns mit Gewalt vom gottlosen Pfad abbringen….ja? Und wenn wir das garnicht wollen? Naja, Ehebruch z.B. Das kann man durchaus kontrovers diskutieren.

Wenn wir 4 Frauen heiraten landen wir wegen Bigamie (oder besser Quattrogamie) vor dem Kadi, bei Euch ist das okay. Soviel zum Thema Ehebruch, wie ich das verstehe. Aber von mir aus…wer 4 Frauen will? Ich habe kein Problem damit.

Gut, wir sind ein verkommener Haufen, keine Frage. Sex, Drugs&Rock’n-Roll um nur 3 Dinge zu nennen, die haram sind. Halt!! Schweinsbraten essen wir auch…und einige von uns trinken etwas zu viel Alkohol….naja, viel zu viel, um der Wahrheit die Ehre zu geben.
Als rechtschaffene Wahhabiten lehnt Ihr diese Lebensweise ab. Gut, von mir aus. Allerdings  wird bei uns niemand zu diesen Dingen gezwungen.
Ich trinke z.b. keinen Tropfen Alkohol, aber niemand käme auf die Idee, mich deshalb auszupeitschen. Man muss dazu wissen, dass die kath. Kirche (bei den Evangelen weiß ich’s nicht) Wein als das „Blut Christi“ bezeichnet…..zumindest während der Wandlung..

Es ist anders hier. Und wir haben uns das so zurecht gezimmert. Niemand muss, jeder kann.

Mir geht da was ganz Anderes im Kopf rum….Eure Finanziers, namentlich die Saudis…das sind ja auch Wahhabiten, gell? Da wird gepeitscht, Hand – und Kopf abgehackt, dass es eine Freude für den Anhänger der Scharia ist.
Nun waren wir vor kurzem in Marokko und wohnten in der Nähe eines Palastes, den sich der saudische König dort an den Strand klotzen ließ.
Von den Einheimischen wissen wir, dass die Saudis sehr gern nach Marokko reisen…dort gehen sie aber weniger in die Moschee, als viel mehr in die Bordelle der Stadt. Der Alkohol fließt in Strömen..kurz, die Saudis machen dort das, für das sie in ihrer Heimat zumindest ausgepeitscht würden.
Achja…die Marokkaner verachten die Saudis. Zu Recht.

Auf was ich hinaus will….Könntet Ihr das nächste Mal nicht Riad angreifen? Dort sitzen die größeren Sünder. Dort sitzen die, die zum Fremdvögeln und Saufen ins Ausland fahren und ansonsten (vielleicht sogar als Scharia-Richter?) mit dem Finger auf den verkommenen Westen deuten.
Stimmt, wir sind verkommen, bezeichnen wir doch gerade diese Saudis als „verlässliche Partner“, weil wir ihr Öl wollen und ihnen dafür Luxuslimousinen und Waffen liefern.

Merke: Nicht nur der Westen ist verkommen, nein, die ganze Welt ist ein Schweinestall.

Und IHR, die Ihr Unbeteiligte abknallt, Flugzeuge vom Himmel bombt und Euch danach feige in die Luft sprengt, in der blödsinnigen Hoffnung, dort mit einigen Dutzend Jungfrauen belohnt zu werden..( by the way: wie ist das eigentlich mit den Frauen unter den Suizid-Bombern? Kriegen die dann 71 Mitglieder der Californian-Dream-Boys?..nur mal so gefragt..) , ihr seid die Schlimmsten von Allen. Wir brauchen Euch nicht. Wir wollen Euch nicht. Wem unsere Lebensweise so sehr gegen den Strich geht, dem steht es frei zu gehen.

Wir haben unsere eigene Gruppe von Kopfkranken. Die Menschen, die vor EUCH flüchten, das Dach über dem Kopf anzünden.

Eigentlich passt Ihr gut zusammen, IS und braunes Gesindel. Beide seid ihr bildungsfern, immun gegen Argumente, brutal und von der eigenen kranken Weltanschauung überzeugt.

Schert Euch zum Teufel. Alle Beide!!

Den Anständigen wünsche ich Salam, Shalom oder ein herzliches  Grüß Gott. Je nach gusto…

Die Eltern des kleinen Jungen waren  aus ihrer Heimat geflüchtet, weil sie dort um Leib und Leben fürchten mussten.
In Deutschland angekommen, lebten sie jahrelang in Flüchtlingsunterkünften, 10 Personen auf 25 Quadratmetern. Später dann in einem Kellerverschlag, der als Wohnraum ausgewiesen wurde, da mittlerweile immer mehr Flüchtlinge ins Land kamen.
Die Familie war dennoch froh, denn die Verhältnisse in den Flüchtlingsunterkünften waren alles Andere als schön. Gewalt, Alkoholismus und Hass der verschiedenen Flüchtlingsgruppen untereinander waren an der Tagesordnung. Der kleine Junge sah Betrunkene, die mit Äxten und Messern aufeinander los gingen und sich gegenseitig massakrieren wollten.
Einige Jahre später hatte die Familie endlich eine kleine Dachgeschosswohnung, man hatte Arbeit, die Kinder gingen zur Schule. Alles in Ordnung?
Im Prinizip ja, aber man darf die Rechnung niemals ohne den Wirt machen. Der Wirt ist in dem Fall der sog. „Biodeutsche“ der grundsätzlich Angst vor allem Fremden hat. Angst davor, dass ihm etwas weggenommen wird. Das erzeugt Hass und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Der kleine Junge durfte sogar im Garten eines Nachbarn mit dessen gleichaltrigem Sohn spielen. Lupenreine Schwaben waren diese Nachbarn und eine Weile ging das gut. Eines Tages kam die Mutter des Nachbarkindes in den Garten, schnappte den kleinen Flüchtlingsjungen am Kragen und schmiss ihn kurzerhand über den niederen Gartenzaun auf die Straße.
Dabei brüllte sie hasserfüllt :“ Verschwindet do na, wo ihr herkomma send, ihr dreckige Zigeuner!!“

Das geschah vor ca.60 Jahren in meiner Heimatstadt (?) Waiblingen. Der kleine Junge war ich. Ich hieß auch nicht Mohammed oder Ali , sondern Bernd und war sogar blond und blauäugig.
Meine Eltern waren auch keine Asylbewerber, sondern Deutsche, die nach dem WK2 aus Jugoslawien flüchten mussten.
Heute denke ich: Wenn man sogar uns „Biodeutschen“ mit einem derartigen Hass begegnete, um wieviel schlimmer muss es Menschen gehen, die anders aussehen, anders sprechen und anders beten.
Beschissen, würde ich sagen.
Ich weiß, wovon ich spreche.
Und wenn nun irgendein ganz Gescheiter behauptet, das könne man nicht vergleichen, weil es sich seinerzeit um deutsche Flüchtlinge handelte…? Das sahen die Einheimischen damals gaaanz anders. Wir wurden Wasserpolacken oder Batschacken genannt. Gelder, die wir vom deutschen Staat bekamen nannte man „Banditengeld“ und die Siedlung, in der wir später lebten, hieß (wahlweise) Knoblauch – oder Paprikasiedlung.

Auch ich wollte zu der fortwährenden griechischen Sommertragödie meinen wöchentlichen Senf geben, aber ich muss gestehen: Ich habe völlig die Orientierung verloren.
Fachleute (?) von links, rechts und aus der Mitte geben – sich vollkommen widersprechende – Stellungnahmen ab, die – jede für sich genommen – ganz plausibel klingen.
Wolfgang Bosbach (der Unvermeidliche) spricht und da sitzt man, beifällig nickend, vor dem Flat-Screen. Recht hat er, oder?
Kaum hat man ausgenickt, feuert – die ebenso unvermeidliche – Sarah Wagenknecht eine Wortsalve ab, dass einem schwindlig wird. Recht hat sie!…? Nanu, das war doch das genaue Gegenteil von dem, was der Bosbach abgesondert hat? Ich bin leicht verwirrt.
Dann sitzt da noch ein Journalist, der sich der bürgerlichen Mitte zuordnet.
Nach seinem Plädoyer bin ich geneigt, auch ihm Recht zu geben, obwohl seine Analyse weder mit Frau Wagenknecht, noch mit Herrn Bosbach konform geht.
Nicht einmal ein Konglomerat aus Beiden ist es. Mir wird schwindlig….Nein, nicht auch noch der Kerl von der AFD.
Ich schalte ab und suche verzweifelt nach einem Valium. Keins da…..Baldriantee? Hilft nicht. Ich beschließe, selbst nachzudenken..Gibt es ein Recht der Griechen, den selben Lebensstandard wie eine prosperierende Industrienation zu haben, obwohl ihr größtes Industrieunternehmen gerade mal ein Abfüller von Limonade ist? Sollen Länder wie Slowenien, die selbst schlechter als die Griechen dastehen, für diese bezahlen?
Andrerseits….was können die durchschnittlichen Griechen dafür, dass sie sich nicht einmal mehr eine Krankenversicherung leisten können, weil sie von Verbrechern regiert wurden? (die allerdings mehrheitlich gewählt waren)
Was kann ein Grieche dafür, dass sein Land mit völlig erlogenen Zahlen in den Euro geholt wurde? (Mit Unterstützung von Schröder und Eichel)
Geschichte und das Copyright für den Namen „Europa“ allein, genügen halt nicht für die Erfinder von Tragödie und Demokratie.
1000 Für und Wider schießen mir durch den Kopf.
Früher war das einfacher. Länder wie Griechenland und Italien lavierten sich mit ihren Währungen, die das Papier nicht wert waren auf dem sie gedruckt waren, irgendwie durch…und kein Schwein regte sich darüber auf. Heute scheint Europa am Abgrund zu stehen, weil Griechenland nicht in die Hufe kommt.
Ich komme zu dem Schluss, dass der Euro für Länder wie Griechenland, Zypern, Italien, Spanien, Portugal und einigen osteuropäischen Staaten nicht taugt.
Profitieren davon tun nur ein paar starke Industrienationen, sowie die Banken. Ich gebe auf.

Jámas. Der Ouzo geht auf’s europäische Haus (dem leider das Fundament fehlt)
………ich wäre ja längst stockbesoffen, aber ich trinke nicht….hat jemand eine Valium für mich?  😦

In der Automobilindustrie wird daran gearbeitet, „Motor startet nicht bei Atemalkohol“ siehe dazu: Alkoholsperre im Auto.
Google wird nachziehen.
Da in gewissen Foren sowie sozialen Netzwerken zweifelsfrei nachvollzogen wurde, dass ein großer Teil rassistischer, beleidigender, ehrverletzender, homophober, gewaltverherrlichender sowie religiös-fanatischer Kommentare nur unter dem Einfluss von Alkohol und anderer Drogen verfasst werden konnten, schrillen bei den großen Plattformen die Alarmglocken.
Google macht jetzt den Anfang.
Wie Personen aus dem Kreis der Entscheidungsträger verlauten lassen, arbeiten Wissenschaftler derzeit mit Hochdruck daran, Keybord, Touchpad, Mouse und Touchscreen mit Sensoren auszustatten, die anhand der Zusammensetzung des Handschweißes, sowie der Oberflächentemperatur der Finger – Drogen und Alkoholmissbrauch erkennen – und den Zugang zum Internet blockieren. Bei Stimmeingabe soll gleichzeitig der Atemalkoholgehalt erfasst werden.
Man bedient sich dabei probater Mittel, wie zum Beispiel des Schweißtestes (Hier die Modelle eines Schweizer Herstellers) 
Spätestens 2017 wird es laut Aussage der o.a.Personen nicht mehr möglich sein, mit herkömmlichen Geräten ins Internet zu gelangen.
An eine Zugangs-Mindestanforderung in Sachen IQ wird zwar gedacht, allerdings befürchtet man seitens der Shareholder, dass sich Größe der Zielgruppen von Internetwerbung und Internetshops noch drastischer verringern würde, als dies durch Alkohol-und Drogensperren bereits geschehen ist.
Wir bleiben am Thema dran.

….aber das wussten wir ja schon von früheren Aufenthalten. Ich schätze mal über’n Daumen: 20% teurer als bei uns….was den täglichen Warenkorb betrifft. Besonders ich, als leidenschaftlicher „non-alcoholic-beer- Trinker, bin der Gekniffene. Einheimische Erzeugnisse gibt es nicht und das günstigste Angebot im Supermarkt ist „Beck’s blue“. 6x 0,33l für 4,99 €. Das entspricht einem Literpreis von 2,52 oder 1,26 für den halben Liter.
Bei Erdinger alkfrei beginnt der Wucher. 12 Flaschen 20€, das sind 1,66/Flasche. Da heißt’s :“ Laaangsam trinken“. Einheimisches Bier mit etlichen Umdrehungen kostet ca. die Hälfte, wer sich noch günstiger abschädeln will trinkt Cider, oder Moscht, wie es bei uns heißt.
Man könnte auf den Gedanken kommen, saufen sei hier subventioniert. Für Raucher – wenn wir schon beim Thema Sucht und deren Finanzierung sind – 1 Schachtel ca.10€.
Am besten: Aufhören.
Anyway….im Urlaub kommen 2 Scheiben Wurst auf’s Brot, wie der Schwabe sagt.
Ansonsten sparen wir, self-catering ist das Gebot der Stunde. Am besten bei Lidl einkaufen, die sind am preiswertesten. Allerdings haben die kein alkoholfreies Bier, das generell nur schwer zu finden ist. Bei Super-Value oder Spar wird man fündig.
Restaurants sind schierer Luxus. Sogar Fish’n Chips, früher ein Arme-Leute Essen, haut heute Dellen ins Kontor. 21€ für 2x Cod (Kabeljau) und Fritten ist mehr als happig. Günstiger sind die „Heißen Theken“ in großen Tankstellen und Supermärkten, noch günstiger ist meine Gattin.
Sie gehört (Gott sei’s gedankt) nicht zu den Frauen, die sich weigern im Urlaub zu kochen. Und ehe sich hier suffragettischer Widerstand regt: Ich darf nicht kochen! Ehrlich! Da ist sie altmodisch, sonst nicht.
Fahren darf ich dafür. Links…für Anfänger ist das ein Problem, für mich – nach 4x Irland, 4xAustralien, Zypern, Neuseeland und 2x durch die südlichen Staaten Afrikas, ist das kein Thema mehr. 100.000km werd‘ ich wohl auf der linken Straßenseite gefahren sein. Meine Geisterfahrten in Deutschland nicht mitgerechnet. 🙂
Ansonsten war’s heut malerisch, wenn auch recht frisch. Egal, im Winter geht’s 2 Monate nach NZL und OZ, da ist’s dafür wieder zu heiß…..so gleicht sich alles aus im Leben.

Hier noch mein armseliger Versuch, die heutige Strecke nachzuvollziehen.

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Vorweg, damit hier keine Missverständnisse aufkommen:
Alkohol und sonstige bewußtseinsverändernde Drogen habe ich nach eigenen Erfahrungen seit Jahrzehnten nicht mehr angerührt und lehne sie für mich grundsätzlich ab.

Gestern debattierte der Bundestag wieder einmal über einen Gesetzesentwurf der Grünen und wieder einmal prallten unvereinbare Meinungen aufeinander
Das konservative Kampfblatt „Focus“ macht es sich einfach mit seiner Beurteilung:
Wir brauchen nicht noch eine legale Droge“
„Alkohol und Tabak sind gesellschaftlich toleriert“
und jetzt kommt’s:
„Würden wir heute noch einmal vor der Wahl stehen würden wir Alkohol und Tabak verbieten
Ha! Schaut mal in Wikipedia unter „Prohibition“ nach, liebes Focus-Team. Der Versuch der USA von 1920-1933, den National Prohibition Act  durchzusetzen, hatte  mehrere Dinge zur Folge:
1) Es wurde weiter gesoffen
2) Die Trinker waren jetzt Kriminelle
3) Unzählige starben an gepantschtem Alkohol
4) Die Einzigen, die sich über das Gesetz freuten, waren Mafia und Moonshine-Destillerien.

Man könnte diese 4 Punkte auch für Cannabis einsetzen. Denn gekifft wird mit oder ohne Verbot.
Der Focus warnt auch vor den Gefahren durch Cannabis:“Schizoide Schübe, Paranoia und nicht zuletzt schwere Abhängigkeit“. Stimmt. Dann schaut mal in Entzugsstationen für Alkoholiker, liebe Focus-Suchtexperten.

Zahlen aus Holland, einigen US-Staaten oder Portugal belegen übrigens, dass sich die Konsumentenzahl nach einer Legalisierung nicht erhöht hat.

Mir geht es um die Ungleichbehandlung von Säufern und Kiffern. Man kann hierzulande im Auto 5 Kisten Schnaps transportieren, bei einer Kontrolle ginge das problemlos durch, sofern der Fahrer noch fahrtüchtig ist. Auch kann man sich gefahrlos zuschütten und darf straflos am nächsten Tag wieder in ein Auto steigen, sobald der Pegel unter 0,5 Promille liegt.
Wird man als unbekiffter Fußgänger mit Cannabis erwischt, dann kann es durchaus passieren, dass das Landratsamt benachrichtigt wird und man seinen Führerschein abgeben- sowie eine sauteure MPU absolvieren – muss. Für einen Autofahrer, der einige Tage zuvor einen Joint geraucht hat, wird es noch schlimmer. Restmoleküle von THC lassen sich auch dann noch nachweisen, wenn der User längst wieder völlig klar ist. Und die Drogentests sind ganz genau!!! Man gilt per se als drogenabhängig und zum Führen eines Fahrzeuges ungeeignet. Fertig.
0,49 Promille Restalkohol sind okay, aber für THC gibt es keine Grenzwerte (die von seriösen Wissenschaftlern längst vorgeschlagen wurden) und deshalb wird Leuten der Führerschein entzogen, obwohl sie nicht akut unter Drogen gefahren sind und vielleicht nur 3-4x im Jahr kiffen.

Über Raucher will ich hier nicht reden, da Tabak das Fahrvermögen nicht beeinträchtigt. Rauchen ist scheiße und Raucher sind ganz einfach doof und ich bin Einer von ihnen. 😦
Dass für Alkohol in diesem Land auch noch Werbung gemacht werden darf, ist ein Skandal und zeigt, welche politische Macht das Drogenkartell Alkoholindustrie hat.
Bin gespannt, ob das morgen Thema beim Stammtisch im BR3 ist. Da sitzen dann um 11h der Herausgeber des Focus, Helmut Markwort und Diskutanten beim Weißbier und niemand findet es anstößig, dass im Öffentlich-Rechtlichen des Morgens die Droge Alkohol genossen wird.
Prost.

Grade eben: Auf dem kurzen Weg zum Zahnarzt kommen mir innerhalb von 1km 2 Autos voll auf meiner Spur entgegen! Durch Hupen scheuche ich die Deppen auf und was sehe ich beide Male?
Handy am Ohr…Es ist zum Kotzen…fährt jemand plötzlich 60 auf der Autobahn, oder schlingert auf pfeilgerader und trockener Straße… Sie können sicher sein, dass er entweder mit dem Smartphone zugange – oder besoffen ist. Oder Beides. Würden sich diese Vollpfosten nur den eigenen Schädel einrennen wär’s mir wurscht, aber fast immer glauben Unbeteiligte dran.
40-Tonner, die in Stauenden rasen,völlig unerklärlich? Ich schätze, in 8 von10 Fällen hat so ein Trottel zu Hause angerufen, ob das Nudelwasser schon kocht.
Ich habe hier bereits kund getan, dass ich schon ein paar Mal die Polizei gerufen habe, wenn mir des nächtens ein völlig Betrunkener das Überholen unmöglich macht, weil er mit 35km/h beide Fahrspuren benutzt.
Da geht’s um Menschenleben und es ist mir schnurz, wenn man mich einen Denunzianten nennt. Leider ist der Handymissbrauch – im Gegensatz zum Alkohol – im Nachhinein nicht nachweisbar, wenn nicht gerade eine Polizeistreife die Delinquenten in flagranti erwischt.
Es gibt für billig Geld Freisprecheinrichtungen, (z.b.JABRA Bluetooth-Headset „EasyCall“ 29,99 bei Saturn) wenn man sich schon für unentbehrlich hält.
Whats-appen, oder den Facebook-Status bei 180km/h per Sprachsteuerung aktualisieren ?? Vielleicht hilft Siri…..wenn man schon so krank ist und glaubt, damit nicht bis zum nächsten Parkplatz damit warten zu können.
Achja….ich selbst habe ein Tablet, ein Smartphone und diverse andere Devices. Meine Musikerkollegen nerve ich genug, wenn ich bei der Bandprobe mit meiner Frau Nachrichtenverkehr habe 🙂 ….allerdings gefährdet das nur die Stimmung und keine Menschenleben.