Warum ich Hip-Hop, Rap etc. hassen muss.

Ich könnte nun anführen, dass Musik mehr ist als rhythmisch aneinander gereihte Wörter, dass Titel (wenigstens für mich) aus Vers, Refrain und Bridge bestehen sollten und noch tausend andere Gründe mehr, weshalb mir diese Kunstform auf den Dudelsack geht.

Nein, es ist aus ganz anderen Gründen wichtig, weshalb alte Säcke – wie ich – Hip-Hop&Co. (wahrscheinlich heißt das garnicht mehr so) hassen sollten. Weil es nämlich die Jugend so will. Und braucht.

Man muss sich abgrenzen von den Altvorderen. Nachdem mir meine Mutter (Jahrg. 26) einmal gestand, dass sie Elvis gut findet (sie hatte vermutlich gerade „Muss i denn“ gehört) konnte ich den Kerl nicht mehr hören. Um’s Verrecken nicht!

Man stelle sich vor, mein Vater hätte in den 60ern von den Beatles, Stones, Who und Kinks geschwärmt…. Dann nämlich hätte ICH die gehasst, und mir damit die beste Zeit – wenigstens hinsichtlich der Musik – meines Lebens versaut.

Nee, lasst die Jungs und Mädels das mal alleine machen. Wir hatten unseres, die haben ihres. Und das ist auch gut so.

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