Wenn Facebook es wünscht?

„Deine Leser haben schon länger nichts mehr von Dir gehört“ schreibt mir FB. Na gut, dann von mir aus.

Über was schreibt man? Da wir Ende September für ein paar Wochen in die USA gehen werden, halte ich mich aus deren Politik vollkommen raus.

Offensichtlich ist die Welt sehr knapp vor einem finalen Desaster, soviel ist klar. Die westliche Welt scheint geteilt in 2 Lager. In Faschsisten und Gutmenschen, wenn man’s schwarzweiß sehen will. Ich schaue aber auch nach den Grautönen. 

Man ist noch lange kein Faschist wenn man der Meinung ist, dass kriminelle und islamistische Migranten hier unerwünscht sind. 

Man ist auch kein naiver Gutmensch wenn man davon überzeugt ist, dass ertrinkende Menschen gerettet werden müssen. 

Man ist kein Faschist wenn man feststellt, dass nur eine Minderheit der Flüchtlinge vor einem Krieg fliehen. 

Man ist aber auch kein naiver Gutmensch wenn man erkennt, dass die restlichen Flüchtlinge vor Lebenssituationen fliehen, die sie zum größten Teil dem reichen Westen zu verdanken haben.Wer ausbeuterischen Kolonialismus und Kriege sät, wird Flüchtlinge ernten.

Die Fluchtursachen bekämpfen? Gute Idee. Wie? Gute Frage. In korrupten Staaten, die von grausamen Despoten, geisteskranken religösen Führern oder Warlords beherrscht werden, lässt sich schlecht eine Infrastruktur installieren. Die gespendeten Gelder verschwinden umgehend auf den schweizer /luxemburger/panamesischen Konten von Mugabe&Co. Und sollte es doch klappen, wird es Jahrzehnte dauern. Mindestens. Eher Jahrhunderte. Bis dahin werden diese Menschen sich auf den Weg machen, ob uns das nun passt oder nicht.

Man kann natürlich Libyen und andere nordafrikanische Staaten +Erdolfwahn  mit Geld dazu bewegen, diese Leute mit allen Mitteln aufzuhalten. Egal, wie. Die KZ-ähnlichen Lager in Libyen zeigen anschaulich, dass das geht. Wenn man das will, dann ist man ein Faschist. Defintiv.

Man kann aber auch sagen :“Kommet alle, die Ihr mühselig und beladen seid“ Dass wir nicht einmal echte Kriegsflüchtlinge aufnehmen können – oder wollen – wie Ungarn&Co. zeigen, ist offensichtlich. Wer das trotzdem will ist ein naiver Gutmensch. Ebenso definitiv. 

Wer Beides nicht will, was ist dann der? Ich bitte um Vorschläge. 

Wir sollten zugeben, dass es schlichtweg keine Lösung gibt. Wie das weitergeht? Keine Ahnung, echt. Wenn man bedenkt, wie viele Verrückte im Besitz von Kernwaffen sind, und diese auch einsetzen wollen, erledigt sich das Problem vielleicht von selbst.

Ich hoffe, wir können vorher noch die Westküste der USA und Canada bereisen. Da bin ich Egoist.

Wir berichten dann darüber in http://www.travelwithoutagelimit.wordpress.com

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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