FÜDIDA: Für die Islandisierung des Abendlandes!

Veröffentlicht: Juli 4, 2016 in Deutschland, Europa, Sport
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Wieso brauchen wir das? Nun: Island verliert mit Glanz und Gloria 5:2 (und das war noch geschmeichelt) und die Wikinger feiern. Die im Stadion und die paar, die noch in Island geblieben sind.

Deutschland gewinnt – wenn auch äußerst glücklich – gegen den Angstgegner Italien und was passiert? Die „Experten“ fallen übereinander her.

Scholl, Kahn und wer sonst noch Mörderkohle bei den öffentlich-rechtlichen einstreicht. Die Millionen Experten in den asozialen Netzwerken sparen nicht mit gegenseitigen Beleidigungen. Kommentatoren werden gedisst, gebasht und gemobbed, dass es eine Freude ist.

Kein Isländer käme auf die Idee, ihren kreischenden Troll am Mikrofon zu beleidigen. Man lacht und wir lachen mit. 

Auf der Insel hat man eine Entdeckung gemacht: „Fußball kann Freude bereiten“. Anderenorts ist er längst zu einem Milliardengeschäft mutiert. Freude: Fehlanzeige. Im Gegenteil. Russische und englische Hooligans wetteiferten, wer die brutalsten Schläger und die lautesten Böller hat. Und die Kroaten verprügeln sich sogar gegenseitig.Fußball als Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.

Irgendwie bin ich ganz froh, dass Island am Do. nicht gegen Deutschland spielt. So laufe ich nicht Gefahr, in einen Loyalitätskonflikt zu geraten.

Danke, ihr Wikinger. Resteuropa kann von Euch lernen.

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Kommentare
  1. Franca Uliczek sagt:

    Hätte es Island so gegönnt, trotz des Interessenskonfliktes. HUH!

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