Klimagipfel: Die „Wirtschaftsflüchtlinge“ sind nur der Anfang

Es ist wieder einmal Klimagipfel, wie in jedem Jahr.
Die UN-Klimakonferenz – oder richtigerweise United Nations Climate Change Conference – findet zur Zeit  in Paris statt.

Irgendwie scheint es diesmal ernster zu sein, das sollte uns Anlass zur Sorge sein. (Obama: „Es geht um die Zukunft der Menschheit“) Holla..!

Man hat wohl so langsam wirklich erkannt, dass sich da was ändert…..und das nicht zum Guten.

Die bisherigen Konferenzen endeten sämtlich wie das Hornberger Schießen. Außer Spesen nix gewesen, man einigte sich in der Regel darauf, dass man sich mal wieder treffen müsse, um sich vielleicht dann zu einigen. …auf was auch immer. 2°C mehr sollen angestrebt werden, wie man hört.

Es gibt wie üblich Verschwörungstheorien, die sog. „Klimaskeptiker“ bezweifeln, dass der Mensch – wenigstens zu einem guten Teil mit- verantwortlich ist.
Ich halte es auch in diesem Fall mit meiner Frage nach dem „cui bono“. Wem nutzt es, diese oder jene Theorie zu vertreten?
So lange in der Hauptsache Leute wie Donald Trump zu denjenigen gehören, die den Klimawandel generell anzweifeln, bin ich doch sehr geneigt denen mein Vertrauen zu schenken, die der Meinung sind, dass wir Menschen für die Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre verantwortlich sind. Letztere sind in der Regel Wissenschaftler, die sich noch nicht von der Automobilindustrie oder sonstigen Interessierten kaufen ließen.

Originalzitat Donald Trump:
„Der letzte Winter war echt kalt – das passt doch nicht zur Theorie vom Klimawandel!“

Nun gut, wie auch immer: Es gibt den Klimawandel, ob nun man-made, oder made by mother nature.
Und der hat Konsequenzen. Nachdem die Industrieländer es geschafft haben, den Menschen in Afrika und Teilen von Asien die wirtschaftlichen Perspektiven zu nehmen – und damit für Millionen von „Wirtschaftsflüchtlingen“ zu sorgen – kommt’s demnächst ungleich härter.

Nach den „Wirtschaftsflüchtlingen“ kommen die „Umweltflüchtlinge“

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt die Zahl der Klimaflüchtlinge für das Jahr 2050 auf ca. 200 Millionen Menschen.(Quelle :Wikipedia.)

Die kann man nicht wieder zurückschicken, wenn der Klimawandel vorbei ist, wie man das mit den syrischen Kriegsflüchtlingen vor hat. Nebenbei bemerkt: Es wird auch mehr Kriege geben. Kriege um bewohnbares Land.
In Bangladesch geht es zur Zeit vordergründig um religiöse Spannungen, aber wenn der Meeresspiegel weiter ansteigt, wird es ums nackte Überleben gehen. Schon jetzt gibt es gewaltige Ernteausfälle und im Ernstfall wird man den Futterkonkurrenten erschlagen, oder man wird flüchten…wenn man sich’s leisten kann.
Und diese Flüchtlinge werden auch zu uns kommen. Da können Pegida, AfD und CSU Zeter und Mordio schreien, geschätze 200 Millionen werden sich auf den Weg machen. In höhere Gefilde…in die Staaten, die mutmaßlich dafür verantwortlich sind, dass andere Länder unbewohnbar werden.

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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