Denglish.

Eigentlich find‘ ich es toll, dass so langsam alle Welt Englisch spricht. Und sei es nur rudimentär. Englisch ist nun mal die am leichtesten zu erlernende Sprache und für die Völkerverständigung ist sie ein Segen. (Naja, die Franzosen sehen das vielleicht anders…)  🙂
Keine Artikel und geschlechtsneutral. Es gibt nur die Grundform (wenn man nicht grade mit der Queen oder Gott spricht) und englische Muttersprachler machen einen „facepalm“, wenn sie hören, dass hier ein Grabenkrieg zwischen Feministen/innen und Konservativen/innen tobt. Um Begriffe wie „Fußgängerzone oder Fußgänger/innenzone.“
Le Soleil, la Lune…oder, der Mond, die Sonne…? damit schlägt sich der Angelsachse (zurecht) nicht rum.
Da ist „a“ singer, entweder ein Sänger oder eine Sängerin, was dann aus dem Kontext hervorgeht……ich schweife ab…eigentlich geht es um Anglizismen, oder was man hier für Solche hält. Deutsche Lehnwörter sind naturgemäß seltener, als z.B. Englische, Französische oder Spanische. Wobei die Griechischen nicht vergessen werden dürfen!  Überall, wo ein Ypsilon drin ist, ist der Wortursprung griechisch. Außer im Wort Bayern. Das soll nur griechisch aussehen, weil irgendein Wittelsbacher ein Faible für alles Hellenische hatte. (König Ludwig der I. änderte 1825 Baiern in Bayern, weil es schicker aussieht)

Und weil die deutschen Lehnwörter so relativ selten sind, ärgert es mich, dass alle sie benutzen, nur wir nicht. (Gut, das russische „parikmacher“ muss  jetzt nicht sein. Da klingt der französische Friseur schon vertrauter) 🙂

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
Dieser Beitrag wurde unter Bildung, Das ist ja zum Lachen, Deutschland, Kultur im näheren und weiteren Sinne, Männer und Frauen, Unfreiwillige Komik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Denglish.

  1. gnaddrig schreibt:

    Noch ein Beispiel, wo „wir“ Wörter exportieren, sie aber selbst nicht benutzen. Während IT-Leute in Deutschland mit Firewalls arbeiten, haben ihre russischen Kollegen Dinger, die брандмауэр (Brandmauer) heißen (Beleg).

  2. DerMixer schreibt:

    Früher ging ich in den Kindergarten und hatte Kindergärtnerinnen die sich um mein Wohl kümmerten. Heute ( und da hab ich selbst schon gearbeitet…) werden Kinder in die Kindertagesstätte gebracht und dort von Erziehern, Sozial Assistenten und Hilfskräften betreut, und ihr verhalten wird anhand vorgegebener Richtlinien, die im Bildungsplan festgehalten sind, bewertet und in einem Portfolio für die nächsten Beschäftigungsverhältnis… Nee… Für die nächste Bildungseinrichtung festgehalten.

  3. Ursula schreibt:

    Hier der „heilige“ Dachschaden: Saalmikrofoninnen 😀

    nachzulesen hier: http://www.medrum.de/content/kirchentag-mit-mikrofoninnen-an-der-spitze-des-fortschritts

    *****

    Genau wie dieser Schwachsinn. Wenn das ein Englischsprachiger liest, stirbt er lieber gleich bevor er die Diät macht 😀 😀 http://www.amazon.de/Die-All-you-can-eat-Di%C3%A4t-Immer-gl%C3%BCcklich-schlank/dp/3833829117

    PS: der König Luggi hat schon gewusst, warum er das „Y“ in das Wort Bayern schreiben lies: Der hatte schon damals vor, den Otto nach Griechenland zu schicken 😀 😀

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