Archiv für Juni, 2015

Die Stimmung ist vergiftet und zum wiederholten Male muss ich auf einen (der vielen) Fachleute hinweisen, der schon 1997 davor gewarnt hatte, dass der Euro ein unkalkulierbares Risiko ist.

Allerdings ist in dem Aufsatz ein Passus, der mir Stirnrunzeln verursacht. Gerhard Schröder warnte vor den Risiken als er in der Opposition war. Ein paar Jahre später wurde – mit Unterstützung von Schröder und Eichel – Griechenland in den Euro gehievt.

„…….ich lese gerade ein paar Aufsätze und Briefe von Julius Lehlbach, (1922-2001) ehem. DGB-Vorsitzender des Bezirks Rheinland-Pfalz.
Lehlbach war ein Patient meiner Frau und  hat ihr ein Exemplar seiner Schriften geschenkt. Was dieser Mann schon 1997 bzgl. des Euro und dessen Scheitern geschrieben hat, ist erschütternd. Keine Sau hat ihm geglaubt, bzw. glauben wollen. Alles trifft jetzt ganz genau so ein, wie er es vorhergesagt hat. Die Originale der Vorabdrucke liegen mir vor.So schrieb er in seinem Aufsatz “Maastricht, die Falle in der Falle!“:
”….allerdings könnte das Bundesverfassungsgericht im Herbst 1998…die deutsche Eurolokomotive stoppen, wenn es feststellt, dass unser Grundgesetz verletzt ist….Die Akzeptanz des Euro im deutschen  Volk ist ausserordentlich gering. Viele Menschen fürchten, ihre solide D-Mark gegen einen unsoliden Euro einzutauschen…..An  anderer Stelle heisst es: ” Gerhard Schröders Mahnung, das Haus Europa nicht vom Dach her zu bauen, …kommt zu spät…Die Maastrichtfalle ist  geschlossen und fest in der Globalisierungsfalle verankert” Zu den moralischen Werten der Globalisierungsfetischisten schreibt Lehlbach: ” Die Börse reagiert positiv auf ein Anwachsen der Massenarbeitslosigkeit, ….weil Arbeitslosigkeit die Handlungsmöglichkeiten der Gewerkschaften beschränkt. Demokratie und Menschenrechte  sind nur noch Hindernisse für die Weltwirtschaft. Die Welthandelsorganistation unter Wortführung von Bundeswirtschaftsminister Rexrodt hat 1997 festgestellt, dass Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Diskriminierung von Frauen und Unterdrückung von Gewerkschaften KEINE Handelshemmnisse sind..Lehlbach beschreibt in diesem Aufsatz auch sehr ausführlich, auf welch abenteuerliche Weise die Haushalte zurechtgestrickt wurden, um die Maastricht-Kriterien überhaupt erfüllen zu können. Auch und gerade von Deutschland.  So wurden Haushaltslöcher durch den Verkauf von Staatseigentum gestopft. Der Erlös der Telekom-Aktien sollte ursprünglich zur Abdeckung der Renten der Postbediensteten dienen….Das muss nun der Steuerzahler machen…
Wie erst müssen Länder wie Griechenland oder die anderen Sorgenkinder der Euro-Zone getrickst haben? Und das hat niemand bemerkt?

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Wieder einmal kam es (diesmal bei Köln) zu einer Massenschlägerei von verfeindeten Großfamilien aus der Levante, oder sonst woher. Im Bericht steht nichts über den ethnischen Hintergrund dieser Familienbanden.
(Da bekommt das schöne Wort „Familienbande“ doch eine völlig neue Bedeutung)
Vor ein paar Tagen hatte ich noch darüber geschrieben, dass man diesen Leuten beibringen muss, dass hier Gesetze herrschen, nach denen man sich zu richten hat. Offensichtlich ist das ein sinnloses Unterfangen. Bei diesen Leuten handelt es sich nicht um verfolgte Kriegsflüchtlinge, sondern um Verbrecherclans, für die deutsche Gesetzbücher höchstens zum Arschabwischen taugen.
Und damit sich diese Spacken gegenseitig nicht die Schädel einschlagen, sollen deutsche Polizisten die ihren riskieren? Das sehe ich nicht ein. Im Normalfall rotten sich die – eben noch – verfeindeten Clans gegen die Staatsmacht zusammen.
Wenn zwei (oder mehrere) sich unbedingt gegenseitig umbringen wollen, kann man sie eh nicht dran hindern.
Mein Vorschlag zur Güte:
Den Clans wird ein schusssicheres Gelände zur Verfügung gestellt. (Truppenübungsplatz oder Biathlonstadion)
Die Clanchefs bestimmen über Art und Umfang der Waffen. (Egal welche, Hauptsache letal)
Nachdem Waffen und Personalgleichheit hergestellt ist, darf im oben beschriebenen Raum nach Belieben geschossen, gestochen und gemetzelt werden.
So löst sich das Problem nach einer gewissen Zeit durch Dezimierung von selbst.
Für die Tatortreinigung dürfen Steuermittel eingesetzt werden. Das ist auf jeden Fall billiger – und vor allem sicherer – als die bisherige Vorgehensweise.

Geht nicht…..ich weiß, leider…..aber wünschenswert wäre es trotzdem
Nachtrag: Selbstverständlich gilt das auch für deutsche kriminelle Großfamilien, Rockerbanden, Hooligans, etc. etc.!! Beifall aus der rechten Ecke ist unangebracht.

Die Lösung für die griechische Tragödie:

Veröffentlicht: Juni 27, 2015 in Abzocke, Europa, Politik, Satire
Schlagwörter:

Deutsche Zwangskredite zurückzahlen? Das wäre zwar gerecht, aber verglichen mit dem Schuldenberg sind das Peanuts. Das reicht nie und nimmer.
Und dennoch, es gibt die  Lösung für den klammen griechischen Staatssäckel. Heute morgen fiel’s mir wie Schuppen aus den Haaren!
Vor geraumer Zeit kam wurde ich von einem Anwalt der Vermarktungsgesellschaft, die meine Songs vertreibt, angeschrieben: Man wollte mich mit einer Abmahnung überziehen, da ich meine eigenen Songs in meine Homepage eingebettet hatte. Für einen sehr bescheidenen Song verlangte man eine sehr unbescheidene Summe. Ich konnte das abwenden.
Nun frage ich mich, ob es in Griechenland keine Abmahnanwälte gibt? Weshalb? Hier der Grund: (Quelle Wikipedia)

Im 5. Jahrhundert vor Christus bezog der griechische Schriftsteller und Geograph Herodot den Begriff „Europa“, der sich als geographischer Terminus seinerzeit nur auf den Peloponnes bezogen hatte,[3] auf die Landmassen nördlich des Mittelmeers sowie des Schwarzen Meers und unterschied sie so von den Landmassen Asiens („Asia“) und Afrikas („Libya“).

Herodot war Grieche und da sich wohl kaum Nachkommen dieses Geographen finden lassen, wäre der Staat Griechenland Rechtsnachfolger.
Das Copyright für Europa©  gebührt den Hellenen, Belege dafür sind vorhanden. Wenn überall, wo Europa (europe, evropa, etc.)draufsteht, Abmahngebühren fällig würden, wäre das Thema erledigt.
Na, Ihr Rechtsverdreher, warum ist denn noch Keiner von Euch daraufgekommen? Sonst seid Ihr doch fix, wenn’s um’s Abkassieren geht.

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Eigentlich find‘ ich es toll, dass so langsam alle Welt Englisch spricht. Und sei es nur rudimentär. Englisch ist nun mal die am leichtesten zu erlernende Sprache und für die Völkerverständigung ist sie ein Segen. (Naja, die Franzosen sehen das vielleicht anders…)  🙂
Keine Artikel und geschlechtsneutral. Es gibt nur die Grundform (wenn man nicht grade mit der Queen oder Gott spricht) und englische Muttersprachler machen einen „facepalm“, wenn sie hören, dass hier ein Grabenkrieg zwischen Feministen/innen und Konservativen/innen tobt. Um Begriffe wie „Fußgängerzone oder Fußgänger/innenzone.“
Le Soleil, la Lune…oder, der Mond, die Sonne…? damit schlägt sich der Angelsachse (zurecht) nicht rum.
Da ist „a“ singer, entweder ein Sänger oder eine Sängerin, was dann aus dem Kontext hervorgeht……ich schweife ab…eigentlich geht es um Anglizismen, oder was man hier für Solche hält. Deutsche Lehnwörter sind naturgemäß seltener, als z.B. Englische, Französische oder Spanische. Wobei die Griechischen nicht vergessen werden dürfen!  Überall, wo ein Ypsilon drin ist, ist der Wortursprung griechisch. Außer im Wort Bayern. Das soll nur griechisch aussehen, weil irgendein Wittelsbacher ein Faible für alles Hellenische hatte. (König Ludwig der I. änderte 1825 Baiern in Bayern, weil es schicker aussieht)

Und weil die deutschen Lehnwörter so relativ selten sind, ärgert es mich, dass alle sie benutzen, nur wir nicht. (Gut, das russische „parikmacher“ muss  jetzt nicht sein. Da klingt der französische Friseur schon vertrauter) 🙂

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….auf meinen Schwabenkrawall-Blog seit 2012, genauer gesagt :
Gesamte Zeit: 200.031Aufrufe 4.538 Kommentare
Toll. Darunter in Ländern, bei denen mich wundert, dass es dort Internet gibt….bzw., dass dort nicht alles Westliche rausgefiltert wurde.
139 Staaten, wobei ich mit dem Staat „Europäische Union“ nix anzufangen weiß. Den wird’s auch in absehbarer Zeit nicht geben.

Dafür Danke,
Ihr g’schamigster Diener, Bernd.

Deutschland173.601
Österreich3.956
Vereinigte Staaten3.021
Schweiz2.889
Spanien1.567
Irland821
Europäische Union569
Italien504
Niederlande472
Vereinigtes Königreich408
Marokko357
Luxemburg345
Frankreich305
Belgien259
Zypern250
Australien225
Norwegen162
Portugal158
Schweden156
Polen156
Türkei148
Thailand121
Kanada92
Griechenland89
Ungarn81
Dänemark78
Russische Föderation72
Island54
Brasilien49
Neuseeland48
Vietnam40
Finnland32
Tschechische Republik31
Philippinen29
Rumänien29
Japan29
Ukraine29
Kroatien28
Vereinigte Arabische Emirate28
Mexiko27
Tunesien26
Indien26
Ägypten23
Burundi19
Singapur19
Indonesien19
Argentinien18
Irak18
Bulgarien18
Sonderverwaltungszone Hongkong17
Südafrika16
Chile15
Kambodscha14
Republik Moldau14
Kap Verde14
Aserbaidschan13
Israel12
Kolumbien12
Serbien12
Slowakei11
Bosnien und Herzegowina10
Lettland10
Montenegro10
Taiwan9
Georgien9
Malaysia9
Algerien9
Saudi-Arabien9
Peru8
Malta7
Bolivien7
Dominikanische Republik7
Litauen7
Nicaragua7
Curaçao7
Republik Korea7
Albanien6
Sri Lanka6
Tansania6
Mazedonien5
Paraguay5
Slowenien5
Kenia5
Ruanda5
Liechtenstein5
Pakistan4
Jordanien4
Estland4
Venezuela4
Bahrain4
Ecuador4
Belarus4
Costa Rica3
Namibia3
Kasachstan3
Mongolei2
Bangladesch2
Jemen2
Réunion2
Katar2
Jamaika2
Guadeloupe2
Myanmar2
Ghana2
Sudan2
Laos2
Madagaskar2
Simbabwe2
Uruguay2
Libanon2
Panama2
Äthiopien2
Angola1
Mosambik1
Bahamas1
Trinidad und Tobago1
Seychellen1
Guatemala1
Barbados1
Senegal1
Malediven1
Mauritius1
Uganda1
Kaimaninseln1
Antigua und Barbuda1
Burkina Faso1
Kuwait1
Bermuda1
Aruba1
Palästinensische Autonomiegebiete1

Auch ich wollte zu der fortwährenden griechischen Sommertragödie meinen wöchentlichen Senf geben, aber ich muss gestehen: Ich habe völlig die Orientierung verloren.
Fachleute (?) von links, rechts und aus der Mitte geben – sich vollkommen widersprechende – Stellungnahmen ab, die – jede für sich genommen – ganz plausibel klingen.
Wolfgang Bosbach (der Unvermeidliche) spricht und da sitzt man, beifällig nickend, vor dem Flat-Screen. Recht hat er, oder?
Kaum hat man ausgenickt, feuert – die ebenso unvermeidliche – Sarah Wagenknecht eine Wortsalve ab, dass einem schwindlig wird. Recht hat sie!…? Nanu, das war doch das genaue Gegenteil von dem, was der Bosbach abgesondert hat? Ich bin leicht verwirrt.
Dann sitzt da noch ein Journalist, der sich der bürgerlichen Mitte zuordnet.
Nach seinem Plädoyer bin ich geneigt, auch ihm Recht zu geben, obwohl seine Analyse weder mit Frau Wagenknecht, noch mit Herrn Bosbach konform geht.
Nicht einmal ein Konglomerat aus Beiden ist es. Mir wird schwindlig….Nein, nicht auch noch der Kerl von der AFD.
Ich schalte ab und suche verzweifelt nach einem Valium. Keins da…..Baldriantee? Hilft nicht. Ich beschließe, selbst nachzudenken..Gibt es ein Recht der Griechen, den selben Lebensstandard wie eine prosperierende Industrienation zu haben, obwohl ihr größtes Industrieunternehmen gerade mal ein Abfüller von Limonade ist? Sollen Länder wie Slowenien, die selbst schlechter als die Griechen dastehen, für diese bezahlen?
Andrerseits….was können die durchschnittlichen Griechen dafür, dass sie sich nicht einmal mehr eine Krankenversicherung leisten können, weil sie von Verbrechern regiert wurden? (die allerdings mehrheitlich gewählt waren)
Was kann ein Grieche dafür, dass sein Land mit völlig erlogenen Zahlen in den Euro geholt wurde? (Mit Unterstützung von Schröder und Eichel)
Geschichte und das Copyright für den Namen „Europa“ allein, genügen halt nicht für die Erfinder von Tragödie und Demokratie.
1000 Für und Wider schießen mir durch den Kopf.
Früher war das einfacher. Länder wie Griechenland und Italien lavierten sich mit ihren Währungen, die das Papier nicht wert waren auf dem sie gedruckt waren, irgendwie durch…und kein Schwein regte sich darüber auf. Heute scheint Europa am Abgrund zu stehen, weil Griechenland nicht in die Hufe kommt.
Ich komme zu dem Schluss, dass der Euro für Länder wie Griechenland, Zypern, Italien, Spanien, Portugal und einigen osteuropäischen Staaten nicht taugt.
Profitieren davon tun nur ein paar starke Industrienationen, sowie die Banken. Ich gebe auf.

Jámas. Der Ouzo geht auf’s europäische Haus (dem leider das Fundament fehlt)
………ich wäre ja längst stockbesoffen, aber ich trinke nicht….hat jemand eine Valium für mich?  😦

Ein kontroverses Thema, soviel ist schon mal klar. Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Portugal haben ein zusätzliches Problem. Man war jahrhundertelang Kolonialmacht und Bürger der einst besetzten Länder wurden gern gesehen….solange sie als Soldaten dienten, oder als Sportler für die ehemaligen Kolonialherren Meriten sammelten.
Die Realität schaue man sich am Besten in den Pariser Vorstädten an.

(*Besonders deutlich wurde dies während der Fußball-Weltmeisterschaft 1998, als das „Team Trikolore“ (équipe tricolore) im eigenen Land den Titel holte, und der Großteil der Mannschaft aus Spielern mit Migrationshintergrund bestand)
* http://focus-migration.hwwi.de/Frankreich.1231.0.html

Deutschland war schlau genug, auf Gebietsansprüche in Afrika zu verzichten und bekam im Gegenzug Helgoland zugesprochen.
(„Dieses deutsch-britische Abkommen wird oft als Helgoland-Sansibar-Vertrag bezeichnet, wodurch fälschlicherweise der Eindruck entsteht, diese beiden Inseln seien getauscht worden. Tatsächlich gehörte Sansibar nie zu Deutschland.“) * Quelle:Wikipedia

Klassische Einwanderungsländer, wie die Nord-und Südamerikanischen Staaten oder Ozeanien dagegen waren leer…..naja, fast leer. Die Beinahe-Ausrottung der Eingeborenen ist ein eigenes Thema. Immerhin wurde es den australischen Aborigines bereits in den 1960er Jahren gestattet, die australische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Da war der weiße Mann eimal sehr großzügig….
Wer in diese Länder einwanderte, wollte vor allem Eines sein: Australier, Amerikaner, Kanadier etc. Aus der Heimat blieben höchstens Dinge wie der Weihnachtsbaum hängen.
41% der US-Amerikaner blicken auf deutsche Wurzeln zurück, aber versuchen Sie mal, sich dort auf Deutsch zu verständigen…(In Südamerika ist das ein wenig anders, aber auch das verliert sich)
Wenn man allerdings in Länder einwandert, die bereits eine Jahrhunderte alte, gewachsene Tradition haben, wird das schwierig.
Nicht in allen Fällen gelingt die Assimilation so gründlich wie im Falle der schlesischen Bergarbeiter, die im 19.Jahrhundert in den Kohlenpott auswanderten. Obwohl ihre Familiennamen fast immer auf „ski“ enden, sind das heute richtige Vorzeigedeutsche.
(Koslowski und und Tscherwinski machen Urlaub am Mittelmeer. Nach einem Blick auf ein Reklameschild sagt Einer:“Kumma, Wasserski ist auch schon da“)
Dass das alles nicht so einfach vonstatten ging, zeigt am Besten die Dokumentation „Rote Erde“
Auch Deutsche zog es innerhalb Europas weg. Gen Osten. Deutsche lebten in Ungarn, Moldawien, Serbien oder Kroatien für Jahrhunderte, dachten aber im Traum nicht daran, ihr Deutschtum aufzugeben.
„Wir sind stolz darauf, den jahrhundertelangen Assimilierungsversuchen standgehalten zu haben“ (Aus einem Heimatbuch der Donauschwaben, erschienen in den 1970er Jahren.)
Das sollte sich mal Erika Steinbach zu Gemüte führen, fällt mir bei der Gelegenheit ein.

Auf das Thema bin ich gekommen, nachdem ich eine Dokumentation über Migranten aus Syrien gesehen hatte. Dort wurde ein Syrer gezeigt, der bereits vor Jahrzehnten nach Deutschland kam und vollkommen integriert ist. Originalzitat:“ Als ich in Deutschland einwanderte, wollte ich nicht als Syrer hier leben, sondern als Deutscher.“
Bei ihm scheint das sehr schnell geklappt zu haben. Auch bei anderen Migranten funktioniert das. Man schaue sich die Nachrichten, oder das Morgenmagazin an: Viele der Moderatoren haben ausländische Wurzeln, aber eigentlich fällt das überhaupt nicht mehr auf. Im Gegenteil: Es ist völlig egal.(zumindest mir) Das sind Einheimische, basta! Ob Muslime, Schwarze oder Asiaten….irgendwann gehören sie dazu. Mehr dazu, als der braune Mob jedenfalls, der gerade im TV zu sehen ist, wo sie vor einem Flüchtlingsheim in Sachsen:“Deutschland den Deutschen“ skandieren.
Ich würde sagen:“ Deutschland den Anständigen, gleich welcher Religion, Hautfarbe oder Herkunft.“
Wenn es jetzt noch gelingt, gewissen Familienclans aus Arabien, Ost oder Südosteuropa, Salafisten und Islamisten beizubringen , dass sie entweder die hier geltenden Gesetze berücksichtigen, oder ansonsten dahin verschwinden sollen, wo sie herkommen,(die radikalen Konvertiten dürfen sie gern mitnehmen) dann sollte das funktionieren, mit dem Zusammenleben.
Denn auch eines sollte klar sein: Wer nur hierher kommt, um seinen kriminellen Machenschaften nachzukommen, den brauchen wir hier nicht. Von der Sorte haben wir schon genug Einheimische…..
Soweit der Idealfall. Die Realität spielt sich im Moment im sächsischen Freital ab.

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Mit diesem Bild wartete Renate Künast gestern in Facebook auf. Eines der drängendsten Probleme der Neuzeit wurde dabei aufgegriffen. „Die gewaltsame Ermordung der Seidenraupen zur Gewinnung ihrer Seidenfäden muss ein Ende haben!!“
Da könnte man doch gleich weitermachen. Bautätigkeiten, Umackern, Autofahren, Radfahren…ja, sogar schnelles Laufen: Bei all diesen Tätigkeiten sterben Raupen und andere Kleinstlebewesen. Würmer und Käfer werden von Spaten und Baggerschaufeln gnadenlos dahingemetzelt, unschuldige Insekten sterben zu Milliarden an Windschutzscheiben, Motorrad-und Radhelmen oder zwischen den Zähnen von Joggern, die gerade freundlich lächelten als sie durch einen Moskitoschwarm trabten.
Da ließe sich endlos weitermachen, von zertretenen Ameisen bis zum Vogel, der in die Triebwerke von Frau Künasts Dienstflugzeug geràt.
Hachja, es ist schon ein Kreuz mit der Menschheit. Eine indische Glaubensgemeinschaft (das hatte ich mal im TV gesehen) trägt grundsätzlich ein Tuch vor dem Mund, damit nicht versehentlich ein kleiner Flatterling verschluckt wird. Priester gehen vor Bauarbeitern einher und räumen sämtliche Würmer nebst deren Kollegen aus der Erde, damit denen kein Leid geschieht.
Nur vegan zu leben genügt halt nicht, liebe Renate Künast. Wenn schon, denn schon. Was ich mich frage:“Aus welchem Material ist der Schal denn nun?“ Kunststoff? Kostbare fossile Energien für schnöden Tand verschwenden?
Aus Pflanzen? Kostbaren Ackerboden für modischen Schnickschnack missbrauchen, als gäbe es keinen Hunger in der dritten Welt?
In diesem Zusammenhang fällt mir ein Forstwirt ein, der neulich zu Gast im Frühstücksfernsehen war. Oder war’s abends bei Frau Schöneberger?
Egal. Dieser (durchaus seriöse Forscher) hat schlüssig nachgewiesen, dass Pflanzen – allen voran die Bäume- kommunizieren / über Intelligenz verfügen / soziale Wesen sind / Schmerzen empfinden. Schmerzen! Sie wissen, was das im Umkehrschluss bedeutet, Frau Künast?
Ihr Schal (so er nicht aus Erdöl ist) ist aus LEBEWESEN!
Und nun? Wie gehen wir damit um? Erstmal einen Stuhlkreis bilden:

Hier das Ergebnis der Diskussion: (Wochen später)

„Nach harten und teils emotionalen Debatten, nach unzähligen An – und Beiträgen, gelangt die vegan/grüne Arbeitsgemeinschaft der Ortsgruppe Weinstadt-Großheppach zu folgendem Ergebnis: Konsequentes, gewaltfrei-veganes Leben ist möglich, wenn der Mensch sich nur noch von Wasser und Sonnenlicht ernährt. Gefiltertem, lebewesenfreiem Wasser! Dabei ist zu beachten , dass die Filter weder aus tierischem, noch aus pflanzlichem Material bestehen dürfen. Kurse in Photosynthese können bei Frau Dr.Müller-Schweißfurth-Ungerad belegt werden. (die Euch bereits durch ihre Arbeit zur veganen Konditionierung von Raubtieren bekannt ist)“

Frieden mit Mensch,Tier, Pflanze!
Euer Bernd.

Zur Zeit tagen die im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema: Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit.
Das ist der Tatsache geschuldet, dass immer mehr wahlmündige Bürger den Standpunkt vertreten:“ Völlig wurscht, wen ich wähle, man regiert eh‘ am Volk vorbei, bzw.“wird“ regiert. Von der Wirtschaft, von Lobbyisten, von Brüssel und nicht zuletzt vom großen Bruder jenseits des Atlantik.
Das will ich nicht ganz in Abrede stellen, denn im Moment werden die Richtlinien der Politik von einer Frau bestimmt, die nach flurbereinigtem Wahlergebnis nicht einmal ein Viertel der Wahlberechtigten wählten (70,1% Wahlbeteiligung, davon 34,1 für die CDU=23,9% aller Stimmbürger) Beim Koalitionspartner sieht’s noch peinlicher aus, da wären es grade mal 18%. Diese Parteien haben im Bundestag eine derartige Mehrheit, dass jedes – auch noch so blödsinnige Gesetz (Beispiel : Ausländermaut) – durchgewunken wird.
Und das, obwohl grade mal 41,9% dieser Koalition ihre Stimme gegeben haben.
Gut, der Opposition haben noch viel Weniger ihre Stimme gegeben, das sollte man nicht verschweigen.
Noch schlimmer sieht es in den Ländern aus, da schwanken die Zahlen zwischen unter 50 -bis knapp über 60%
Dem Gremium, das über diese Missstände zu Rate sitzt, möchte ich einen Vorschlag unterbreiten, der das Problem lösen könnte.
Springt über Euren Schatten und führt eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild ein. Die Mehrheit, das Grundgesetz dahingehend zu ändern, habt Ihr ja.
Grundlegende Entscheidungen (EU, Euro, Homo-Ehe um nur einige zu nennen) MÜSSEN vom Volk mitgetragen werden.
Die Berechtigung, an diesen Befragungen teilnehmen zu dürfen, muss an eine Bedingung geknüpft sein: Der Bürger müsste an Wahlen teilnehmen.
Sollten die Abstimmungen schlechte Ergebnisse zeitigen, müsste sich das Wahlvolk an die eigene Nase fassen und könnte nicht – wie gehabt – mit dem Finger auf die Politiker zeigen.
Ich halte jede Wette, dass die Wahlbeteiligungen sprunghaft ansteigen würden.
Ich halte ebenfalls jede Wette, dass dieser Vorschlag abgelehnt wird. Fadenscheinige Gründe, die dagegen sprechen, liegen sicher schon parat.
Ich meine: Was in der Schweiz geht, muss auch in Deutschland möglich sein.

Gute Nacht allerseits.

Veröffentlicht: Juni 14, 2015 in Sonstiges

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