Archiv für April, 2015

Ganz schön peinlich……

Veröffentlicht: April 30, 2015 in Das ist ja zum Lachen, Facebook
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Ehe man sich über körperliche oder intellektuelle Missgeschicke Anderer lustig macht, sollte man sein eigenes Leben gründlich überdenken.
Wie ich jetzt drauf komme? Nun ja, die Frau eines FB-Freundes schilderte gestern einen Dialog anlässlich des Elfmeterschießens zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Als nämlich der Torhüter Manuel Neuer selbst zum Schützen wurde, fragte sie:“Und wer steht jetzt im Tor?“ Haha, wat hebbt wie lacht. (das Elfmeterschießen selbst war für den FC Bayern natürlich auch ganz schön peinlich, aber das sei nur am Rande erwähnt)
Von Peinlichkeiten frei ist wohl niemand, aber wer mich in dieser Disziplin übertreffen will, der möge sich bitte melden. Zur Geschichte:
Wir waren jung und dem Alkohol noch nicht so abhold wie heute. Meine damalige Lebensgefährtin und ich schliefen bereits, als es Sturm klingelte. Draußen standen eine Handvoll Freunde, die Einlass und Erfrischungsgetränke begehrten….es ging auf 4h morgens…
Da ich völlig nackt war, griff ich mir eine Hose und ein T-shirt. Auf Unterwäsche verzichtete ich, denn Eile war geboten. Da unsere Wohnung nur spärlich möbliert war, nahm die Gesellschaft auf der Auslegeware Platz (man fällt dann auch nicht so tief) und nach einiger Zeit begann man mit Bodenturnübungen. Also jetzt nicht etwa im sexuellen Sinn, sondern im Wörtlichen. Ich war bekannt für eine Übung, bei der man auf beiden Händen geht, die Beine sind dabei auf den Oberarmen platziert. Der sogenannte „Froschgang“, bei dem das Hinterteil knapp über dem Boden schwebt. Ungefähr so:

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Als ich gerade die besten Haltungsnoten verdient hatte, platze meine Hose im Schritt auf und da ich auf Unterhosen aus o.g. Grund verzichtet hatte, konnte sich mein Gemächt – der Schwerkraft folgend – freien Weg bahnen….bis auf die genannte Auslegeware….
Breiten wir den Mantel der Nächstenliebe über das, was darauf folgte.
Das Ganze ist nun über 40 Jahre her und wert, der Nachwelt erhalten zu bleiben.
Und nun kriegt Euch mal wieder ein! 🙂

Deutschland ade, nix wie weg….Irland ruft.

Veröffentlicht: April 30, 2015 in Autofahren, Deutschland, Europa, Reisen
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Seit Februar sind wir hier und jetzt ist’s an der Zeit, mal wieder abzuhauen.
In Deutschland sind wir ohnehin nur noch, weil ich in 2 Bands spiele, ansonsten hält uns hier nichts. Aber nun nehmen die klaustrophobischen Zustände wieder überhand.
Deutschland ist ein schönes Land, es hat nur einen Nachteil: Es ist zu voll. Viel zu voll.
Für einige Wochen geht’s nach Irland und dann sehen wir weiter. Irland hat 20% der Fläche Deutschlands, aber nur 5,7% seiner Einwohner. Das heißt: Wäre Irland so voll wie Deutschland, müssten dort 16,4 Millionen Iren leben. Da es aber nur 4,6 Millionen sind, bedeutet das: Mehr Platz, leerere Straße, weniger Gedränge in Supermärkten und anderen öffentlichen Räumen.
Also: Weniger genervte Menschen. Und das merkt man z.B. daran, dass man von wildfremden Dorfbewohnern gegrüßt wird, wenn man mit seinem Leihwagen die Dorfstraße lang fährt, wo der Ire leidenschaftlich mit Rasenmähen beschäftigt ist. Wenn’s grad nicht regnet!
Wenn die Straße zu schmal ist (und das ist sie in Irland fast immer) dann kann es vorkommen, dass ein Einheimischer vor dir einfach seinen Wagen anhält, um mit einem Bekannten die Ereignisse des Tages zu erörtern. In Deutschland würde das eine Anzeige wegen Nötigung, oder mindestens ein wütendes Hupkonzert nach sich ziehen. Nicht so in Irland. Man steigt am besten aus, gesellt sich dazu und bietet Zigaretten aus der Heimat an, die gern genommen werden, denn Rauchen ist in Irland fast so unerschwinglich, wie in OZ und NZL. Nachdem man sich mit den Zufallsbekanntschaften ausgetauscht hat (manchmal wird auch noch gesungen) geht es langsam weiter. Das heißt: theoretisch mit 110km/h. Denn in Irland gilt oft 110, auch wenn es den Gesetzen der Physik widerspricht. Der Ire als Solcher jedoch weiß das und fährt nur so schnell, wie es geht. Die Einzigen, die aus der Kurve fliegen, sind deutsche Touristen, die sich grundsätzlich an gesetzliche Vorgaben halten. Man erkennt diese auch daran, dass sie beim Abbiegen immer den Scheibenwischer einschalten, weil der Wischerhebel auf der falschen Seite ist. (Das gilt natürlich nicht nur für Irland, sondern für alle left-hand-drive Länder)
Mittlerweile haben wir in Irland auch Freunde, eigentlich sogar mehr als hier. Es ist unkomplizierter als bei uns. Man muss sich nicht monatelang vorher verabreden, sondern man ist da, wenn man da ist. Hier würde ich mich nicht trauen, einfach bei Bekannten zu klingeln, wenn man grad in der Nähe ist.
Von 2 Freunden in Irland jedoch mussten wir uns trennen, weil sie sich als grandiose Arschlöcher entpuppten.
Es handelte sich um ein deutsches Auswandererpaar……

Wieder einmal wurde ich von meiner beKLOPPten Gattin gezwungen, ein Fußballspiel anzusehen. Sie ist Mainzerin und das sagt dem geneigten Fan ja wohl alles.
Ich bin Statistiker und von daher nur an den Tabellen interessiert, das Spiel per se finde ich eher langweilig. Und nervig, was etwas widersprüchlich ist, wie ich grad merke…auf jeden Fall: nicht meine Welt. Außerdem (und darüber habe ich mich anderenorts genügend ausgelassen) sind für mich die Summen, die da bezahlt werden, nicht mehr vermittelbar.
Egal, sei’s drum. Bei Klopp gilt: Nomen est Omen. Leicht bis mittel bekloppt, ein Typ von hohem Unterhaltungswert, der ältere Bruder von Joko Winterscheid. Guardiola wirkt eher arrogant, was aber vielleicht auch an seinem seltsamen Deutsch liegen könnte. Mit 35 Vokabeln im Sprachschatz muss man sich kurz fassen. Was wiederum arrogant wirken kann.
Zum Match: Die Ausgangslage war klar, Bayern top, Dortmund flop. Dazu noch „Halbfinale dahoam“. Klare Sache und damit hopp….dachte ich bis Mitte der 2.Hälfte. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es bei Dortmund scheppert“…so meine fachkundige Analyse nach ca.10min. Was Lewandowski auch bestätigte. Meine Gattin gab auch keinen Pfifferling mehr auf den tigerentenfarbigen Club und schlief erschöpft ein. 2.Hälfte: Klarer Handelfmeter, “ Schiri, wir wissen wo Dein Auto steht„. Das wär’s wohl gewesen, aber der Herr in Schwarz sah das anders….oder garnicht…wie auch immer.
Dortmund für 10min. wie verwandelt, keine Ahnung, was die im Pausentee hatten. ( wir werden es nie erfahren, denn Fußballer dopen nicht und deshalb gibt’s auch keine Kontrollen)
Ausgleich für Schwarz-Gelb und sogar mehrere Großchancen zur Führung.
Dann Abpfiff: Da sich meine werte Gattin mittlerweile in der Tiefschlafphase befand, schaltete ich ins ZDF, zur „Anstalt“. Nach einiger Zeit trat Frau Kebekus ins Rampenlicht und da die mir Angst macht (ich schaue bei Vorträgen dieser Dame immer wieder besorgt auf mein Gemächt, ob es noch da ist) schaltete ich wieder um und zwar rechtzeitig zum Elfmeterschießen. Leider hatte ich die Vorgeschichte verpasst, sonst wäre mir vielleicht Jürgen Klopp aufgefallen, der sich mit Schmierseife am Elferpunkt zu schaffen machte und seine Spieler instruierte, das Standbein da nicht aufzusetzen. Lahm und Alonso wussten das natürlich nicht und der Rest ist Fußballgeschichte.
Meinem Freund Tobi möchte ich auf diesem Wege sagen: Das ist kein Grund zur Verzweiflung. (Eine seiner FB-Kommentatorinnen wollte sogar sterben gehen).
Mir ist’s ohnehin wurscht, nur meiner Gattin, die ich geweckt hatte um sie über den Ausgang des Pokalfights zu informieren, entfuhr ein:“ Geil….*schnorch*…“
Wir schalten zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.

Eigentlich unfassbar, denn um ein Haar hätte auch ich zum Club 27 gehört, wie Jimi Hendrix, Alan Wilson, Jim Morrison, Amy Winehouse und viele mehr. Allerdings hätte ich zum unbekannten Teil der Musiker gehört, die mit 27 den letzten Ton von sich gaben.
Ich hab’s mit 27 anders gemacht: Entgiftung, Therapie und seitdem rauschfrei. Geht doch.
Und heute schaue ich auf den Kalender und mir fällt jäh ein, dass ich 1965 das erste Mal vor lauter Lampenfieber Dünnschiss hatte. 15 Titel konnten wir mit den „Graveguards“ einigermaßen unfallfrei spielen und da eine „Tanzrunde“ 3 Titel umfasste, fingen wir nach 5 Runden einfach wieder von vorn an. Damals vor ca.50-60 Leuten, das hat sich nicht geändert….heute abend in Bobby’s Irishpub werden’s auch nicht mehr sein, aber das ist wurscht.
Allerdings spielt man heute „Sets“ und keine Tanzrunden und so ein Set umfasst 15 Titel…eigentlich ungerecht. Je älter und hinfälliger man wird, umso anstrengender werden die Auftritte….oder „performances“…man spielt ja heute nicht mehr, nein, man performt. Man spielt auch nicht mehr mit einer „Anlage“ sondern mit equipment. On stage….
Die Titel, ähh Songs haben sich nicht wesentlich geändert, 80% des Repertoirs stammen aus den 60ern und 70ern. Lustig, wenn man sich heute – dank Internet – die Texte, nein, die lyrics besorgen kann. Da fällt dann auf, welchen Mist wir damals zusammengesungen hatten….Radio Luxemburg war recht verschwommen, wie auch meine Englischkenntnisse. Aus „A deep shade of blue“ bei „The sun ain’t gonna shine anymore“ wurde der „Dickschädelblues“. Letzteres passte besser zu unserem körperlichem Befinden am Tag danach..
Na dann…lassen wir’s knacken, heute abend…die Gelenke, die Wirbelsäule. Immer schön im Rhythmus. 🙂

1967 mit den „DUKES“
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Und heute…
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Man ist daran gewöhnt und die Mehrheit hört längst darüber hinweg, wenn wieder einmal von mehreren Hundert jämmerlich ertrunkenen Flüchtlingen berichtet wird. Wobei das Wort „Flüchtling“ mehrdeutig ist: Es gibt Kriegsflüchtlinge aus dem Alptraum naher Osten…und es gibt Flüchtlinge vor der Perspektivlosigkeit in Afrika.
„Ja wieso bleiben die denn nicht da, es herrscht doch kein Krieg“? fragt der Bundesbürger.  Doch, da herrscht Krieg: Handelskrieg: Es sind Fischer, deren Gewässer von europäischen Trawlern ausgebeutet werden, es sind Arbeiter, deren Textilfabriken dichtmachen, weil unsere „Kleiderspenden“ deren Arbeitsplätze vernichten, es sind Bauern, deren Hühner nicht mehr verkauft werden, weil wir unsere Fabrikhühner zum halben Preis anbieten. Es ist ein Kapitalismus ohne jegliche Moral und Ethik, die diese Leute aus ihrer Heimat treibt. Am besten ist das hier nachzulesen: Wie ein Kontinent ausgeplündert wird.
Und unsere Politprominenz reagiert einmal mehr „entsetzt und betroffen“ wenn 800 Schwarze im natürlichen Grenzzaun Mittelmeer ersoffen sind. Wenn man Kommentare in den asozialen Netzwerken liest, könnte man glauben, dass nur ein toter Flüchtling ein guter Flüchtling ist.
Irgendwann wird es den „Marsch der Millionen“ auf die Festung Europa geben und dann werden Labersendungen bei Jauch und Co. nichts mehr nutzen.
„Man müsse die Zustände in den Herkunftsländern ändern“ so der Ex-Minister Friedrich und der Schweizer Rechtsaußen Köppel bei Jauch. Ja wie denn?? Keine Waffen mehr an die Weiterverteiler a la Saudi-Arabien liefern? Den Industrieschiffen das Fischen an Afrikas Küsten verbieten? Monsanto&Co. an der landwirtschaftlichen Ausbeutung Afrikas hindern? Verschiedensten „Wohlfahrtsorganisationen“ den lukrativen Export von Altkleiderspenden in die dritte Welt verbieten?….da lässt man doch lieber weiter Flüchtlinge ersaufen und nennt als Schuldige die Schlepperbanden mit ihren maroden Booten.
Diese Herrschaften sollten wenigstens so ehrlich – wie viele Kommentatoren im Netz – sein  und sagen, dass ihnen ersoffene Flüchtlinge am Arsch vorbei gehen…..solange sie nicht am Ballermann oder an den Stränden von Jesolo oder Rimini angeschwemmt werden stören die nicht……welch ein Glück, dass Deutschland nicht am Mittelmeer liegt, sollen sich die Italiener oder Griechen damit rumschlagen, dafür wurde das Dubliner Abkommen doch geschaffen!!

Und jetzt geh‘ ich kotzen……achja..falls mich wieder einmal jemand als „Gutmensch“ bezeichnen will…was ist eigentlich das Gegenteil vom Gutmenschen? Köppel?

Derzeit debattiert der Bundestag um einen Begriff, den sich der Papst auszusprechen traut.
„Die Gräuel der Vergangenheit lassen sich nicht auf einen Begriff oder den Streit um einen Begriff reduzieren“, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei einem Besuch in Estland. Bei der Gedenkfeier im Bundestag am kommenden Freitag solle der Begriff daher nicht verwendet werden.“(tagesschau.de)
Das verstehe wer will, ich nicht. Dann darf man keinen Völkermord mehr als Solchen bezeichnen.
Von der gezielten Ausrottung der Ureinwohner Südamerikas durch die Conquistadores bis hin zu den Gräueln in Ruanda. Wenn Menschen nur deshalb vernichtet werden, weil sie Juden, Sinti, Roma oder Tutsi sind, von denen 75% in nur 100 Tagen von der Hutu-Mehrheit in Ruanda abgeschlachtet wurden, dann ist das Mord an einem Volk. Letzteres war 1994 und kostete zwischen 800.000 und 1.000.000 Menschen das Leben.
Und das osmanische Reich? Nicht nur Armenier (ca.1-1,5 Millionen) sondern auch Assyrer und Aramäer wurden von den Jungtürken hingemetzelt, aus einem einzigen Grund: Sie waren Christen. Hunderttausende wurden gezwungen, zum Islam zu konvertieren.
Wie soll man so etwas nennen: Ein türkischer Geschichtsprofessor sagte eben in der Tagesschau:“ Den Begriff des Völkermordes als Tatbestand gab es damals noch gar nicht, also kann es kein Völkermord gewesen sein“ Das ist eine interessante Sichtweise…Säuberung, wie bei Stalin? Endlösung, wie im „Tausendjährigen Reich“?
Der Bundestag ist offensichtlich zu feige, die Dinge beim Namen zu nennen. Weshalb? Da kann sich Jeder seinen eigenen Reim drauf machen.
Für mich ist Eines klar: Wenn Hunderttausende oder Millionen aus dem einzigen Grund umgebracht wird, weil sie einer Ethnie oder Religion angehören, dann ist das Völkermord.
Und noch etwas muss klargestellt werden: Die Tatsache, dass das „die Anderen ja auch“ gemacht hätten, darf niemals als Erklärung, Rechtfertigung oder Entschuldigung dafür dienen, was in Auschwitz, Buchenwald oder Treblinka geschah.
Schönen Sonntag wünscht,
Schwabenkrawall

Lebe Deinen Traum? Als Musiker?……Albtraum…

Veröffentlicht: April 16, 2015 in Musik
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Man war jung und der Kopf war nicht nur voller Haare, sondern auch voller Flausen (heute fehlt’s am einen wie am andern) Ein Musiker wollte ich sein, wie meine Idole aus Liverpool. 2 Lieder konnte ich  bereits auf der Guitarre zum Besten geben, da sie nur aus wenigen Akkorden bestanden. Die Texte waren natürlich in englisch gehalten und ich wunderte mich Jahre später nicht wenig, was wir da auf Radio Luxemburg so alles raushörten.
Eigentlich war ich aber ein bleicher Lehrbub, der auf Geheiß der Eltern etwas Anständiges lernen sollte. Damals war ich damit überhaupt nicht einverstanden, aber heute bin ich froh drum.
Ich hätte als Musiker wohl Hungers sterben müssen. Nicht, weil es am Talent mangelte, nein, man muss Egomane sein, um in diesem Gewerbe reüssieren zu können. Außerdem braucht’s ein Selbstwertgefühl vom Feinsten, denn Zweifel sind des Sängers Feinde.
Heute habe ich zwar meinen Traum nicht gelebt, aber ich lebe zumindest jetzt im Alter ganz anständig.
Ich will niemanden beleidigen, aber die paar richtig erfolgreichen Musiker, die ich über die Jahrzehnte kennenlernen durfte (oder musste), waren egoistische, selbstverliebte Dreckschweine, die nach dem Motto lebten:“Der kluge Mann sorgt für sich selbst zuerst“….und dann kommt lange nichts.
Jetzt kenne ich aber auch sehr viel mehr- nicht minder begabte- Musiker, wie die vorhin Beschriebenen, die sich aber in einigen Punkten von denen unterscheiden: Sie sind nett, ehrlich, gradaus und relativ erfolglos. Die jahrzehntelang alles für ihre Musik gegeben haben, teilweise Schweinemucke machten um nicht zu verhungern und darüber vergaßen, dass man mit über 60 keine 150 Club-Gigs im Jahr mehr spielen kann….zumal, wenn man sein eigener Roadie ist….das Zeug wird mit den Jahren nicht leichter, die Nachwachsenden wollen jüngere Künstler hören, die Altersgenossen sterben buchstäblich aus.
Wenn also jemand unter allen Umständen Musiker werden will, dann sollte er möglichst eine egoistische Rampensau sein. Der Nette und Schüchterne fällt durchs Raster.
Mag sein, dass es nette, ehrliche UND richtig erfolgreiche Musiker gibt… die ich kennenlernte, waren’s jedenfalls nicht.
Es gibt wohl ein paar Dutzend Menschen, auf die das Alles nicht zutriftt. Diese waren jedoch durch ihr Ausnahmetalent davor gefeit, zu einer egoistischen Rampensau werden zu müssen.
Ich bin heute froh, diesen Traum, der schneller als man glaubt zum Albtraum wird, nicht gelebt zu haben….

Steht man bald Schlange an in Deutschland? Wenn Jorgo Chatzimarkakis, deutsch-griechischer FDP-Politiker (wobei ich Begriffe wie Deutsch-Grieche-Türke-Chinese etc. lächerlich finde, man müsste dann ja Deutsche ohne Migrationshintergrund Deutsch-Deutsche nennen, aber das sei nur am Rande bemerkt)….wenn also dieser Politiker Recht behält und Griechenland vor einem internationalen Gerichtshof einen Prozeß gegen die BRD gewänne…dann wird’s eng.
Die Russen allerdings?  So sehr dieses Volk unter Hitlers Schergen gelitten hat, so sehr haben sie sich jahrzehntelang an der DDR schadlos gehalten. Mit Zahlen will ich nicht um mich werfen, stattdessen gebe ich einen alten Witz aus Deutschlands Osten zum Besten. Dieser beschreibt die Situation ziemlich treffend: (ich gebe den mal aus dem Gedächtnis wieder)

„Nach einer längeren Frostperiode zwischen der Sowjetunion und der Volksrepublik China besuchte der sowjetische Außenminister Peking, um die Wogen zu glätten. Da China zu der Zeit noch bettelarm war, gelang so etwas am besten mit materieller Aufbauhilfe für das sozialistische Brudervolk. „Wie können wir helfen, Genosse Außenminister?“..so der Russe. „20 Millionen Fahrräder, 100.000 Lastwagen, 100 Kriegsschiffe und 10.000 Panzer“ entgegnete der Chinese. und fügte noch hinzu “ und 1.000.000 Tonnen Reis, das Volk hungert
Der Russe:“ Das ist alles kein Problem, die Produktion läuft sofort an.“ Nach einem kurzen Telefonat mit Moskau fügte der sowjetische Außenminister noch hinzu:“ Nur die Sache mit dem Reis, das geht nicht“
„Und wieso geht das nicht?“ wollte der chinesische Amtskollege wissen.
Der Russe:“Weil in der DDR kein Reis wächst…….“

Hier der Artikel aus dem „Focus“

….da saßen Eure Experten zusammen um aufzulisten, wer an Eurer Finanzmisere Schuld hat. Die Fakelaki-Kultur, die Oligarchen die nicht im Traum daran denken, Steuern zu bezahlen, Euer vorsintflutlicher Behördenapparat, Eure korrupten Politiker der letzten Jahrzehnte, die Brüsseler EU-Politiker, die Euch trotz besserem Wissen in den Euro ließen, die Banken, die gutes Geld schlechtem Geld hinterherschmissen?
Nichts von alledem: Deutschland ist Schuld, ist bei der Klausur herausgekommen. 278 Milliarden € sollen die bezahlen, die 2-4 Generationen nach dem 2.Weltkrieg geboren sind.
Das wird denen sehr schwer begreiflich zu machen sein. Verjähren Kriegsschulden? Ich weiß es nicht, aber 70 Jahre sind seither vergangen. Mittlerweile geht hier eine Generation zur Schule, die nicht einmal weiß, weshalb in Berlin eine Mauer stand..WK2 ist für die Mittelalter.
Da waren die 2+4 Gespräche und der Haircut der Allierten…..unsere Regierung wird nicht im Traum daran denken, freiwillig zu bezahlen.
Ob das alles korrekt ablief, kann ich nicht beurteilen, Eure Politiker haben die Beschlüsse seinerzeit aber abgenickt. Mit oder ohne Fakelaki, who knows?
Den Zwangskredit kann man nachvollziehen, Kredite müssen bedient werden und 10 Mrd. hätten uns nicht ins Wanken gebracht.
Aber 278 Mrd? Wenn das durchgeht, dann kommen sämtliche, von den Nazis überfallene Staaten und berufen sich auf den Präzendenzfall. Dann ist Deutschland bankrott. Und wenn Deutschland bankrott ist, dann ist Europa bankrott und dann ist der Euro nur noch ein Stück Papier.
Dann könnt Ihr mit den 278 Mrd. Souvlaki grillen. Und wenn Deutschland so am Boden ist, wie nach den Versailler Verträgen für 1.WK1, dann kommen hier die Braunen mit ziemlicher Sicherheit wieder ans Ruder und dann geht die ganze Scheiße von vorne los.
Wenn Ihr das alles wollt, dann geht vor den europäischen Gerichtshof und verklagt uns.
Ich habe Euch immer verteidigt, aber irgendwann geht auch mein Verständnis auf Urlaub…aber nicht nach Griechenland, denn wir haben unseren Urlaub auf Korfu storniert. Ist wohl besser so.
Jassas miteinander.

Da verabreden sich im Internet Leute zum Essen…nichts Ungewöhnliches sollte man denken. Allerdings ist das Essen in etwas anderer Form, als wir das gewohnt sind.

Der Kannibale von Rothenburg ist mir noch in grausiger Erinnerung, da bleibt mir das Abendmahl – heute Scholle mit Schwenkkartoffeln – wieder einmal im Halse stecken…………( Vegetarier mögen mir verzeihen, aber Fisch ist nicht Mensch und außerdem sollte man während des Essens keine Nachrichten schauen)..
Eigentlich steht der Mensch am Anfang der Nahrungskette und eigentlich steht „Mensch“ nicht auf unserem Speiseplan. Doch, manche Zeitgenossen haben sich im wahrsten Wortsinn zum Fressen gern.
Das Schweigen der Lämmer ist längst kein Gruselfilm mehr, sondern Wirklichkeit.
Wer auf Einzelheiten erpicht ist: Hier der ausführliche Artikel aus RP-online

Ich verstehe so manche Spielart der Sexualität, aber hier vergeht mir buchstäblich der Appetit.
Und es tut mir leid: Ernsthaft über derartige Dinge zu schreiben fällt schwer. Wahrscheinlich würde ich den Schreibtisch vollkotzen wenn ich darüber nachdächte, wie jemand die Genitalien eines gerade Abgeschlachteten verzehrt.
Mahlzeit!!