Tunesien: Die Liste der Reiseländer wird immer kürzer.

Veröffentlicht: März 19, 2015 in Gewalt, Kriege, Politik, Rassismus, Reisen, Religion, Schweinestaaten
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Als ich ein junger Mann war (das war die Zeit, in der Jim Morrison noch lebte und lange Haare noch ein Zeichen des Protestes gegen alles Mögliche war) da gehörte es zum Portfolio eines jeden Hippies, mindestens einmal im Leben mit einem schrottreifen VW-Bully ins ferne Afghanistan zu reisen. Via Österreich, Jugoslawien – für die Jüngeren:das war damals noch 1 Staat – Griechenland, Türkei, Iran gelangte man ins gelobte Land, in dem man in lizenzierten Läden den feinsten „schwarzen Afghanen“ völlig legal erwerben konnte. Mit Stempel auf den gepressten Platten aus dem Harz der Cannabis-pflanze. Den sog. „Regierungs-Shit“. (Regierungsshit gibt es zwar heute auch noch, aber der ist anderer Natur). 🙂
Das Gefährlichlichste an diesen Reisen waren die erbärmlichen Straßenverhältnisse und Ziegen, die man tunlichst nicht überfahren sollte. Ansonsten war keine Gefahr für Leib und Leben zu befürchten.
Heute? Undenkbar. Dort herrscht blanker Terror.
Ägypten hatte ich bereits nach den Anschlägen auf das Nationalmuseum in Kairo und dem Hadschepsut-Tempel von meiner Reisekarte gestrichen. Jetzt kommt Tunesien hinzu.
Fürderhin werde ich nur noch Länder bereisen, in denen ich als westlicher Ungläubiger nicht sofort ins Auge falle. Obwohl man natürlich auch da vor den Verblendeten von IS&Co. nicht völlig sicher ist. Letzten November sind wir noch ein paar Tage vor dem Anschlag am Lindt-Cafe in Sydney gewesen. Und nach Russland und in dir Ukraine hat’s mich eh noch nie gezogen.
Schade drum, aber wo ich gehasst werde, gehe ich nicht hin.

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Kommentare
  1. Schade drum, aber wo ich gehasst werde, gehe ich nicht hin.
    ——
    Leider eine Eigenschaft, an die sich gewisse Brüder und Schwestern nicht halten.

    Wäre da Flaggezeigen nicht besser ??, z.b.: als Atheist in ‚Syrien, Irak und AfghanistanAllah als Erfunden zu beschimpfen,

    -dort Asyl beantragen und Schweinefleisch zu essen und gute Unterkunft und Geld zum Leben verlangen, verlangen.
    -mit der Freundin und dem Freund umarmt auf der Strasse zu gehen. Zu behaupten alle 3 seien ein Paar.
    -die Muslime als Intolerant bezeichnen und Anfangen den Bau eines Atheistentempels zu verlangen.

    Nur mal so als Beispiel, gibt noch viel mehr.

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