Keine Sklaven in Katar: Der Effe kennt sich aus.

Diese Gutmenschen und Menschenrechtler haben keine Ahnung, wovon sie sprechen.
Nie in Katar gewesen, aber bei Plasberg über dortige Sklaven sprechen.
Da muss der Eff-Man mal Klarheit schaffen. Gut, dass es Menschen wie ihn gibt, schließlich hat er 7 Monate in Katar gekickt (sicher der sportlichen Herausforderung wegen..) und da hat er keine Sklaven gesehen, obwohl er ganz sicher in einfachen Verhältnissen in deren Umgebung lebte? Oder…nee?
Wolfgang Huber, evangelischer Theologe, hätte vorab auch Franz Beckenbauer fragen können, der hatte ja ebenfalls gesagt, er habe keinen einzigen Sklaven in Katar gesehen…und Franz muss es wissen, denn er ist immerhin Gott, oder zumindest Messias, jedenfalls gottähnlich also gewissermaßen der Vorgesetzte Hubers.
In Katar sieht man als Fußballgott keine Sklaven, bestenfalls bekommen ehemalige Balltreter dort Rolex-Uhren geschenkt (die man beim Zoll anzumelden vergisst)
Effenberg hatte erst vor kurzem bei Lanz schlüssig erklärt, dass es vollkommen gerecht ist (er meinte nicht „legal“, sondern „gerecht„) dass ein  Fußballer 10 Millionen pro Jahr bekommt (verdient, habe ich extra nicht geschrieben) Weshalb das gerecht ist, hat er auch gleich erklärt:“Schließlich müssen die jeden Tag trainieren und ihre Jugend opfern sie der Fußballkarriere“
Auf die Einlassung, dass das Volleyballer und Badminton-Spieler das ja auch tun, sagte Effe: „Das ist nicht mein Sport“

Was ich über diesen Mann denke und als was ich ihn gern apostrophieren würde, lasse ich besser weg, da es möglicherweise den ein oder anderen Straftatbestand erfüllen könnte..
Und NEIN, ich bin nicht neidisch, ich habe genug, um mir meine bescheidenen Träume erfüllen zu können und Rolex finde ich sowieso prollig 🙂

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/hart-aber-fair-danke-effenberg-dieser-arrogante-tv-auftritt-liefert-uns-eine-wichtige-erkenntnis_id_4532422.html

Advertisements

Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Ethik, Politik, Satire, Sport, Volksverdummung abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Keine Sklaven in Katar: Der Effe kennt sich aus.

  1. Wolfgang Gosejacob schreibt:

    ja – nachdem nun nicht mehr der Loddar hauptberuflich mit seinen Freundinnen die Klatschpresse mit den neusten Nachrichten über die heroischen Taten der deutschen Sportlichkeit auf dem Laufenden hält, hat sich das Niveau leicht verändert.
    Ich weiß nur noch nicht, ob nach oben …. oder nach unten.

    Gestern war wieder ein Glanztag für die Erkenntnis, dass Fußballer sich nur um das Treten von Bällen kümmern sollten und dass die Leistunggrenze an dieser Stelle schon erreicht wurde und kein weiteres Potenzial nach oben hat. Nur mit einem Halbsatz möchte ich die Rückendeckung von Lance Armstrong durch die Führung des Radfahrerverbandes erwähnen. Kein Wunder, dass dieser ebenfalls berechtigt und jahrelang die von Mähr vom nichtdopenden Rekonvaleszenten gepflegt hat.

    Vertreter anderer „Sportarten“ konnten sich unter starker Sonneneinstrahlung ebenfalls nicht um die Verletzung von Menschenrechten z.B. in Bahrein kümmern bzw. sie nicht wahrnehmen. Wie auch, wenn man ständig im Kreis fährt und maximal Scheichs beim Kamelrennen oder bei der Falknerei besucht?

    .
    Zu früh gefreut wäre es allerdings
    ——————————————-
    … die Schuld bei der südlichen Sonne zu suchen.
    Auch deutsche Sänger beschränken sich – selbst auf konkrete Nachfrage – auf die Aussage, dass sie keine politische Meinung hätten und sich daher zu dem angesprochenen Thema nicht äußern wollen.
    Zwar nicht befriedigend aber im direkten Vergleich zu Sportlern immerhin ehrlich.

    .
    Auch Nachwuchsmodelle und die gesamte Unterhaltungsindustrie
    ———————————————————————————–
    … vermitteln den Eindruck, dass Krise hin, Kriese her die Unterhaltung gnadenlos und ungestört fortgeführt werden muss. Dafür darf man dann ganz ungeniert über die doofe Zicke auf dem Nachbarlaufsteg herziehen und rumheulen, was für eine unpassende Frisur man vom Friseur verpasst bekommen hat. — Ukraine? Arabischer Frühling? Naher Osten? Russland? Amerika? TTIP? — Alles kein Problem! .. Einfach weitermachen! … Einfach weitershoppen! … Einfach weiter bei YouTube Schmink- und Einkaufstipps geben („AHHHHH Huuuuiii … ich habe eine gaaaanz tolle Tasche gekauft!“) und dafür von Google Kohle bekommen. — Sorry: berechtigter Weise für die harte Arbeit zu verdienen!

    Die Kohle übrigens, die Google vorher nicht beim Fiskus abgegeben hat, damit unser Finanzminitser und die Union von „keiner Steuererhöhung“ träumen kann..

    .
    Die Gesellschaft züchtet
    ——————————-
    … sich lebensunfähige und inkompetente Egoisten heran, die nur innerhalb der eigenen Peergroup lebensfähig sind und auch nur genausoweit denken, wie der Rand des eigenen Suppentellers reicht. — Peergroups die der Meinung sind, dass Geld auf Bäumen wächst und dass man JEDE Dienstleistung zur Vereinfachung des eigenen Lebens einfach einkaufen kann!

    Schade nur, dass die Menschen, die innerhalb ihrer Peergroup die Basis für das gesellschaftliche Miteinander herstellen und das Vorhandensein dieser Dienstleistungen sicherstellen (Lebensmittelproduktion, Bildung, Sicherheit, Kranken- und Altenpflege, Kinderbetreuung, …) dann nur mit dem Mindestlohn abgespeist werden und dass Arbeitgeber dann auch noch lautstark lamentieren dürfen, dass man nun auch noch die Zeiten aufschreiben müsse, weil man sonst die Mitarbeiter in einer Stunde 90 Minuten arbeiten läßt.
    Fräulein Ostermann vom Verband Junger Unternehmer beklagte sich gestern erst wieder.

    Zu den inkompetenten Egoisten zähle ich auch die lautstark enttäuschten, die dem ESC-Sieger sogar seinen Rücktritt vom möglichen Erfolg neiden! Sicherlich wurde durch den Rücktritt der Nationalstolz dieser Menschen schon verletzt, die sich schon im Eurovisions-Olymp vermuteten.

    .
    Ja, ja …. ist schon alles vollkommen gerecht!

  2. Ursula schreibt:

    Ich hatte es schon mal zu dem Beitrag zu Beckenbauer und Katar geschrieben. Die Hinrkastln von so manchen Fußballern verbinden Sklaven mit dem Roman „Onkel Toms Hütte“ – weiter reicht der Horizont nicht. Ist ja klar, dass sie in Katar keine angeketteten afroamerikanischen Sklaven gesehen haben können – und daher gibt es auch keine versklavten Arbeiter in Katar…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s