8 gute Gründe, genau jetzt aus Deutschland auszuwandern – Wäre ich jünger, dann wäre ich auch dabei

Wohin? Alternativen in Europa wären die skandinavischen Länder, insbesondere Norwegen. In Übersee böte sich Kanada an. Wem es dort zu kalt ist, für den könnte Australien eine Alternative sein (auch wenn dort momentan Tony Abbott regiert, der aber nach der nächsten Wahl wieder weg vom Fenster sein wird)
Neuseeland? Aber sofort. Die letztgenannten Länder sind zwar nichts für Raucher, da eine Schachtel Kippen ca.18€ kostet, aber mit dem Qualmen aufzuhören ist ja nicht das Verkehrteste.
Mich nimmt man dort leider nicht mehr auf (ausser für 3 Monate per anno) da ich mich als Rentner zwar (noch) selbst versorgen kann, aber künftig wohl eher Probleme machen dürfte. Was das Alter eben so mit sich bringt.
Aber sonst? Nix wie weg. Deutschland entwickelt sich nach meiner Einschätzung zu einem Krisenherd in Europa. Selbst jetzt, da es uns global gesehen gut geht, ist der zunehmende Hass auf alles, was nicht-christliche Wurzeln hat, unübersehbar. Es geht nicht um die Flüchtlinge., die Asylbewerber, es geht gegen Muslime im Allgemeinen und als ob das nicht schlimm genug wäre, feiert auch der Judenhass fröhlich-traurige Urständ.
Es leben in diesem Land 4 Millionen Muslime und ob uns das nun passt oder nicht, wir werden damit umgehen müssen. Die überwiegende Mehrzahl von Ihnen kamen nicht als Wirtschaftsflüchtlinge, sondern wurden als Arbeitskräfte ins Wirtschaftswunderland der Sechziger und Siebziger geholt. Und nun sind die Meisten bereits seit 3-4 Generationen hier und kennen die Heimat ihrer Eltern oder Großeltern nur noch von Urlauben.
Liebe Neonazispatriotenverteiderdeschristlichenabendlandesafdleretcetera: Die werden nicht gehen!! Ganz davon abgesehen, dass unser Sozialsystem und unsere Wirtschaft zusammenbräche, würden auf einen Schlag sämtliche Migranten verschwinden, ist Deutschland für diese Leute ganz einfach ihre Heimat gworden. Vaterland würde ich nicht sagen, bestenfalls Stiefvaterland.
Es muss uns gelingen, mit diesen Leuten gut zusammenzuleben oder es droht eine Katastrophe. Nicht zuletzt (ich bin geneigt zu sagen: „vor allem“) müssen  die Migranten ihren Teil dazu beitragen. Sie sind gefordert.
Religionen, ihre Regeln und Gebote sind Privatsache und haben in einem säkularen Staat keine öffentliche Rolle zu spielen. Die erste Sprache sollte die sein, die in dem Land, in dem man lebt, gesprochen wird. Parallelgesellschaften führen zu Isolation, sie säen Angst und Misstrauen.
Dazu ein Beispiel:
Die Familien meiner Eltern lebten jahrhundertelang in Serbien und Kroatien. Sie lebten in Parallelgesellschaften, sprachen nur (wenn überhaupt) rudimentäres Serbisch und Kroatisch . Sie blieben Deutsch, in Sprache, Denken und Handeln und die Einheimischen waren für sie die Fremden .Was daraus folgte, wissen wir.
Liebe türkischstämmige Mitbürger, die ihr eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt: Eure Chefin heißt Merkel (die im Übrigen niemand mögen muss) und nicht Erdogan (den ganz sicher auch nicht alle Deutschen türkischer Abstammung mögen)
Ob jemand Freitags in die Moschee, Samstags in die Synagoge, oder Sonntags in die Kirche geht, ist wurscht, solange die einzigen Gesetze, die derjenige befolgt, die staatlichen und nicht die religiösen sind.
Meine Oma trug, solange ich denken kann, ein schwarzes Kopftuch. Sie war erzkatholisch.  Deshalb ist es mir schnurzegal, ob jemand ein Kopftuch oder eine Schiebermütze trägt. Zudem tragen Ordensschwestern auch Kopftücher. Burka? Wäre  mir persönlich auch egal, verstößt allerdings gegen das Vermummungsverbot und jagt nicht nur Kindern einen gewaltigen Schrecken ein.
Wenn jeder einen Schritt nach vorn geht, sollte das klappen. Positivbeispiele gelungener Integration sieht man z.B.im öffentlich-rechtlichen, sowie im Privatfernsehen, in dem türkisch – oder arabischstämmige Moderatoren durch das Morgenmagazin führen, oder das Wetter verkünden. (Die sind nicht schuld, wenn’s regnet)

Noch dösen wir in der bräsigen Scheinsicherheit Merkel’scher Machart, aber das wird nicht mehr lange gutgehen. Wir haben -wie Huffington richtig schreibt-keine Visionen mehr. Auf dem Erreichten auszuruhen wird nicht genügen. Die Innovationen kommen aus anderen Ländern. Deutsche Spitzenwissenschaftler, die etwas bewegen wollen, hauen in Scharen ab. Welch eine Überraschung, dass wieder einmal ein Deutscher, der auch hier forscht, einen Nobelpreis bekommen hat.
Sollten wir wirtschaftliche Verhältnisse wie in Frankreich, Italien oder gar Griechenland bekommen, dann wird es Pogrome geben.. Fürchte nicht nur ich….

http://www.huffingtonpost.de/2014/12/17/deutschland-auswandern-gruende_n_6340202.html

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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4 Antworten zu 8 gute Gründe, genau jetzt aus Deutschland auszuwandern – Wäre ich jünger, dann wäre ich auch dabei

  1. Daniel schreibt:

    Ich denke es sind in breiten Bevölkerungsschichten vielmehr finanzielle Sorgen, denn man muss ja kein Ökonom sein um sich auszumalen wie lange z.B. ein Schwarzafrikaner braucht um soviel zu verdienen das er tatsächlich einen Mehrwert (ca. 4200€ brutto) produziert, hierzu braucht man ja nicht nur exzessive Sprachkenntnisse sondern auch Schulabschlüsse, Studium etc. und solange braucht die Person staatliche Zuwendungen und das macht dem Steuerzahler der eh schon in beispielloserweise geschröpft wird eben Angst.
    Wie sonst erklärt man sich das totale Abschmieren sämtlicher rechter Parteien in Deutschland, sehen wir uns doch mal um : die junge Freiheit ist tot, die Reps sind tot, die NPD dümpelt seit Jahren nur noch als Gespenst zugunsten des Staates durch die Medienlandschaft, es gibt offenbar gar nicht viele Rechtsextreme, aber was es sehr wohl gibt ist die Angst vor Wohlstandsverlust.
    P.S. Bei unseren Nachbarn in Europa sieht das ganz anders aus Spanien, Frankreich, England, Griechenland etc. deren Rechtsparteien sind prozentual vergleichbar mit CDU und SPD.
    P.P.S. Schaut euch mal die vom Blogverfasser aufgezählten Länder an, dort ist man als auswanderungswilliger Deutscher eher unwillkommen, man nuss dort um eine Staatsangehörigkeit zu bekommen geradezu gigantische Hürden überspringen, also nimms nicht so schwer lieber Autor mich würden die vermutlich auch nicht nehmen.
    MfG
    Daniel

  2. Ursula schreibt:

    Den Artikel in der THE HUFFINGTON POST habe ich bereits gestern schon gelesen.

    Das was Du schreibst, habe ich so ähnlich auch geschrieben…. (siehe meinen Eintrag zu „WER DEUTSCHLAND NICHT LIEBT, SOLL DEUTSCHLAND VERLASSEN!!“ )

    Und noch was: die Menschen hier im Land haben keine Angst vor Überfremdung oder anderen Religionen. Sie haben Angst, weil die Justiz scheinbar machtlos gegenüber dem organisierten Verbrechen ist, wie z.B. der „Familie“ das Herrn Anis F., den Schlepperbanden, den radikalisierten Salafisten usw., um nur einige zu nennen.

    • schwabenkrawall schreibt:

      Ich denke schon, dass nicht Wenige ganz einfach fremdenfeindlich sind. Radikale Islamisten,Schlepper etc. sind Kriminelle, die als solche behandelt werden müssen. Aber dass sich viele radikale Salafisten in Dresden aufhalten, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube vielmehr, dass man wieder einen Sündenbock braucht und dann nimmt man halt Flüchtlinge her. Oder weshalb brannten in Franken Asylantenheime?

      • Ursula schreibt:

        die Zündler-Deppen gibt es doch überall. Das muss nicht unbedingt etwas mit Asylanten zu tun haben. Es soll sogar Feuerwehr-Männer geben, die absichtlich einen Brand legen. Oder jene, die gerne was brennen sehen. wie z.B. die Brandanschläge auf Autos, LKW und Lagerhallen.

        Tatsächlich sind einige Leute sehr fremdenfeindlich eingestellt, die es gut verstehen, „anfällige“ Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzuhetzen. Mache lassen sich leicht beeinflussen – sonst gäbe es auch nicht so viele Religions-Fanatiker….

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