Archiv für Juni, 2014

Der Wagen schaffte 340km/h. Würde er 400 schaffen, dann dürfte er die auf einigen Abschnitten unserer Bundesautobahnen auch fahren. Völlig legal, während eine fehlende Warnweste, oder ein abgelaufener Verbandskasten ein Ordnungsgeld nach sich ziehen. Die Insassen dieser Unvernunft auf 4 Rädern brauchten weder einen Verbandskasten noch eine Warnweste. Sie wurden tot aus ihrem Wrack gezogen.
Freie Fahrt für freie Bürger.
Das fordert ein Volk, das im Allgemeinen die liberalen Waffengesetze in den USA verurteilt.
Wir benutzen unsere Waffen auf öffentlichen Straßen.
Ich schlage vor, Schusswaffen in den USA nur auf Schießbahnen – und PS-Waffen in Deutschland  nur auf Rennbahnen zu benutzen.
Dann bringen sich diese Bekloppten im Zweifel nur gegenseitig um.
Übrigens: Deutschland ist das einzige Land der Erde, das – auf meist völlig überfüllten Autobahnen – auf ein generelles Tempolimit verzichtet.

Nachtrag: Auf Einwände, es würde auch in Städten und auf Landstraßen gerast, möchte ich Folgendes zu bedenken geben: „Ja, da wird gerast, aber der Staat hat dort, im Gegensatz zu den unbeschränkten Abschnitten der BAB, Tempolomits gesetzt. Schuld tragen dort allein die Raser. Auf der Autobahn jedoch trägt der Gesetzgeber durch die unbeschränkte Tempofreigabe eine Mitschuld. Jedenfalls aus meiner Sicht.“

http://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/a8-bei-neuhausen-sportwagen-brennt-voellig-aus-toedlicher-tempo-rausch-zwei-tote-bei-lamborghini-crash_id_3955530.html

Es ist Frühsommer, Zeit für die traditionellen Stadt- oder Straßenfeste. Einer der ursprünglichen Gedanken war, dass die Vereine und Organisationen wie freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz etc. ihre chronisch leeren Kassen ein wenig sanieren könnten. Es ging also um die, die ohnehin schon das ganze Jahr über den größten Teil ihrer Freizeit der Allgemeinheit opfern.
Und natürlich ging es darum, dass die jeweiligen Städte sich in ihrem besten Licht präsentieren. Das ging in den Anfangsjahren recht gut, man traf sich, hatte seinen Spaß und jeder hatte etwas davon. Irgendwann ging etwas kaputt. Insbesondere das ASTAF meiner Heimatstadt Waiblingen wird im Netz heftigst kritisiert. Kommentare, teils mit übelsten Beschimpfungen und Beleidigungen wabern durchs Netz:“ Scheiß-Musik, Schande für die Stadt, wollen die uns verarschen? “ Die völlig unter der Gürtellinie Liegenden lasse ich weg…auch aus Fremdscham darüber,  dass die meisten dieser Kommentare in einem Deutsch gehalten sind, für die ein Viertklässler eine 5- bekäme.
Diese feierwütigen Kritiker möchte ich etwas fragen: “ Habt Ihr jemals auch nur einen Finger für die Allgemeinheit gerührt?  Seid Ihr jemals ohne einen Cent Bezahlung 3 Tage hinter einem Tresen gestanden und habt Euch zum Dank dafür von Besoffenen beschimpfen lassen müssen? Habt Ihr jemals unentgeltlich beim Auf und Abbau  der Stände geholfen?
Habt Ihr je als Musiker für eine eher symbolische Gage auf der Bühne gestanden, habt Euch nach dem Abbau die Reifen in 20cm hohen Glasscherbenhaufen zerschnitten?(Mir wurde einmal ein Aussenspiegel mit einer Sektflasche zertrümmert) wenn jemand auch nur eine dieser Fragen mit ja beantworten kann, dann kann er mit Fug und Recht kritisieren. 
Alle Anderen, die Top-Bands und Entertainment vom Feinsten fordern, ohne einen Cent dafür zu berappen, sollten besser ihr Schandmaul halten. Dieses Anspruchsdenken kotzt mich an. Alles haben wollen, sich bespaßen lassen, Ja. Dafür etwas zu leisten, oder zu bezahlen: Nein. Geld wird lieber in das neueste Smartphone investiert, mit dem man dann seine Hasstiraden direkt vor Ort in FB posten kann.
Oder fragt mal bei der Stadtkämmerei nach, weshalb sich die Vereine keine besseren Bands leisten können? 
Oder macht doch selbst was? Aha, keinen Bock….. na, dann geht auf andere Feste, wenn es dort besser ist.  .
Ich fordere alle Waiblinger Vereine auf, das ASTAF zu boykottieren. Am Ende bleibt – außer der Kritik unserer Anspruchsgeneration – eh‘ nichts übrig…..

Über juvenile Alkoholexzesse und dem damit verbundenen Brauch, Flaschen und Gläser auf öffentlichen Straßen und Grünflächen zu zerschmettern, schreibe ich an anderer Stelle.

Primark, Kik&Co. Billig hat nun mal seinen Preis.

Veröffentlicht: Juni 27, 2014 in Abzocke, Ethik, Geiz, Wirtschaft
Schlagwörter:, ,

Ob nun die SOS-Botschaften in die Billig-Klamotten nachträglich, oder in den Arbeitslagern eingenäht wurden, ist letztlich egal. Und es ist auch nicht witzig, wie in dem alten Glückskeks-Joke („Hilfe, ich werde in einer chinesischen Glückskeksfabrik gefangen gehalten“!!)
Unter welch erbärmlichen Bedingungen in Asien produziert wird ist hinlänglich bekannt. Wer es sich nochmal ansehen will….es ist am Ende des Beitrages verlinkt.
„Man muss sehen, wo man bleibt“ sagte eine Kundin heute in der Tagesschau. ? Wo die Arbeitssklaven bleiben, ist dieser jungen Dame vermutlich egal. Geiz ist nun mal geil, wobei es natürlich oft auch nur Geldmangel ist, der die Leute zu diesen Discountern treibt. Hätte ich kein Geld, wären modische Klamotten allerdings das Letzte, was mich interessiert. (und ich weiß, was Armut bedeutet)
Wer in der Schule nicht nur auf sein Smartphone starrt, sollte sich ausrechnen können,  dass bei einem Endpreis von 6, 95 für ein Hemd für die  Arbeiterinnen nix mehr übrig bleibt.
Allerdings wäre es falsch, nur auf das Prekariat einzuprügeln. Neben Benetton lassen auch  Hochpreis-Label in Asien produzieren, wobei die Hungerlohnkosten jedoch nicht an die Kunden weitergegeben werden.
Armani, Hugo Boss, Ralph Lauren, H&M, C&A, Benetton, Kik, Primark…..sie alle haben eines gemeinsam: „Bangladesh“

Wenn man jetzt sowieso fast nirgendwo mehr rauchen darf (nicht mal auf’m Balkon), wieso ist das überhaupt noch erlaubt? Leistet der Staat da nicht einer Straftat der Körperverletzung Vorschub? (Die Passivraucher im Balkon darüber)
Unser Staat ist doch sonst so schnell mit den Verboten, weshalb also nicht auch das Rauchen? In Deutschland ist doch ohnehin alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Saufen am besten auch gleich, ich fühle mich durch den Geruch und durch betrunkene Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt. Außerdem rafft das Zellgift Alkohohol bedeutend mehr Menschen dahin, als bisher angenommen. (Verkehrsopfer nicht eingerechnet) Vielleicht klingt das missionarisch, aber ich habe mehr Verwandte und Freunde durch den Suff jämmerlich verrecken gesehen, als durch das Rauchen (das, wie schon gesagt, unwidersprochen lebensverkürzend ist)
Natürlich ist Rauchen scheiße, das bestreitet ja wohl kein geistig Gesunder, ob es allerdings so viel Geld kostet wie immer kolportiert wird, wage ich zu bezweifeln. Von den Steuereinnahmen einmal ganz zu schweigen,  schafft das ja auch Arbeitsplätze und mit dem Arbeitsplatz-Argument kann man in Merkelistan nahezu ALLES rechtfertigen. Waffenexporte sind ja auch scheisse und ganz sicher noch viel tödlicher als Rauchen, aber sie schaffen Arbeitsplätze und spülen Geld in die Staatskasse.
Zudem entlasten Raucher die Rentenkassen , da sie bedeutend kürzer in den Genuss von Altersbezügen kommen. Opfer der heimischen Waffenindustrie zwar auch, aber das sind ja in der Regel keine deutschen Rentner…..Vielleicht sollte man rauchende Rentner, die zu lange leben…? ähem…nein, man kann ja Helmut Schmidt nicht so einfach erschießen*.
Ich schmeisse da etwas durcheinander, meinen Sie? Nein, es ist in beiden Fällen dreckiges, heuchlerisches Steuergeld.
Achja, eh‘ ich drauf vergesse: Ich rauche zwar mäßig, (aber niemals in geschlossenen Räumen!!) besitze jedoch keine Schusswaffe.
http://www.focus.de/immobilien/mieten/urteil-raucher-muss-mietwohnung-raeumen_id_3947313.html
*sarkasmus. Anm. des Verfassers 🙂
Da mich einige Leser anscheinend nicht verstehen (wollen) noch einige Klarstellungen.
Rauchen in Mietwohnungen, Mehrfamilienhäusern oder unter Belästigung anderer: NEIN
Rauchen im Beisein von Kindern: NEIN
Alkohol unter 21: NEIN
Alkohol am Arbeitsplatz, im Beisein Minderjähriger oder am Steuer: NEIN, bzw. 0, 00 Promille!
Kiffen: Prinzipiell auch wie bei Alkohol, aber das ist ja seltsamer Weise im Gegensatz zum erlaubten Besaufen schon illegal.
Und Waffenexporte:SCHON MAL GAR NICHT!
Jetzt mal ohne Sarkasmus : …eine Prohibition brächte nichts, das hat das Beispiel in den USA gezeigt und das zeigen die illegalen Rauschmittel hier, an denen nur die Mafia verdient. Wie sagte eine alte Lady heute in einer Doku zur Trockenzeit in den USA?:“Moral lässt sich nicht gesetzlich verordnen. Die Einsicht, dass Suchtmittel schlecht sind, muss von innen kommen.“ Besser kann man’s nicht sagen,

Da wieder einmal eine Fußballweltmeisterschaft zelebriert wird, hört man des Öfteren den unvermeidlichen Begriff : „Deutsche Tugenden“
Laut Wikipedia sind dies:
„Bescheidenheit?, Disziplin, Fleiß, Gehorsam (jedoch nicht ohne Freimut), Geradlinigkeit, Gerechtigkeitssinn ? („Suum cuique“ = Jedem das Seine), Gottesfurcht bei religiöser Toleranz („Jeder soll nach seiner Façon selig werden“)??, Härte, gegen sich mehr noch als gegen andere, Mut, Ordnungssinn, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Redlichkeit?, Selbstverleugnung? , Sparsamkeit, Tapferkeit ohne Wehleidigkeit („Lerne leiden, ohne zu klagen“)Treue, Unbestechlichkeit; (haha), Unterordnung, Weltoffenheit?, Zurückhaltung („Mehr sein als scheinen!“),? Zuverlässigkeit?, Zielstrebigkeit.
Einige davon sind uns gottseidank abhanden gekommen, andere aber leider auch.
Ein Jeder kann anhand der Aufzählung und der von mir hinzugefügten ? selbst erraten, welche ich meine. 🙂
Ich habe die Tugend „Unterordnung“ durch einen ungeplanten Feldversuch selbst einer Prüfung unterziehen dürfen.
Es begab sich zu einer Zeit, in der online-check-in, oder drop-off-counter, (auch eine deutsche Tugend,  die Welt und Sprachoffenheit:) an Deutschlands Flughäfen unbekannt waren und so standen ca. 250 Leute mitsamt ihren Koffern an 5 nebeneinander liegenden Schaltern am Stuttgarter Flughafen an.
Plötzlich die Durchsage:“Für den Flug nach Ägypten bitte nur die Schalter 38 und 39…? Auf der Anzeige im Flughafen stand “ 35-39″. Sofort hob ein Schieben und Drängen an, dass es eine Freude war (s, Disziplin). Gepäckstücke verkeilten sich, die „Arschloch“ -Rufe wurden lauter und bald ging es weder vor noch zurück und die Bodenstewardessen waren verzweifelt. Ich schaute mir das Chaos eine Weile, dann fasste ich einen Entschluss.
Ich messe 190cm, habe vom Singen eine gut trainierte Stimme und obendrein bin ich seit Kindesbeinen für meine große Klappe berüchtigt. (Vielleicht sollte ich noch hinzufügen,  dass es sich um deutsche Reisende mittleren bis reiferen Alters handelte, also um Leute, die noch wussten, was Unterordnung bedeutet.)
„ACHTUNG, RUHE! ALLE MAL HERHÖREN!“ …begann ich meine Ansprache an die Volksgenossen. „So kommen wir nicht weiter“ sagte ich und begann, Ordnung in das Durcheinander zu bringen. „Sie, Sie und dann Sie“, ordnete ich völlig eigenmächtig den Haufen, ohne dabei zu vergessen, mich und meine Frau selbst in eine günstige Position zu bringen. Die Stewardessen waren begeistert und baten mich – unter der Zusage für Plätze am Notausgang –  noch eine Weile für Ordnung zu sorgen. Ich tat, wie mir geheißen (Ordnungssinn, Disziplin, Gehorsam) und bald war der Spuk beendet.
Während der gesamten Rundreise im Land der Pharaonen wurde ich von meinen Mitreisenden mit gebührendem Respekt als Führernatur betrachtet….

Ich habe mich oft gefragt, wie wohl andere Landsmannschaften auf meine Befehle reagiert hätten? Italiener hätten mich vermutlich ausgelacht, Briten hätten mich ignoriert und von Russen wäre ich wahrscheinlich verprügelt worden.

Im nächsten Beitrag werde ich die Tugend „Lerne klagen ohne zu leiden“ behandeln.

Sorry, aber die Japaner fressen die Meere leer.

Veröffentlicht: Juni 23, 2014 in Umwelt
Schlagwörter:, ,

Ich esse gerne Fisch. Wenn die Ausbeutung der Weltmeere allerdings so weiter geht, werde ich ihn mir nicht mehr leisten können. So werden für ein Kilo Thunfisch, das in Spanien 5Euro kostet,  in Tokio bis zu 500 €!!! bezahlt.
James Clavell schrieb in seinem Roman „Der Rattenkönig“: “ Wir werden die Japaner nie verstehen“…das war 1962, aber ich glaube, wir verstehen sie auch heute noch nicht viel besser.
Die Japaner sind schon jetzt die ältesten Menschen der Welt, aber scheinbar wollen sie noch älter werden.
Es ist ihnen auch völlig egal, ob für den Rest der Weltbevölkerung noch etwas übrig bleibt, so muss man die Reaktionen der japanischen Fischer in spanischen Gewässern deuten, die im ARD-Bericht zu sehen sind. Arrogant und so gar nicht asiatisch-höflich.  Von wegen Land des Lächelns. Die Fischer der Mittelmeeranrainerstaaten stehen mittlerweile auf den Gehaltslisten japanischer Unternehmen.
So gehen etwa 10% des weltweiten Fischfangs nach Japan , wobei der Anteil der Japaner an der Weltbevölkerung gerade einmal 1, 8% beträgt.
Dass das alles aber auch in die Hosen gehen kann, zeigt eine Form von Fisch-BSE, wovon in diesem Artikel zu lesen ist.
Wohin der ungezügelte Fisch-Appetit in Verbindung mit einer versauten Umwelt führen kann, sahen wir schon vor 50 Jahren  an der – lange von der japanischen Regierung verheimlichten – Minimata-Krankeit, an der tausende Japaner erkrankten, verkrüppelt wurden oder starben.
Heute ist das Meer eine Plastik-Müllhalde und es bleibt abzuwarten, wann die ersten Berichte veröffentlicht werden, die beweisen, dass durch Weichmacher und andere Gifte im Kunststoff Massen  leidenschaftlicher Fischesser dahingerafft werden.
Vielleicht wird man durch Fisch künftig doch nicht ganz so alt wie bisher…
Oder…. vielleicht sollte man sich ausschließlich auf den Verzehr von Fugu kaprizieren, da bleibt das Essen spannend und das Tier kann sich auch nach seinem Dahinscheiden noch wehren….

„Herr Ober? Eine Seezunge mit Schwenkkartoffeln bitte, aber ohne Quecksilber und Kunststoff!!“
Mahlzeit.

Unten der Link zurm ARD-Beitrag. (Wer bisher glaubte, Mitsubishi baue nur Autos sieht sich nach der Lektüre des Berichts eines Besseren belehrt)
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ndr/2013/spanien-152.html

,….so etwa titelt der Sender n24 in seiner online-Ausgabe.
Wütende Proteste auf Facebook folgten. „SAUEREI, SEIT WANN WIRD DAS NICHT MEHR SPORTLICH ENTSCHIEDEN? “ So, oder so ähnlich lauten die Einträge einiger Vollpfosten, die zu blöd sind, einen ganzen Artikel zu lesen.
Mehr als 140 Zeichen übersteigen in Zeiten von Twitter und whatsapp wohl die mentalen Kräfte der Internet-Generation.
Ja, wie soll man denn sonst entscheiden,  wenn der 2. und 3. einer Gruppe punkt und torgleich sind und zudem noch unentschieden gegeneinander gespielt hatten??? 
Das war noch nie anders, seit die WM in dieser Form ausgetragen wird und erst ein einziges Mal musste diese Karte gezogen werden.
Natürlich hätte n24 die Schlagzeile auch sachlich halten können,  aber die wissen ganz genau,  dass 80% ihrer Leser über die Schlagzeile nicht hinauskommen und so funktioniert das „fishing for likes“
GRUNDGÜTIGER!!!!!!!!!!
Da fällt man ja vollends vom Glauben an die geistige Volksgesundheit ab!

http://www.n24.de/n24/Sport/Fussball/fussball-wm/d/4951492/brasilien-und-deutschland-koennten-per-los-rausfliegen.html

Ich fliege viel und….nein, gern könnte man jetzt nicht gerade behaupten. Es ist halt der einzige Weg, um z.B. von Deutschland nach Australien zu kommen. (Es sei denn, man hat furchtbar viel Zeit und ebensoviel Geld für eine Schiffsreise.)
Ausser ein paar sehr sportlichen Landungen und einem Sandsturm über der lybischen Wüste bin ich – neben den unvermeidlichen Schlechtwetter-Rumplern – von Schlimmerem verschont geblieben.
Folgendes ist meinem Freund und Mitmusiker vor 28 Jahren in China passiert.
Szenario: Ein innerchinesischer Flug , mit einer der einheimischen Airlines (die damals noch einen mehr als fragwürdigen technischen Standard hatten)
Kurz vor dem Start kommt ein Trupp Techniker und nötigt die Passagiere auszusteigen und bei ca. 40ºC übers Rollfeld zurück zu traben. Von Weitem konnte man beobachten, wie am Flugzeug gearbeitet wurde. (Unter Anderem wurde ein Scheibenwischer abgerissen und weggeworfen)
Dann erneuter Einstieg. Der Kaptitän verkündet in holprigen Englisch, dass man leider nicht höher als 3000m fliegen könne, da irgendetwas mit dem Druckausgleich nicht funkioniert. Im Steigflug in einer Linkskurve kreischen die Passagiere auf der einen Seite auf, als ihnen das Wasser aus den Klimageräten auf die Köpfe plätschert. Plötzlich Ruhe, die Maschine steigt immer noch. Mein Freund dreht sich um und traut seinen Augen nicht. Bei den Passagieren weiter hinten schauen nur noch die Köpfe aus einer Art Nebel heraus. Dazu die Totenstille, es hätte gewirkt wie in einem Endzeit- Film von Val Guest, als meinte er.
Er selbst blieb verschont, weil er vorne saß und die Maschine ja schräg nach oben in der Luft lag.
Darauf ging der Pilot tiefer und irgendwie brachte man den Flug unbeschadet hinter sich. (Bis auf die Durchnässten)
Schade nur, dass er vor lauter Entsetzen vergaß zu fotografieren.
Guten Flug! 🙂

http://www.focus.de/reisen/flug/gruselige-durchsagen-an-bord-was-sie-von-ihrem-piloten-nicht-hoeren-wollen_id_3925692.html

Zu diesem Monitor- Beitrag müsste ich eigentlich überhaupt nichts schreiben. Einfach den Beitrag unter dem Link anschauen und staunen, über die wunderbare Welt des Fußballs und seines Dachverbandes.
Doch, eins möchte ich noch schreiben. Eine Stellungnahme des Brasilianers Romario, Ex-Fußball-Weltmeister und Politiker, gestern im ZDF.
“ Die FIFA errichtete in Brasilien einen Staat im Staate. Stellen Sie sich eine Firma vor, die in ein fremdes Land geht, die dort keinen Cent investiert, die dort Gesetze ändert, die alle Gewinne ohne Gegenleistung in ihre Taschen fließen lässt und obendrein nirgendwo auf der Welt einen Cent Steuern bezahlt?
Ich nenne das Kolonialismus.
Und, dass Kaiser Franz kurz nach der Doppelvergabe der WM an Russland und Katar Gazprom-„Botschafter“ (was auch immer das ist) wird und Geschäfte mit Katar macht, ist ganz sicher nur Zufall. Und, dass Gazprom bei der Bewerbung Russlands kräftig mitmischte, ist natürlich auch nur Zufall.
Dass die beiden Länder von allen Bewerbern zuvor die schlechtesten technischen Bewertungen bekamen….ach was soll’s…“Guute Frrroindee, kann niemand trenneen“ .
That’s Business!!!!
Achso, das Schönste hätte ich beinahe vergessen: Die FIFA beschäftigt eine Ethik-Kommission,  ich schmeiss mich weg….bruhahaaaaaa!!

*“Wir leben in der verkommensten aller Welten“
*Jim Pansè, Teilzeitphilosoph.

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0619/fifa.php5

Was soll man dazu sagen? Natürlich geht Selbstjustiz überhaupt nicht und ist aus gutem Grund mit hohen Strafen belegt…
Andrerseits…..wer der verehrten Leserschaft hat ein Vergewaltigungsopfer in seiner nächsten Verwandschaft?
Der Schreiber dieser Zeilen hat deren 2 und er weiß nur allzu gut, was dies mit den Opfern macht. Sie leiden lebenslänglich und für die Täter ist die Sache in ein paar Jahren abgesessen….wenn überhaupt. Nur noch 8% der Täter werden überhaupt verurteilt, so dieser Bericht über eine Studie ,  über die die Tagesschau berichtete.  Die Polizei und die Staatsanwaltschaft seien überlastet.
Ich kenne die unbändige Wut, die den überkommt,  dessen Frau/Freundin/Tochter von einem oder mehreren Bestien in Menschengestalt vergewaltigt wurde und ich gebe zu, dass ich diese Kerle vermutlich umgebracht hätte,  wäre ich ihrer habhaft geworden. Bestraft wurden sie nie, weil sie es vorgezogen hatten, Deutschland mit unbekanntem Ziel zu verlassen.
Ich weiß aber auch, dass sich dadurch (außer für mich und den Vergewaltiger) nichts geändert hätte. 
Allerdings glaube ich auch, dass sich diese Fälle häufen werden, wenn unsere Justiz nicht aufwacht.
Fazit: Selbstjustiz geht zwar nicht,  mein Mitleid hält sich jedoch in Grenzen.

http://www.focus.de/panorama/welt/schwarzwald-angehoerige-von-opfer-pruegeln-mutmasslichen-vergewaltiger-tot_id_3932917.html