Der Mönch, die CSU, die Menschenrechte und die Schwulen

Da hat sich die Geretsrieder CSU und ihr Bürgermeisterkandidat Michael Müller eine saubere Watsch’n eingefangen, bzw. sich selbst gegeben. Zum zünftigen Aschermittwochstreff hatte man sich den Dominikanermönch Wolfgang Spindler als Gastredner geladen….und der zog vom Leder. Der ugandische Staatspräsident Yoweri Museveni hätte seine helle Freude am weißen Mann gehabt. Da wurden Schwule mit Sodomiten (Unzucht mit Tieren) in einen Topf geworfen und die Inflation von Menschenrechten gegeißelt, dass es eine Freude war…..für jeden Schwulenhasser. Das Auditorium klatschte brav Beifall, bis dem Kandidaten wohl einfiel, dass auch Schwule Wähler sind. Anders kann man sich seine Kehrtwendung nicht erklären. Aber Kehrtwendungen gehören ja seit König Horst I. zur bayrischen Politik. Und sorry, Hochwürden, aber ohne Schwule hättet ihr ja gar keinen Nachwuchs mehr in den Klöstern…bloß heimlich halt, gell? 🙂

Hier das Ganze etwas ausführlicher

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10 Gedanken zu “Der Mönch, die CSU, die Menschenrechte und die Schwulen

  1. Ich bin das Thema leid bis obenhin!!!Kann sich sich die CSU nicht mal über die 100 pro hetero-Väter unterhalten,die das Geld versaufen und die Kinder fressen den Kitt aus den Fenstern.

    1. Ich frage mich,was ist das grössere Verbrechen,schwul oder bi zu sein,oder Kinder in die Welt zu setzen um hinterher das Kindergeld zu versaufen.Hatte vor ein paar Jahren das beste Beispiel in unmittelbarer Umgebung.

  2. Ursula

    Gerade haben die Kirchenoberen „mea culpa“ wegen der vielen Kindesmissbrauchs Fällen in den eigenen Reihen gerufen und dann kommt dieses bornierte Mönchlein daher und zieht dermaßen vom Leder ! Nicht zu fassen !!!!!

    1. Ursula

      der Bayer an sich kann nix dafür! Die „Gott“ dringend brauchen sind die, welche sich immer in den Vordergrund drängen und ein falsches Bild geben…

  3. Weißt du wenn da jemand gegen Schwule ist dann sollte er die angehen die es als heterosexuelles Paar gewagt haben schwule Kinder in die Welt zu setzen.

    1. Wolfgang Gosejacob

      Vielen Dank – endlich eine sinnhafte Erklärung des Satzes: Eltern haften für ihre Kinder.
      🙂

      Schlimm vor allem für Eltern, die sich nicht konsequent für die Kinder entscheiden konnten und mal so eins und mal ein anderes auf die Welt brachten. Eltern, die mehrere homosexuelle Kinder haben sind Wiederholungstäter ! / ? Fällt in Ein-Kind-Familien nur kaum auf. Ein Trauerfall für jeden Statistiker!

      Läßt sich diese Verantwortung bis zu Adam und Eva zurückverfolgen? Haften (entfernte) Geschwister auch?

      .
      Fragen über Fragen, die der Postillion kaum übertreffen könnte.

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