Die Gier kennt keine Parteigrenzen.

Nachdem ich mich genug über Alice im Heidiland ausgelassen hatte, stechen mir – neben den 65.000 anderen Selbstanzeigern – 2 Herren ins Auge die – ganz GroKo – rot und schwarz sind. Einmal der Herr Linssen von den Christlichen (Du sollst nicht lügen) und der Berliner Kultusstaatssekretàr  André Schmitz von den Sozis ( „Wann wir schreiten Seit an Seit“ ).
So schreiten sie denn Seit‘ an Seit‘, die Schwarzen und die Roten. Ich bin sicher, dass in allen Parteien Gierhälse sitzen, aber die 2 sind nun mal aktuell. Bei Schmitz ist die Tatsache, dass Flughafenverhinderer Wowereit schon seit dem Sommer 2012 Bescheid wusste, eine besondere Delikatesse. (Solidarisch sein, Schnauze halten). Wowereit kleidet sich,  wie die Kanzlerin,  in Teflon. Da perlt alles schön ab.
Bei Linssen fällt auf, dass er seine Kohle (alles ehrlich erwirtschaftet) nicht in die Schweiz geschafft hat, sondern gleich eine Briefkastenfirma in der Karibik gründete. Schweiz ist wohl für Amateure. Finanzminister kennen sich aus und gehen direkt auf die Bahamas. Im Gegensatz zu Schmitz will er die Sache allerdings aussitzen, denn er ist sich keiner Schuld bewusst. Vermutlich ist alles verjährt. Es zählen ja nur die letzten 10 Jahre, davor kann man nach Lust und Laune beschissen und betrogen haben. Die Kohle für die Nachzahlung nach einer Selbstanzeige ist längst doppelt und dreifach wieder drin.
Dass sich Selbstanzeiger damit besser stellen als ehrliche Steuerzahler ist der eigentliche Skandal und solange diesbezügliche Gesetze von Krähen gemacht werden, die bekanntlich den anderen kein Auge aushacken, wird sich daran nichts ändern. Wetten?

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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6 Antworten zu Die Gier kennt keine Parteigrenzen.

  1. jasonluna schreibt:

    und die kleinen normalbürger werden, weil sie ihre familie ernähren müssen wegen nichtigkeiten eingebuchtet und wegen einem pfandschein niedergemacht. man, wie lange mag man das noch ertragen, dass sich diese „besseren bürger“, in form von politikern und promis, etc. die taschen vollstopfen können, ohne dass ihnen dafür der prozess gemacht wird. die haben ihre tollen rechtsverdreher und mitwisser in form von gleichgesinnten auf höchster ebene und schwupps, da passiert nichts 😦 armes deutschland 😦 😦 😦

  2. Oft fehlt es an Zuhörern…..bekannt ist soooo vieles…man muss es nur sehen / wissen wollen!

  3. Ursula schreibt:

    Teflon ist auch nicht ewig haltbar – nur dass, wenn diese Politiker mal „entsorgt“ werden, ihre Schäflein im trockenen haben. Ganz egal, was sie verbrochen haben. Und alles auf den Schultern des Steuerzahlers !

    Manchmal denke ich mir: gut, dass wir nicht alles wissen, was sonst noch abgeht !!!!

    • schwabenkrawall schreibt:

      Es blättert, wenn man dran kratzt. Man sollte noch viel mehr wissen. Vielleicht ändert such ja doch was. Noch mehr whistleblower sind nötig.

      • Ursula schreibt:

        Informanten gibt es sicher viele – oder hat es gegeben. Nicht allen wird eine Flucht gelingen oder gelungen sein, wenn sie etwas brisantes zu berichten hatten…

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