Ist die AfD nur populistisch?

Veröffentlicht: Oktober 20, 2013 in Internet, Politik, Rassismus
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Da auch ich auf Netzzeitungen, die der AfD nahestehen, beinahe hereingefallen bin, begann ich zu recherchieren und bin u.a. in der Mediathek der ARD fündig geworden…
Wenn der Beitrag in Monitor nicht erstunken und erlogen ist (was ich nicht glaube)
dann…ja, dann kriegt der Verdacht, diese Partei sei mehr als nur populistisch, ein Gesicht. Besser mehrere Gesichter. Die Gesichter von Rechtsextremen und Leuten, die z.B. das Verhältniswahlrecht wieder einführen wollen.
Immerhin Gründungs und Vorstandsmitglieder Partei.
Ein Motto dieser Leute lautet : „Schützt die Eliten vor der Tyrannei der Massen“

http://m.ardmediathek.de/Monitor-vom-17-10-2013?docId=17666440&pageId=13932928

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Kommentare
  1. Leser sagt:

    Ja, mit dem Monitor hast du natürlich eine ganz objektive, neutrale und unvoreingenommene Quelle gefunden. Fast so gut wie die Aktuelle Kamera.

    • Und? Soll ich mich in der deutschen Nazionalzeitung informieren? Wenn irgendwas an dem Beitrag nicht stimmt, dann hätte sich die AfD wohl gewehrt. Im Übrigen findet man noch wesentlich mehr kritische Berichte.

      • Leser sagt:

        Du darfst doch gern alles unhinterfragt glauben, was das Staatsfernsehen dir so erzählt. In der DDR hatten sie wenigstens noch das Westfernsehen. Heute muss man selber den Kopf einschalten, was natürlich anstrengender ist.

      • Ja dann entkräfte doch mal die Behauptungen, die in Monitor gesendet wurden. Ich bin gern bereit, meine Meinung weiter zu entwickeln. Aber hier einfach plump zu behaupten, Monitor sei dasselbe wie das DDR-Fernsehen ist ein bisschen dünn…sehr dünn…und glaube ja nicht, dass ich nicht hinterfrage.

      • Leser sagt:

        Kannst es ja mal damit probieren.

        Legendäre Sendung – ein einmaliger „Unfall“ im öffentlich-rechtlchen TV. Vorher noch nie passiert, und nachher nie wieder.

      • Leser sagt:

        Wo soll ich da nur anfangen? Dass sich Konrad Adam und Roland Vaubel im TV bzw. auf ihrer Webseite längst von diesem Wahlrechts-Mist distanziert haben? Dass nur der Landesverband Bayern der Freiheit vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, die anderen aber nicht? Dass diverse Mitglieder, die angeblich auf irgendwelchen Landeslisten standen oder irgendwo im Vorstand waren, längst zurückgetreten oder von den Listen gestrichen worden sind? Dass dieser Andreas Häussler, „Rechtsextremismus-Experte“, selber linksextremistischen und vom Verfassungsschutz beobachteten Zeitungen publiziert – was natürlich von Monitor nicht erwähnt worden ist? Was wurde noch alles behauptet? Hilf mir mal auf die Sprünge, ich weiß es nicht mehr und habe keine Lust, mir den Dreck nochmal anzusehen.

        Findest du das Gezerre um irgendwelche Einzelpersonen, die mal irgendwelche komischen Ansichten vertreten haben, nicht etwas merkwürdig? Meines Wissens sind in der AfD im Unterschied zu anderen Parteien bisher noch keine Mitglieder der Waffen-SS, NS-Marinerichter, Maoisten, Alt-Stalinisten, Fans von Assad und Pol Pot, Padophilen-Sympathisanten, Konsumenten von Kinderpornographie, Scientologen und was weiß ich was sich sonst überall noch so alles herumtreibt, aufgetaucht. Sieht du da irgendwelche Monitor- und andere Berichte, monatelang ohne Unterlass und am laufenden Meter? Wird da versucht, gleich die ganze Partei zu diskreditieren? Ist dir noch nicht der Gedanke gekommen, dass damit verglichen die Vorwürfe gegen AfD-Mitglieder wie Adam oder Storch absolute Kinkerlitzchen sind?

        Und hast du dich noch nie gefragt, weswegen eigentlich so gut wie überhaupt nicht mehr über das eigentliche Anliegen, die Währungsunion, geredet wird? Ich habe die Illner-Runde als „Unfall“ bezeichnet, weil da einmal, ein einziges Mal das Prinzip „divide and conquer“ nicht funktioniert hat. Weil Lafontaine und Lucke beide zu klug waren, sich gegeneinander ausspielen zu lassen. Diese „Rechts-„Keule hat doch Methode. Hier werden absichtlich die Kritiker an Merkels Rettungskurs von links und rechts gegeneinander ausgespielt, und die leichtgäubigen Schäfchen auf beiden Seiten machen das perfide Spiel auch noch mit.

      • Ich gebe Dir recht, in jeder Partei gibt es dubiose Vögel und ob nun der Vogel Storch heißt oder anders ist mal wurscht. Dass die Linke vom Verfassungsschutz überwacht werden, sollte vielleicht erwähnt werden. Dass in der BRD eine „Rechts-keule“ Anwendung findet wäre mir neu…wenn allerdings jemand von „entarteter Demokratie“ schwadroniert muss er sich nicht wundern, wenn er nach rechts gerückt wird. Der Mann ist Akademiker und weiß ganz genau, wen er mit diesen Äußerungen anlocken will. Sorry, das ganze ist mir zu unkoscher. Im Übrigen habe ich eine Partei gewählt, die die gängige Politik ganz und gar nicht unterstützt….die ist aber auf der anderen Seite des politischen Lagers zu finden, weil mich selbst der zarteste braune Duft anekelt 🙂

        http://www.tagesspiegel.de/politik/alternative-fuer-deutschland-die-afd-und-ihre-probleme-am-rechten-rand/8770148.html

      • Leser sagt:

        Aber wenn Wolfgang Schäuble, Helmut Schmidt, Johannes Ponader und die Frauenunion genau dasselbe Vokabular verwenden, ist das natürlich koscher und keiner weiteren Erwähnung wert, geschweige, dass jemand von denen „nach rechts gerückt“ worden wäre.

      • Wann, wo, wer? Quellen bitte. Nebenbei: ich bin nicht der Anwalt oder gar Wähler dieser Herren und Damen. Ponader gibts übrigens nicht mehr in dieser seltsamen Partei.

      • Leser sagt:

        Es liegt mir fern, dich von deiner „politischen Heimat“ entfremden zu wollen. Mir ist nur daran gelegen, aufzuzeigen, wie absurd diese Debatte um den Begriff „Entartung“ und den Rest dieses Kleinkrams ist. Grade bei der Linken würde man da ohne weiteres mit mindestens Gleichwertigem fündig werden, wenn man sich nur ein paar Stunden lang die Mühe machte. Für mich zählen politische Inhalte, und nicht derartige Kinderlitzchen, was irgendwer irgendwann mal gesagt hat. Das gilt für alle Parteien, nicht nur für die AfD

      • Genau. In diesem Sinne also…

      • Leser sagt:

        Es liegt mir fern, dich von deiner “politischen Heimat” entfremden zu wollen. Mir ist nur daran gelegen, aufzuzeigen, wie absurd diese Debatte um den Begriff “Entartung” und den Rest dieses Kleinkrams ist. Grade bei der Linken würde man da ohne weiteres mit mindestens Gleichwertigem fündig werden, wenn man sich nur ein paar Stunden lang die Mühe machte. Für mich zählen politische Inhalte, und nicht derartige Kinderlitzchen, was irgendwer irgendwann mal gesagt hat. Das gilt für alle Parteien, nicht nur für die AfD

    • Leser sagt:

      Auf der anderen Seite des politischen Spektrums? Meinst du den Verein, in dem manche das Existenzrecht Israels in Abrede stellen, andere sich mit Assad solidarisieren, wieder andere den Mauerbau alternativlos finden, und in der eine frühere Vorsitzende zusammen mit einer RAF-Terroristin Wege zum Kommunismus suchte?

      • Wie ich schon sagte: Spinner gibt’s überall und dass die DDR ein Unrechts-und Schurkenstaat war, steht ausser Zweifel. (Die Spinner kommen seltsamerweise aus dem Westen und mussten nicht unter diesem System leiden) Die DDR allerdings mit Hitlerdeutschland in einen Topf zu werfen ist einfach nur dumm. Allerdings ist die Linke die einzig verbliebene Alternative in diesem hohen Hause. Und auf Gregors Reden als Oppositionsführer freue ich mich schon jetzt wie Bolle.:)

    • Leser sagt:

      Schäuble: Das Gedenken an den Bau der Berliner Mauer lädt unweigerlich zum Nachdenken über Entartungen von Macht und Politik ein. Es sind solche Entartungen, die die Mauer vermeintlich notwendig und dann auch möglich gemacht haben, und nur sie haben ihren Bestand für viel zu lange 28 Jahre sichern können. Quelle: Seine eigene Webseite.
      Schmidt: Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. Weder aus Frankreich noch aus England, noch aus Deutschland dürfen Sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen die Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft! … Es kann dazu kommen, dass wir überschwemmt werden.“ 12. September 1992, Frankfurter Rundschau
      Ponader: „Ich werde vom Sozialsystem heftig hinterfragt, weil ich mich politisch engagiere und trotzdem Sozialleistungen beziehe. Das ist eine extreme Entartung des ganzen Systems“. Spiegel, 24.06.2012
      Frauenunion: http://www.wiesbaden.de/medien-zentral/dok/leben/gesellschaft-soziales/Wegweiser_-_Frauenpolitik.pdf, Seite 3.

      • Da bringst Du aber was durcheinander. Es ist ein Unterschied, ob man von Entartung von Macht in einem Unrechtsstaat spricht, oder von „entarteter Demokratie“ bei uns. Der Vergleich hinkt auf beiden Beinen. Na ja und der Altkanzler Schmidt……nimmt den noch jemand ernst?. Über Ponader will ich nicht reden, zu unwichtig, der Kerl. Vielleicht nehmt Ihr ihn ja in die AfD auf, da passt er doch ganz gut?

      • Leser sagt:

        Wie würdest du denn das bezeichnen, wenn über Nacht in Brüssel über Summen, die das Volumen des ganzen Bundeshaushalts übersteigen, entschieden wird, wenn dem Bundestag tausende Seiten auf englisch vor den Latz geknallt werden, über die in wenigen Tagen entschieden werden soll, wenn der Bundespräsident aufgefordert wird, am selben Abend noch ein höchst umstrittenes Gesetz, gegen das über 30.000 Klagen anhängig sind, zu unterschreiben, damit es völkerrechtlich bindend wird, noch bevor es vom Verfassungsgericht überprüft werden kann, wenn der Bundestag nach Willen des Finanzministers durch ein Gremium von neun Leuten ersetzt werden soll, wenn man sich alle paar Monate wegen Missachtung des Parlaments vor Gericht in Karlsruhe trifft? Hast du verfolgt, was da so alles in den letzten zwei, drei Jahren abgelaufen ist?

      • Ja. Hab ich. Und deshalb habe ich die gewählt, die ich gewählt habe. Gib’s auf, ich hab schon eine politische Heimat 🙂

  2. ruediger5050 sagt:

    Ursula du bist nicht auf aktuellen Stand. Wir leben in Zeiten ungehemmter bis fanatischer deutscher Emanzipation. Blick auf die Parteien von Grün bis Rot und anderen Verfärbungen, Frauen übernehmen zunehmend führende Positionen des Landes. Auf den Rednerbühnen erhalten wir schon beinahe täglich die kostenlose Vorschau ihrer Fähigkeiten.
    Diese Dame Beatrix von Storch ist relativ spät auf öffentlicher politischer Bühne aufgetaucht und ich denke diese Aktivistin des AfD hat kein Grund sich am Küchenherd zu stellen.
    Warten wie ab bis diese stürmischen Emanzen unsere männlichen Wirtschaftsmanager aus den Spitzenpositionen geschubst haben, dann werden wir alle schlauer sein. Es zeichnet sich ab, Deutsche Männer werden künftig im öffentlichen Wirken um ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen.

  3. hemsdal sagt:

    „die z.B. das Verhältniswahlrecht wieder einführen wollen“ das will niemand in der Partei udn für den Rest der Behauptungen führt der Monitor auch keine Belege an

  4. Ursula sagt:

    habe mir den Bericht von MONITOR angesehen. Do legst di nida !
    Dann habe ich mir eine Akteurin näher angesehen. Die Frau von Storch. Die ist ja eine Gegnerin des Feminismus und Gleichstellung. Da frag ich mich allen Ernstes: Was macht die „Dame“ in der Politik in der vordersten Reihe und steht nicht in ihrer Küche am Herd ??? Das ist schon mehr als widersprüchlich….

    • Die Frau von Storch gehört doch zur Elite, Uschi!

      • Ursula sagt:

        DAS mit der „Elite“ habe ich gesehen und dann gelesen – die Störchin ist ein unaustehliches „Mannweib“. Das sag ich mal so, obwohl ich die Dame nicht persönlich kenne….

      • muffy2013 sagt:

        Habe schon bei der Gründung geschrieben,man wird sehen wohin das Pferd galoppiert und welche Farbe der Sattel hat den es trägt.(Vieleicht erinnert sich der eine oder andere daran)Naja,was solls,so ein kleiner trotteliger Kommentator der heut im Osten wohnt,was hat der schon für ne Ahnung von Politik.

      • Klaus, Du hattest recht!

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