Billiglohnland Deutschland : Arm durch Miete trotz Vollzeitjob…

Uns geht’s ja gut in Deutschland und deshalb wird die Merkel-Junta wiedergewählt…von wegen geht’s uns gut.
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt etwas anderes. Es wurden die Mietkostenbelastung für eine 4-köpfige Musterfamilie, die weniger als 60% des ortsüblichen Grundeinkommes hat , zur Berechnung herangezogen. Nach Abzug der Miete hat diese Familie zwischen 30 u. 40% weniger zur Verfügung als Bezieher von Transferleistungen. In Frankfurt, München oder Freiburg geht bei Einkommensschwachen die Hälfte des Einkommens für Miete drauf. Da bleiben nur 2 Möglichkeiten: aufstocken oder nach Iserlohn ziehen, da sind’s nur 20% . Begreiflicherweise können nicht alle nach Iserlohn oder Witten ziehen und weil viele zu stolz zum Aufstocken sind, gibt es immer mehr arme Arbeitnehmer in Deutschland.
Damit will ich nicht sagen, dass Hartz4 Bezieher zu viel bekommen, nein, die Leute werden schlicht und einfach beschissen bezahlt. Und wir sorgen mit unseren Steuergeldern durch Hartz4-Aufstockung auch noch dafür,  dass diese Leute ausgebeutet werden können. Wettbewerbsvorteile durch Niedriglöhne werden in diesem Land staatlich sanktioniert.
Dafür steht diese Regierung. Es merken leider viel zu wenig Wähler und auf die Barrikaden geht auch niemand, denn, wie Lenin sagte:“In Deutschland ist eine Revolution nicht möglich,  weil man den Rasen nicht betreten darf“…dann warten wir mal auf das Freihandelsabkommen mit den USA. Wenn’s dann nicht scheppert, dann scheppert’s nie mehr. Lest Euch das mal durch. Freihandelsabkommen

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Über schwabenkrawall

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9 Antworten zu Billiglohnland Deutschland : Arm durch Miete trotz Vollzeitjob…

  1. Ursula schreibt:

    Schwindel, wo hin man auch schaut…….

    Und dass eine „arbeitende“ Familie weniger in der Tasche hat, als die „Anderen“ ist seit Jahren bekannt.

  2. DerMixer schreibt:

    Bertelsmann leidet an niedrigen Umsätzen, von daher wirds für ihn Zeit die Seiten zu wechseln—
    Aber davon abgesehen… Das Problem ist erkannt, aber wie solls gelöst werden? indem wir den Mindestlohn einführen? Dann gleichen wir die Wenigverdiener an die Mittelverdiener an, Durch mehr Gehaltskosten werden die Preise ansteigen und im Endhinein ist nichts gewonnen ausser das wir mehr Wenigverdiener haben….

    • schwabenkrawall schreibt:

      Das Problem hat schon Franz von Assisi erkannt, als er sagte:“ Wenn niemand mehr Besitztümer anhäuft, haben alle genug“… ich bin kein Sozialromantiker, aber irgendwie hatte er recht.

      • muffy schreibt:

        Hallo Bernd,
        dazu musst Du kein Sozialromantiker sein,natürlich hatte er Recht,doch leider nicht machbar!!
        Daran sind schon andere mit ihren Ideologien gescheitert!(z.B. Marx und Engels)
        Der menschliche Egoismus lässt sich NICHT abschalten!!!

    • muffy schreibt:

      Hallo Mixer,
      das ist wohl ein Kreislauf ohne Ende.Als erstes sollte eine Gewinnbegrenzung bei den Produzenten eingeführt werden!Das will die Politik nicht,weil dann weniger Steuern anfallen!
      So greift ein Rädchen ins andere.Da sind wohl mehrere Einstein`s nötig um dieses Problem zu
      lösen.Dann gibt es Leute die sagen:Jeder hat die Möglichkeit einen gut bezahlten Beruf zu er-
      lernen.Dazu sollten die Herrschaften in Berlin erstmal in die Bildung investieren,anstatt die Steuergelder für Drohnen und sonstigen Unfug zu verschwenden!!

  3. Corinna schreibt:

    Was mich dabei wundert ist daß dies ausgerechnet von Bertelsmann kommt die sonst eher neoliberale Labervereine wie INSM (Initiative neue soziale Marktwirtschaft) unterstützen.

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