Zusatzstoffe als Zeitbomben – braucht man beim Einkaufen eine Lupe fürs Kleingedruckte?

Benzol ist ejn krebserregendes Gift, soweit sind sich die Experten einig. Es genügen bereits geringste Mengen, um z.B. eine Leukämie zu erzeugen.
Diesem Umstand hat man Rechnung getragen und beim Trinkwasser einen Grenzwert von 1 Mikrogramm pro Liter festgelegt. Prima, mag man denken, der Gesetzgeber legt Grenzwerte fest…..beim Trinkwasser. Nicht so bei Lebensmitteln. Da ist es nach oben offen.
Recherchen des NDR haben ergeben, dass man  in einigen Erfrischungsgetränken Benzol nachweisen kann.
In bis zu 7-facher Höhe des Grenzwertes für Wasser. Wie kommt das da rein, fragt sich der Verbraucher?
Benzoesäure (E210) ist ein Konservierungsmittel,  das für sich allein noch kein Risiko darstellt. Kommt es allerdings mit Ascorbinsäure (Vitamin C) zusammen, entsteht Benzol. Experten streiten nun darüber,  ab welcher Menge Benzol in Getränken gefährlich ist.
Ich finde, dieser Streit ist müßig. Das Verkaufsargument Vitamin C ist Blödsinn.  Kein Mensch, der sich einigermaßen normal ernährt, braucht zusätzliche, künstlich hergestellte Vitaminzusätze. Man könnte ganz einfach die gleichzeitige Gabe von Benzoaten und Ascorbinsäure verbieten. Schaut euch an, was in dem Zeug, das ihr kauft, drin ist. Wenn ihr auf  E210 und Ascorbinsäure stoßt, dann lasst die Scheiße im Regal stehen.
In meiner Apfelschorle – und jetzt mache ich mal Werbung – von Ensinger, sind 3 Dinge drin: Apfeldirektsaft, Mineralwasser und Kohlensäure.  Das langt. Prost!

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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19 Antworten zu Zusatzstoffe als Zeitbomben – braucht man beim Einkaufen eine Lupe fürs Kleingedruckte?

  1. Muffy schreibt:

    Nur nebenbei:Den Marktleiter des Supermarktes,in dem ich einkaufe,halte ich für absolut unfähig
    und fehl am Platz.Von den Grundlagen einer Marktwirtschaft:Der Markt regelt Angebot und Nach-
    frage,scheint er noch nie gehört zu haben.Vermutlich doch ein Überbleibsel der sozialistischen
    Planwirtschaft geblieben.

  2. Ursula schreibt:

    übrigens: das mit der Lupe ist „vorgeschrieben“…. 😉

    Mindestschriftgröße
    Alle verpflichtenden Informationen müssen gut lesbar sein und mindestens in 1,2 mm großer Schrift – bezogen auf das kleine „x“, also den mittleren Buchstabenteil – gedruckt werd

    Auszug von: http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Kennzeichnung/Ueberarbeitung-EU-Lebensmittel-Naehrwertkennzeichnungsrecht.html;jsessionid=A2D5854BF8514F8B1890F60715158DC8.2_cid367#doc431912bodyText2

    • Muffy schreibt:

      Hallo Ursula,
      was nützt mir eine vorgeschriebene Mindestschriftgrösse,wenn ich sie bei schummrigen Licht-
      verhältnissen(wie bei uns im Supermarkt)doch nicht lesen kann?Wenn ich ein Produkt auf der
      Suche nach z.B.MHD 5 Minuten drehen muss,um dann festzustellen das Datum befindet sich an
      anderer Stelle auf der Verpackung.Hinter mir höre ich dann schon ein murmeln,von einem Mit-
      glied dieser“hochintelligenten“Gesellschaft:Jetzt dreht er das Produkt schon das zehnte Mal um,
      weiss der nicht was er kaufen will!Da würde ich am liebsten manchmal in den Hungerstreik treten.
      Vor einiger Zeit habe ich gelesen:Jedes Hunde und Katzenfutter wird strenger kontrolliert als die
      Lebensmittel für den Menschen.Wir Tiere sind scheinbar doch die wertvolleren Menschen!
      Apropo MHD:Vor ein paar Monaten habe ich eine Angestellte des Supermarktes auf Senftuben
      aufmerksam gemacht,bei denen das MHD schon seit Wochen abgelaufen war.Werde ich sofort
      erledigen,bekam ich zur Antwort.
      2WOCHEN SPÄTER standen diese Tuben NOCH AN DER SELBEN STELLE!!

    • Muffy schreibt:

      Hallo Angela,
      die Frau Aigner soll sich Ihre Weissheiten sonst wo hinstecken.Anstatt die Frischprodukte bei
      heimischen Erzeugern einzukaufen,werden sie auf ausländischen Märkten eingekauft,bei
      denen wir nicht kontrollieren können,mit welchen Chemikalien sie behandelt wurden und auch
      schon 1-2 Wochen unterwegs sind,bevor sie beim Endverbraucher ankommen.Auch einer der
      hochintelligenten Erfolge der EU,die,die Subventionen für die deutschen Landwirte und deren
      Produktionsmenge vorschreibt.
      So makaber es klingen mag,auch die deutschen Bestattungsunternehmer haben ein Recht auf
      ein geregeltes Einkommen.

  3. Peter Rüdiger schreibt:

    Hallo Muffy,
    Du hast natürlich Recht, die Lebensmittel müssen „besorgbar“ sein. Es macht keinen Sinn, dass man mit dem Taxi 10 Km zum nächsten Wochenmarkt fährt. Dazu kommt noch, dass ich mir angewöhnt habe, große Mengen zu kochen. Für uns 3 (meine Jungs und mich) also mindestens 2 volle Portionen incl. Nachschlag. Minimengen werden ja häufig im Kilopreis fast doppelt so teuer berechnet. Am nächsten Tag gibt es dann adeliges Essen („von“ gestern) oder ich friere die 2. Portion ein.
    Aber ein hervorragendes Beispiel zum klugsch…: Mich hat es neulich beim Einzelhandel meines Vertrauens fast aus den Socken gehauen. Da kann man inzwischen Pfannkuchenteig in der schicken Plastikflasche kaufen. Ungekühlt ein halbes Jahr MHD. Und kostet auch nur 1,79€ für (ich meine) 300 ml. Wieviel ist das in Pfannkuchen? Einer? Ich gebe zu, es ist ein Extrembeispiel. Eignet sich aber hervorraged dazu, den Irrsinn (die Faulheit?) in deutschen Küchen zu veranschaulichen!
    Übrigens: Rüdiger ist mein Nachname! 😀

    • schwabenkrawall schreibt:

      Da wirds nur so wimmeln von Konservierungsstoffen.Mit etwas Geschick kannst Du Sprengstoff draus herstellen.

      • Muffy schreibt:

        Wen soll ich damit in die Luft sprengen?Schwabenkrawall?Ich bin immer Schwabe geblieben
        und habe nicht zum radikalen Islam gewechselt!

    • Muffy schreibt:

      Hallo Sir Peter Rüdiger
      „Adeliges Essen“
      Viele Mahlzeiten schmecken dann erst richtig gut,nachdem sie aufgewärmt wurden.Z.B.Gulasch
      wann immer möglich bereite ich das auch aus reinen Naturprodukten zu.Mein Herrchen verträgt
      die Fertigsossen nicht so besonders.

  4. Muffy schreibt:

    Hallo Rüdiger,
    „Frische Lebensmittel kosten nicht mal mehr“!Ich möchte Deinen Kommentar nicht kritisieren.Aber
    nicht jeder hat den Gemüseladen,Bäcker,Fleischer usw. direkt um die Ecke.Lange Fusswege kann
    ich mir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erlauben.Auto habe ich keines.Bei uns im Super-
    markt ist das Angebot an Frischwaren immer sehr begrenzt.Ich bin wohl nicht der einzige,der diese
    Probleme hat.

  5. Peter Rüdiger schreibt:

    @ Muffy: Das sagt doch schon die Werbung, man muß nur mal hinhören: „Aber wußten Sie, dass der Körper es nicht lange speichern kann?“. Und warum kann dieses komplexe System das nicht? Weil er es nicht braucht! Bzw. weil zuviel davon schädlich ist. Ein gesunder Körper kann sich sehr gut mit allem nötigen versorgen. Voraussetzung ist nur, dass wir ihm durch frische, abwechselungsreiche Kost die Möglichkeit dazu geben. Wer sich einigermaßen gesund ernährt, dem schadet ab und an auch die Frittenbude nicht. Und der/diejenige kann getrost auf Vitamine, Mineralien, Magnesium in Pillen- oder Pulverformform verzichten. Gönne es Deinem Körper, er wird es Dir danken. Und frische Lebensmittel kosten nicht einmal mehr als „Dosenfutter“, der Mehrwert an Geschmack ist dafür fast unbezahlbar! Guten Appetit! 😉

  6. Ursula schreibt:

    „Wir“ sind nicht zu dumm – aber scheinbar die Mehrheit der Bevölkerung. Sonst wäre der Mist schon lange vom Markt verschwunden !!!

    Und was sie alles in das Brot hinhauen, spottet jeder Beschreibung.
    http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2011/0215/003_brot.jsp

    Darum backe ich seit Jahrzehnten mein Brot selbst!

  7. Muffy schreibt:

    Ich hatte mal einen medizinischen Fachbericht gelesen,in dem darauf verwiesen wurde,dass die
    regelmässige Einnahme von Vitamin C-Präparaten auch durchaus schädlich sein kann.Durch die
    Vitamin C Ablagerungen,können Harnwegsinfektionen oder Nierensteine entstehen.

  8. Ursula schreibt:

    dass wir uns aufregen bringt leider nichts. Auch div. Schreiben an unsere „liebe“ Frau Aigner sind quasi im Sand verlaufen. Angeblich ist sie dafür nicht zuständig – so wurde mir das wendigsten in einer email mitgeteilt. U.a. ging es da um die Info über die schwarzen Schafe bei Bio-Eiern.

    Es bleibt nur eines: KEINE feritigen „Lebensmittel“ kaufen !!!!

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