17 Billionen € Schwarzgeld….

aus 170 Ländern von ca.130.000 Steuerhinterziehern vagabundieren durch Steueroasen wie den Cayman-Islands und Dutzenden anderen mehr, deren Geschäftsmodell die Beihilfe zum Betrug ist. Das sei doch nichts Neues, sagen Insider? Doch, für mich schon und für die meisten Nicht-Insider wohl auch…..17Bio…damit könnten auf einen Schlag fast sämtliche Schulden weltweit getilgt werden. Da es sich um Cash und nicht um Produktivvermögen handelt, würde eine Beschlagnahme der Kohle nicht einmal Arbeitsplätze gefährden..nein, doch. Die der Erfüllungsgehilfen in den Geldwaschmaschinen. Dass überhaupt nur 130.000 Menschen soviel Geld besitzen ist erstaunlich und erschreckend genug ..das sind pro Kopf.. (Moment, Taschenrechner suchen) ca. 130Mio pro Nase. Sauber. Beziehungsweise überhaupt nicht sauber, sondern dreckig. Weil diese Menschen zu geizig sind 25% Abgeltungssteuer auf ihre Zinsgewinne (nicht auf ihr Vermögen!) zu berappen, werden sie zu Kriminellen. Schlussendlich kommen sie – so sie erwischt werden – mit geringeren Strafen davon, als jemand, der aus purer Not stiehlt. Die Amnestierungen im Zuge der Schweizer CD-Sünder sind mir noch in Erinnerung.  Dass fast jeder ungern Steuern zahlt ist eine Sache…dass aber Superreiche statt 10.mio Zinsen per anno nur noch 7,5 mio haben sollen und deshalb in krimineller Absicht ihre Vermögen verschieben..das ist schlicht und ergreifend pervers. 400 Milliarden stammen übrigens aus dem ach so ethischen Deutschland. Erstickt an Eurer Kohle, ihr Verbrecher!

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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21 Antworten zu 17 Billionen € Schwarzgeld….

  1. Klaus schreibt:

    Nicht nur in Vancouver,die waren auch in der Ecke Montreal,Toronto usw. anzutreffen:

  2. Klaus schreibt:

    Hallo alphachamper.
    bei einem Aufenthalt in Kanada habe ich einige Hongkong-Chinesen kennengelernt,die vor der
    Rückgabe Hongkongs an China,nach Kanada ausgewandert waren.Sehr,sehr geschäftstüchige
    Leute!!

  3. alphachamber schreibt:

    Vive la difference!
    Ich bin ebenfalls Hobby-Philosoph und sage: „Das einzige Geld das man besitzt, ist jenes, das man ausgab.“
    [P.S. Mit Verlaub, was Erfahrungen mit dem Tod anbelangt, sollten Sie nicht versuchen sich mit mir zu messen!]

    „Felix“: Ich habe mitnichten gegen das meckern argumentiert. Beim Waffenrecht prallen manipulierte Statistiken und Ideologien aufeinander; Bei Skandinavien und H.K. allerdings Tatsachen. Skandinavien ist keine Einwanderungsregion fuer Selbststaendige und die Defizite gleichen H.K.s Waehrungsreserven. 5 Sterne fuer Ihren letzten Satz.

    „Klaus“: Es steht mir nicht zu, einem anderen Schwellen zu legen; weder Neid-noch andere.
    Zum Rest Ihres Kommentars: „genau“!

    Ich bedanke mich bei Ihnen fuer diese respektvolle Diskussion.
    MFG

    • Klaus schreibt:

      „alphachamper“
      ich bedanke mich ebenfalls für Ihre Antwort.
      Ich war selbst im Ausland in der Finanzbranche tätig und habe mit Sicherheit einige tiefere Ein-
      blicke zu diesem Thema,die ich allerdings aus Gründen meiner eigenen Sicherheit nicht ver-
      öffentlichen werde.
      In einem Punkt muss ich Bernd jedoch 100% recht geben,man muss wirklich erst ein gewisses
      Alter erreichen um seine Ansichten zu ändern oder sogar einsichtig zu werden!!

      • alphachamber schreibt:

        Hallo Klaus!
        Ich bin selbst seit 1975 Hong Konger Buerger und habe in mehreren Asiatischen Gesellschaften ueber viele Jahre verbracht. In Deutschland habe ich keinerlei „Eisen im Feuer“.
        Als einer vom Jahrgang ’49 stimme ich auch was das Alter angeht zu.
        Netter Dialog. Alles Gute.

  4. alphachamber schreibt:

    Zum obigen Kommentar: SOLL HEISSEN:
    „…Wenn man es nicht ebenso macht nur weil man die gleichen Moeglichkeiten dafuer nicht hat,…“

  5. alphachamber schreibt:

    Hier werden sehr populaere Haltungen vertreten – und die Karrikatur ist auch lustig. „…Geschäftsmodell die Beihilfe zum Betrug…“ Wenn man eine hohe Besteuerung der Buerger als moralisch und rechtmaessig empfindet, erscheint eine Vermeidung dieser Zahlungen als Betrug. Betrachtet man allerdings unsere hohen Abgaben als legalen Raub (wie ja viele Linke, Radikale und Persoenlichkeiten wie Chomsky meinen), dann ist die Umgehung eher patriotische Protest!
    Wenn man es nicht ebenso nur weil man die gleichen Moeglichkeiten dafuer nicht hat, sind diese Empoerungen nur scheinheiliger Neid.
    Je mehr man die Abgaben erhoeht, um so geringer der Anreiz zu zahlen. Das erkannte Merkel bei ihrem Amtsantritt und erfuhr mit einer Senkung und Vereinfachung ihre erste politische Niederlage (durch die SPD!)
    „…Die Steuerhinterziehung scheint für eine gewisse Schicht der Society zum Gesellschaftsspiel
    geworden zu sein…“ Das ist kein Spiel! Und jeder Wurst-Buden Besitzer und Taxifahrer hinterzieht Einnahmen und faelscht Belege. Nur liegen die unter der „Neid-Schwelle“.
    P.S. Moral ist keine Funktion einer Emotion oder populaeren Mehrheit – und sinnlos ohne ethische Prinzipien.

    • schwabenkrawall schreibt:

      Achgottchen…jetzt kommt das Neid-Argument. Das ist aber auch sehr populär. Wenn wir schon bei Hypothesen sind…wäre ich in der Situation meine Milliarden vor der Steuer zu verstecken, dann möge auch ich dran ersticken. So jedoch habe ich nur 48 Berufsjahre lang brav meine Lohn und Einkommensteuer bezahlt…und zahle immer noch, da ich mein bescheidenes Vermögen ganz normal bei der Sparkasse liegen habe. (Es wäre in der Tat für einige Leute genug, um es vor der Steuer in „Sicherheit“ zu bringen, was ich aber trotz aller Ratschläge nicht mache)

      • alphachamber schreibt:

        Ich wende es bedenkenvoll an. Der Punkt ist, dass jeder mit sich selbst ausmachen muss, ob es zutrifft, oder nicht.
        Sehen Sie, in Hong Kong beispielsweise sind die Steuren so niedrig, dass es teurer waere sie zu umgehen. Trotzdem hat H.K. die 2. groessten Haushaltsueberschuesse der Welt. Jedes Jahr, seit 2009 werden dort jaehrlich Steuern zurueckgezahlt. Fast alle (sehr guten) Sozialleistungen erfolgen durch Spenden der Superreichen und der Grossunternehmen. Freiwillig. Der Staat verwaltet nur und hat die Selbstverantwortung und Moral dem Buerger belassen. Es funktioniert demonstativ praechtig.
        Uebrigens ich bin auch ein bisschen neidisch!!!!

      • schwabenkrawall schreibt:

        Ich bin, ob Sie’s nun glauben oder nicht, keinewegs neidisch. Ich halte mich lieber an Unternehmer wie Wolfgang Grupp oder Ernst Prost. Die sind vielleicht etwas schwierig, aber sie zahlen ganz bewußt hier ihre Steuern. (In D.)
        Als Gelegenheitslyriker habe ich einmal Folgendes gesagt: “ Ich glaube nicht, dass ich als Milliardär reicher wäre. Ich hätte wohl nur mehr Geld“
        Zu solchen Einsichten gelangt man aber erst in einem gewissen Alter und wenn man genug Weggefährten hat sterben sehen. Von denen hat übrigens kein Einziger auf dem Sterbebett gesagt:“ Ich bereue, dass ich in meinem Leben nicht genug Geld gescheffelt habe“

      • Klaus schreibt:

        Hallo Bernd,
        das Magazin Focus berichtet:Steueroasenskandal offenbar wesentlich grösser!
        Darunter seien auch RENTNER aus Deutschland!! NA???

      • schwabenkrawall schreibt:

        SAG KEINEM WO WIR SIND!!!!!

    • Felix schreibt:

      Natürlich sind wir alle neidisch, wer will nicht zu den 1% gehören? Ganz normaler Ehrgeiz, und das ist auch gut so. Aber meckern darf man trotzdem finde ich :p

      Ihre Argumentation mit Hongkong erinnert mich aber ein bisschen an das Waffengesetz
      die einen sagen, mehr Beschränkung -> mehr Sicherheit
      die anderen, mehr Beschränkung -> weniger Sicherheit, die Kriminellen halten sich schließlich nicht dran.

      1 zu 1 ist das nicht zu vergleichen, aber es gibt wohl immer Beispiel die zwei gegensätzliche Positionen unterstützen (Gegeneispiel zu Ihnen wäre wohl Skandinavien)

      Das grundsätzliche Problem ist aber wohl die Moral vieler Menschen (ich nehme mich da nicht aus!!) und die wird kein Gesetz ändern!

      • Klaus schreibt:

        Die Moral der Menschen steht wohl auch im Zusammenhang mit der Verwendung der Steuer-
        gelder.Ich kann keine christliche Moral entwickeln,wenn ich mit ansehen muss,wie die Steuern
        teilweise sinnlos verschwendet werden.Die Beispiele kennt jeder selbst!!

    • Klaus schreibt:

      Hallo alphachamper,
      wo liegt denn Deiner Meinung nach die Neidschwelle?
      Ich bin und war auch nie ein Heiliger.Jeder Selbstständige Wurstbudenbesitzer,Taxifahrer oder
      freie Handelsvertreter hat die Möglichkeit bei der Steuer zu schummeln.Doch man sollte auch
      Verständnis für die lohnabhängig Beschäftigten aufbringen,denen die Steuer Monat für Monat
      direkt vom Zahltag abgezogen wird.

  6. Felix schreibt:

    Heut morgen hab ich diese Karikatur entdeckt 😉
    http://www.badische-zeitung.de/meinung/karikaturen/karikatur-xc7in4rax
    Und er hat schon Recht damit…

    Aber man muss sich nicht wundern, wenn die reichsten 1% von Amerika 40% des Reichtums besitzen… Irgendwie müssen die den ja behalten und Steuern passen da leider nicht rein 😉

  7. Klaus schreibt:

    Deine Nachricht sollstest Du direkt an die Deutsche Bank schicken!Auch die soll über ihre
    Niederlassung in Singapur,hunderte von Firmen in Steueroasen gegründet haben.Da wären
    wir bei einem Deiner Themen Ende letzten Jahres:Wo beginnt der Betrug?Bei der Gründung
    einer Bank oder erst bei der Verwaltung?
    Du kannst es Dir aussuchen!!

    • Klaus schreibt:

      Die Steuerhinterziehung scheint für eine gewisse Schicht der Society zum Gesellschaftsspiel
      geworden zu sein.Doch in jedem Spiel gibt es auch Verlierer!Bleibt zu hoffen,dass durch die
      Aufdeckung auch hier einige Verlierer auf der Strecke bleiben.
      Doch an der Not der hungernden Bevölkerung in armen Ländern,wird auch dieses Geld NICHTS
      ändern!Es gibt höchstens eine Umverteilung.

    • schwabenkrawall schreibt:

      Wie sagte Brecht? Was ist ein größeres Verbrechen, ein Bankraub oder die Gründung einer solchen? Und wie sagte Prof. Lesch? Würden die Menschen die Zins und Zinseszinsrechnung verstehen, es käme zu einer Revolte.

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