China, der stinkende Riese

Veröffentlicht: Februar 3, 2013 in Umwelt
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In England gab es den Frühkapitalismus. Ohne Rücksicht auf Umwelt (was damals noch ein Fremdwort war) und Menschen. Menschen waren auch unwichtig, es gab genug Ersatz wenn der Schwund zu groß wurde (Sarkasmus) Den Smog, der eine britische Erfindung war, gibt es in Großbritannien nicht mehr. Der ist outgesourced worden, ins Reich der Mitte.

In China ist mittlerweile eine Fläche von 1,3 Millionen km² so versmogt, dass man kaum noch die Hand vor Augen sieht. Das entspricht ungefähr dem 3,5 -fachen der  Fläche Deutschlands. Es wird in China mehr Kohle verbrannt als im Rest der Welt. Braunkohle von miserabler Qualität. Dazu kommt eine gnadenlose Energiepolitik, kathastrophale Industrieanlagen und ein immer stärker werdender Autoverkehr.
Wenn unsere Industriekapitäne  auf China zeigen und uns erklären, dass das ein prosperierender Staat sei, von dem wir uns eine Scheibe abschneiden könnten, dann muss man fragen: „Zu welchem Preis?“ Protest im Land regt sich kaum, denn mit einem Staat, der schätzungsweise 4000 Hinrichtungen pro Jahr vollstreckt, legt man sich ungern an.
Mittlerweile ist die Lage in den Städten  derart prekär, dass die Partei die Bevölkerung mit immer neuen Empfehlungen beglückt. (Die im übrigen nichts an der Lage änderten)
Die nächste Empfehlung wird wohl lauten, das Atmen einzustellen.

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