Eingeschränkte Persönlichkeitsrechte für Vergewaltiger? Arschlecken….

Veröffentlicht: November 20, 2012 in Gewalt
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…da haben in Berlin zwei Typen  in einer Laubenkolonie eine junge Touristin vergewaltigt und waren danach auf dem Bahnsteig des Bahnhofs, vor dem sie ihr Opfer laufen ließen, gefilmt worden. Von Überwachungskameras. Schön, dass man diese Drecksäcke geschnappt hat. Dazu hatte die Polizei die Aufnahmen der Überwachungsvideos veröffentlicht.
Nun muss man in einigen Kommentaren Beschwerden über eingeschränkte Persönlichkeitsrechte lesen.
Dazu sage ich: Persönlichkeitsrechte haben auch Opfer und die sind allemal von höherem Rechtsgut als die Rechte dieser Verbrecher.
Wir leben in keinem totalitären Staat. Überwachungskameras an öffentlichen und besonders kritischen Orten sind durchaus in Ordnung, ja sogar wünschenswert. (Wer morgens um 4 mit der U-Bahn fahren muss wird mir recht geben)
Vergewaltiger , Kinderschänder und Mörder haben für mich keine Persönlichkeitsrechte wenn man die Burschen nur unter Missachtung derselben zu fassen kriegt.
Wer die Rechte Anderer  auf so eine brutale Art nicht achtet hat seine Rechte für mich verwirkt! Zack! Und jetzt könnt ihr mich einen Populisten nennen, mir egal.

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Kommentare
  1. Carlo sagt:

    Überwachung ist und bleibt scheiße.

  2. doro sagt:

    corinna, du erhältst meine volle unterstützung..ich finde zwar auch, dass vergewaltiger und ähnlich psychisch-schwerkranke menschen für immer von der menschheit weggeschlossen gehören, ganz einfach weil das risiko der wiederholung zu groß ist..dennoch teile ich corinnas augenmaß, dass in bekanntem beispiel fast ein unschuldiger unters lynchjustizmesser geraten wäre..und das geht ebenso wenig!..vllt ist es an der zeit, dass sich jeder an seiner aufmerksamkeitsnase in seinem umfeld packt,und mit wachem herzen und verstand dinge kommen sieht und dann sich auch traut,in akuten fällen von gewalt einzuschreiten, und natürlich genauso eine konsequente rechtsprechung, die bei breivik und konsorten keine schlupflöcher ermöglicht, dass solche menschen wieder gewalttätig werden können..

    • Es ist ein Fall von versuchter Lynchjustiz bekannt. Dagegen stehen etliche aufgeklärte Verbrechen. Seit Jahrzehnten läuft Aktenzeichen XY. Da wird die Öffentlichkeit gesucht. Mir ist nicht bekannt, dass es dadurch einen Lynchfall gab. Der angesprochene Fall hatte auch mehr mit Facebook als mit Überwachungskameras zu tun.

  3. Corinna sagt:

    Das Problem sind doch nicht die eingeschränkten Persönlichkeitsrechte, diese eigenen Rechte enden da wo die Rechte eines anderen anfangen und bei Gewalttaten wie Vergewaltigungen sind die sicher weit überschritten.

    Das Problem kriegst du dann wenn durch eine solche öffentliche Fahndung Unschuldige in den Fokus geraten und sich dann Lynchmobs der „normalen Bürger“ formieren.

    Emden, März 2012: Lynch-Mob im Internet nach Mordfall in Emden – Polizei muss 17-Jährigen beschützen.

    Und da frage ich mich dann schon einige Sachen.

    1. Was wäre wenn die Polizei den Schutz dieses Unschuldigen nicht rechtzeitig hinbekommen hätte und der zu Schaden gekommen wäre?

    2. hast du eine Vorstellung davon was das für den zu Unrecht Beschuldigten heisst? Irgendwas bleibt immer hängen. Wenn der richtige Täter nicht gefasst worden wäre erst recht, dann kann der umziehen.

    Ja du hast recht wir müssen auch neue und unkonventionelle Fahndungsmethoden nutzen um Schwerverbrechern (Vergewaltiger sind mMn Schwerverbrecher) das Handwerk zu legen. Nur kann so was blitzartig nach hinten losgehen, also etwas Augenmass wäre schon sinnvoll.

    • Du hast sicher recht, Corinna, da gibt es gewaltige Fehler. Lynchjustiz ist durch nichts zu rechtfertigen und die Rädelsführer müssen hart bestraft werden. Das gilt auch, wenn der tatsächliche Schuldige ermittelt wurde. Strafen darf nur der Staat.
      Allerdings habe ich in höchstengstem Kreis 2 Vergewaltigungopfer und deshalb bin ich bei dem Thema sehr schnell auf 180.

  4. Conny sagt:

    Letzte Woche wurde im Gericht in Galway gegen einen Typen verhandelt, der eine Frau aufs Brutalste gequaelt und verletzt hat. Der Bericht fing an mit: A ROMANIAN man….. so fangen alle Berichte im Galway Indepdt. an: die ersten beiden Worte werden in Grossbuchstaben geschrieben. Unfassbar, wie viele Gutmenschen gleich wieder die Rassismuskeule ausgepackt haben, weil da beschrieben wurde, welche Nationalitaet der Drecksack hatte. Tja, es ging in den Kommentaren am Ende fast nur noch darum, wie schlimm das ist, dass hier beschrieben wurde wo der Kerl herkommt, naemlich aus Rumanien, was Fakt ist… AAAARGHHH! Um das Opfer, die in dem Bericht als an Irish woman beschrieben wurde hat sich kaum einer gesorgt. Na ja, war ja auch nur gebrochenes Jochbein, gebrochene Handgelenke, aufgeschnittene Haende, da sie ihn abhalten wollte, mit einem Messer die Augen auszustechen, ‚dann wuerde er aufhoeren, sie mit dem Guertel zu verflatschen… ‚ Ich fasse es nicht! Manche dieser Gutmenschen leben wirklich auf einer Wolke, bis sie mal direkt auf ihren Allerwertesten fallen.. Dann fangen sie vielleicht an, nachzudenken, anstatt rumzublubbern.

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