Kann dieses Arschloch nicht gegen einen Brückenpfeiler rasen??

Da krieg‘ ich einen Vogel!! Geisterfahrer, die sich in selbstmörderischer Absicht auf die falsche Spur begeben….Selbstmord? Diese Leute sind Mörder.
Sie reissen andere mit sich in den Tod. Absichtlich. Ich weiß ungefähr, wovon ich spreche. Freunden von mir ist vor vielen Jahren genau das passiert. Ihnen fuhr eine Selbstmörderin auf der Autobahn frontal in’s Auto. Ein Sohn tot, beide Freunde schwerverletzt, sie leidet noch heute nach Jahrzehnten unter den Folgen der schwersten Verletzungen. Beide lagen monatelang im Krankenhaus.
Man befände sich als Suizidant in einer psychischen Ausnahmesituation, sagen Psychologen…Ja und? Es gibt sehr rustikale Brückenpfeiler entlang der Autobahn. Dazu muss man nicht in die falsche Richtung rasen.
Wenn ihr euch unbedingt umbringen wollt: Hängt euch auf, erschießt oder vergiftet euch, aber reisst nicht völlig Unbeteiligte mit euch in den Tod!!
Ihr seid Mörder!!

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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10 Antworten zu Kann dieses Arschloch nicht gegen einen Brückenpfeiler rasen??

  1. Lux schreibt:

    Mich macht sowas auch wütend.

    Und im GEZ-finanzierten „Qualitätsradio“ (NDR) haben sie daraufhin gefordert, Autobahnauffahrten „noch besser“ mit „noch mehr Schildern“ zu gestalten. Da fässt man sich nur noch an den Kopf. Sind die so blind oder tun die nur so doof? Seit wann fährt man links auf deutsche Autobahnen ein? Doch nur, wenn man sich und andere umbringen will, „Mutproben“ absolviert oder es innerhalb der nächsten halben Stunde schaffen will, eine Radiomeldung zu werden.

    Ein Freund von mir, der vor Jahren nach Bayern zog, ist so etwas auch passiert. Er hatte aber Glück. Sonntagmorgens fuhr er mit 180 auf der leeren Autobahn heimwärts und plötzlich kommt ihm ein Geschoss entgegen, dass mindestens ebenso schnell unterwegs war. Glücklicherweise hatte es nur einen Außenspiegel erwischt, aber er musste erst mal auf den Randstreifen fahren: Schock. In Bayern soll so etwas Volkssport sein.

    • schwabenkrawall schreibt:

      In Bayern ist Bier auch offiziell und steuerrechtlich ein Lebensmittel…..Es ist traurig, wenn für „Mutproben“ Unbeteiligte draufgehen. Diese Arschlöcher könnten ja auch von der Kampenwand mit einem Regenschirm springen. Das gibt dann höchstens eine Mordssauerei!

  2. austrianpics schreibt:

    Menschen in dieser ausweglosen Situation denken leider nicht mehr rational, daher stellen diese im Strassenverkehr eine enorme Gefahr dar.

  3. Mona schreibt:

    Ich bin der Meinung: jeder Mensch hat das Recht, sich das Leben zu nehmen. Aber dann bitte auf diskrete Weise und ohne durch den Anblick seiner Leiche andere Menschen zu schockieren.

  4. doro schreibt:

    ja. ich bin auch traurig und auch wütend. und froh, dass ich niemanden von so einer geschichte in meinem umfeld habe. wohl aber depressive. sie sind sehr krank. insofern stimme ich corinna in ihrer nachdenklichen beurteilungsweise zu. dennoch hast du recht, bernd, ein brückenpfeiler oder ne brücke zum runterspringen täts auch.

  5. Corinna schreibt:

    Wie wahr!

    Ich glaube diese Menschen, die sich zum Freitod entscheiden, leiden unter sich, der Umwelt, empfundener Ungerechtigkeit … irgendwas und dann ist ihnen alles egal und vielleicht wollen sie dann wissentlich, dass andere auch leiden.

    Sehr traurig so etwas.

    • schwabenkrawall schreibt:

      Mich macht es nicht traurig, sondern stinkwütend. Unsere Freundin war hochschwanger, als ihnen die Geiterfahrerin reinknallte. (Es war versuchter Selbstmord, die überlebende Geisterfahrerin hat das zugegeben) Das Ungeborene tot, der 14jährige Sohn tot, unser Freund hatte insgesamt 25 Knochenbrüche, ihr musste die Milz entfernt werden und bei der Bluttransfusion zog sie sich eine Hepatitis C zu. Darunter leidet sie noch heute. DAS macht mich traurig,

      • Corinna schreibt:

        Es ist ein Verbrechen, du hast sicher recht das ist Mord. Aber was muss in einem Menschen vorgehen um so was zu tun, auch nur daran zu denken so etwas zu tun? Denn der Gedanke geht der Tat voraus, war es spontan oder am Ende sogar geplant um möglichst viele andere mit leiden zu lassen?

        Hat man die überlebende Geisterfahrerin nach den Gründen gefragt? Was hat sie so aus der Bahn geworfen dass sie andere mit in den Tod nehmen wollte? Wie kann sie nach der Tat denn nun mit dem was sie angerichtet hat weiterleben wenn sie doch schon vorher nicht mehr leben wollte?

      • schwabenkrawall schreibt:

        Keine Ahnung…ich habe über die Fahrerin mit den Beiden nie gesprochen, das war zu heftig. Was sie zum Suizid bewogen hat, weiß ich also nicht. Grundsätzlich sollte jeder das recht haben seinem Leben ein Ende zu setzen, aus welchen Gründen auch immer. Aber er sollte keine Anderen mit hineinziehen. Dazu gehört für mich auch der Lokführer, den die aufgerissenen Augen eines Selbstmörders kurz vor dem Aufprall nie mehr loslassen. Der Vater eines Kollegen war Lokführer….

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