Eine absurde Vergewaltigerjagd…

Veröffentlicht: Oktober 17, 2012 in Fernsehen, Tagesgeschehen
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…spielte sich da in Rostock ab. Man muss sich das mal vorstellen: Der mehrfach vorbestrafte Sexualstraftäter schaut sich in seinem Wohnzimmer im Fernsehen die Suche nach seinem Opfer an. Direkt vor seiner Haustür. Auf die Idee, auch mal bei ihm nachzuschauen kommt  3 Tage lang niemand.
Wieso das? Weil sein Bewährungshelfer davon ausging, dass er keine Gefahr mehr für die Gesellschaft darstellt? Oder wie? Immerhin stand der Kerl unter Führungsaufsicht. Keine Gefahr mehr…das hört man immer wieder, wenn wieder einmal Kinder missbraucht, oder Frauen vergewaltigt wurden.
Ich glaube nicht, dass jemand, der in dieser Art mehrfach straffällig geworden ist, auf einmal wieder ungefährlich sein soll. Diese Leute sind tickende Zeitbomben und verdammt gute Schauspieler.
Hinterher weiß es jeder besser, sagt der Oberstaatsanwalt dazu. Das ist die blödeste Ausrede die ich je gehört habe. VORHER hätte man bei einschlägig Vorbestraften auf den Busch klopfen sollen, ja müssen.
Ein Glück, dass ein beherzter Autofahrer, der das Mädchen blutend und halbnackt auf der Straße gefunden hatte, die Polizisten auf das Haus aufmerksam machte, in dem der 28jährige wohnt und ein Glück, dass sich das arme Mädchen selbst befreien konnte. Sonst würde die Staatsgewalt vielleicht irgendwann eine Leiche finden, umgebracht von einem, von dem offensichtlich keine Gefahr mehr ausgeht.
Sorry wenn mir hier mein Gutmenschengemüt abhanden kommt, aber in dem Fall. Wegsperren. Für immer.

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Kommentare
  1. Ist halt die Frage wie ne Resozialisierung aussehen soll… Ist einer der Kinder quält grundsätzlich als „sozialisiert“ zu bezeichnen? Was soll man denn da noch „re“ – machen?
    Also… so mal ganz grundlegend gedacht
    Liebe Grüße 😉

  2. zartbitterdenken sagt:

    Ich kann dir da nicht uneingeschränkt rechtgeben. Sicherlich sollte man in Fällen wo junge Menschen gesucht werden bei ehemaligen Sexualstraftätern nachsehen, allerdings gibt es auch rehabilitierbare Fälle. Resozialisierung geht nunmal nicht in jedem Fall schief und ich denke zweite Chancen darf man in einigen Fällen verteilen. Dass das hier eine Schweinerei ist, darüber brauchen wir nicht diskutieren, aber ich bin dagegen das zu pauschalisieren, auch wenn ich deine Ansicht verstehen kann.

    • Gisbert. Vielleicht ist es in einigen Fällen möglich, ich bin mir da nicht sicher. In diesem Fall jedoch handelte sich um jemanden, der schon mehrfach in der Richtung straffällig wurde, das erste Mal 1999, mit 16 Jahren. Erst letztes Jahr wurde er aus dem Knast entlassen. Wenn jemand mit 16 sein erstes Opfer findet und nach x-Strafen und sicher auch Therapien mit 28 ein Mädchen entführt und 3 Tage lang bestialisch quält, dann gehört der weggesperrt. Und zwar für immer. Das würde ich auch für mich selbst fordern, sollte ich in der Hinsicht austicken.

      • zartbitterdenken sagt:

        Ich sag ja auch. In diesem Fall brauchen wir da garnicht diskutieren. Ich meine nur, dass man das nicht generell so sehen darf.

      • Schon klar. Leider kann man niemandem in den Kopf sehen und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie leicht man Psychologen hinters Licht führen kann, wenn man clever ist. (das war allerdings eine völlig andere Sache, da ging es um ein Attest) 🙂 Man muss abwägen…sperre ich jemanden weg, der vielleicht resozialisiert werden kann, oder gehe ich das Risiko, dass wieder was passiert? Dass wir uns in diesem Fall einig sind hatte ich vorausgesetzt.

  3. Steveo sagt:

    Also ich muss dir volkommen recht geben.
    Bei Solchen Leuten denke ich mir nur ‚Auf Nimmer wider sehn und tür zu‘
    und wenn ich nur höre wie leicht die Leute vom Personen schutz nehmen
    Denke ich mir in wass für eine Selten Dähmlichen Gesellschaft wir eigentlich Leben
    (sorry fürs schlechte verfassen muttersprache english for the win)

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