Die Menschenwürde des Täters vs. Recht auf körperliche Unversehrtheit des Opfers?

Die Würde des Menschen ist unantastbar (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz)
Das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art.2 Abs.2 Grundgesetz)

Der Film „Der Fall Jakob von Metzler“ hat mich gestern ziemlich aufgewühlt und ich habe mich gefragt, wie ich an Stelle des Vize-Poliziepräsidenten Daschner gehandelt hätte. Man sollte versuchen sachlich zu bleiben, was aber in so einem Fall schwer fällt. Um es vorweg zu schicken. Ich hätte genauso gehandelt. Gesetzt den Fall, Jakob hätte noch gelebt und wäre nur deshalb gestorben, weil sich die Beamten an geltendes Recht gehalten hätten? Die Schlagzeilen  der Hetzpresse, die Daschner als „Folterknecht“ bezeichneten, hätte ich lesen mögen…
Zugegeben, Foltern um ein Geständnis zu erzwingen geht nicht. Geht gar nicht, denn das hatten wir in Dunkeldeutschland schon gehabt. Ganz davon abgesehen, dass diese Geständnisse nichts wert sind. Denn unter Schmerz wurde im Mittelalter auch gestanden , dass man nachts auf dem Blocksberg mit dem Teufel getanzt hätte.
Hier ging’s jedoch um etwas völlig anderes. Es ging nicht um ein Geständnis, sondern man wollte das Leben eines kleinen Jungen retten und der Täter sollte den Aufenthaltsort des Kindes preisgeben
. Das sind zwei Paar Stiefel Außerdem wurde nicht gefoltert, sondern es wurden Schmerzen angedroht. Dass Daschner von der Staatsanwaltschaft allein gelassen wurde, ist ein Skandal für sich. Und der Entführer und Kindesmörder Gäfgen? Dieser Drecksack beschwert sich darüber, man habe angedroht, ihm Schmerzen zuzufügen? Da ist mir die Galle hochgekommen.
Meine ganz private Meinung? Ich hätte dem Kerl die  Haut so lange in Streifen abgezogen bis er redet, wäre es mein Kind gewesen.

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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Eine Antwort zu Die Menschenwürde des Täters vs. Recht auf körperliche Unversehrtheit des Opfers?

  1. Mona schreibt:

    Ich hätte mit großer Wahrscheinlichkeit auch gedroht. Egal ob eigenes oder nicht.
    Beim eigenen Kind halt massiver. Beschwert geklagt egal wie oder was es ist ne Frechheit als Kindesmörder überhaupt noch das Rechte dazu zu haben.

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