Billiglohnland Deutschland

Das „Jobwunder“ in Deutschland besteht im wesentlichen darin, dass jeder 5. Arbeitnehmer einen sogenannten „atypischen “ Job hat. Das ist eine vornehme Umschreibung für unterbezahlte Vollzeitarbeit, die es dem Arbeitgeber erlaubt, die Beschäftigten so miserabel zu bezahlen, dass diese zu  „Aufstockern“ werden. Das heisst, der Steuerzahler zahlt einen Teil des Arbeitslohnes für diese Leute.
Im Klartext: Der Steuerzahler finanziert den Wettbewerbsvorteil für diese Ausbeuter.
Überhaupt haben in Deutschland nur ca. 60% einen unbefristeten Job. Der Rest ist selbständig, scheinselbständig, arbeitet ohne Bezahlung in Familienbetrieben oder eben in befristeten oder Leiharbeitsverhältnissen.
Das ist mitteleuropäischer Rekord. Ich hatte neulich das Durchschnittseinkommen aus Wikipedia herangezogen und bin auf mächtigen Widerspruch gestoßen. Das steigt nämlich trotz Billiglöhnen unaufhaltsam und das bedeutet ja wohl, dass Einige immer grandiosere Summen verdienen müssen,  um den Durchschnitt trotz dieser Schweinereien zu heben.

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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