Das Mutterland des Rassismus……

…..ist Deutschland? Um es vorweg zu nehmen: Nein. Natürlich ist der Rassismus in Deutschland sehr lebendig und die „Effizienz“ mit der in Hitlerdeutschland Rassismus betrieben wurde, ist ohne Beispiel. Wer aber Rassismus heute erleben will, sollte nach China schauen. Dort gilt nach wie vor: je dunkler die Hautfarbe desto minderwertiger der Mensch. Sich als Schwarzer mit einer Chinesin zu zeigen zöge sofort eine aufgebrachte Menge nach sich, von der man lautstark beschimpft würde. Im Gegensatz zu Deutschland würde das auch nicht auf Kritik stoßen. Es ist in China normal, sich als überlegene Rasse zu fühlen. Der ganze Artikel in der ZEIT hier

Worauf ich eigentlich hinaus will….am Sonntag kam im Weltspiegel ein Beitrag über philippinische Hausmädchen in Singapur. Diese werden wie Sklaven gehalten. Für 250€ monatlich 24h am Tag, 7 Tage in der Woche. Die Pässe werden von den Arbeitgebern einbehalten, freie Tage gibt es nicht. „Die Mädchen würden sich dann einen Freund suchen und schwanger werden. Dann haben die Arbeitgeber (Sklavenhalter) wieder die Mühe sich eine neue Hilfe zu suchen“, so der zuständige Sachbearbeiter im Vermittlungsbüro. Und wie gesagt, das Ganze ist völlig legal. Rechte staatlicherseits gibt es nicht, da es sich um private Arbeitsstellen handelt. In Hongkong oder Taiwan hat man wenigstens einen Mindestlohn durchgesetzt, im Steuerparadies Singapur nicht.
Was das mit China zu tun hat? Bei den „Arbeitgeberinnen“, die die Mädchen oft genug schlagen und quälen handelte es sich ausschließlich um Chinesinnen.
Viel Spaß mit der neuen Weltmacht.

Advertisements

Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Das Mutterland des Rassismus……

  1. Corinna schreibt:

    Das Chinesen ziemlich rassistisch veranlagt sind ist nicht so unbekannt, die sind fast so schlimm wie die Japaner. Stört ja keinen hierzulande, solange man mit beiden Handel treiben kann. Das Putin ein lupenreiner Demokrat ist wissen wir ja auch spätestens seit „Gas-Gerd“.

    In weiten Teilen Asiens hat man ein Problem mit Schwarzen, allerdings ist deren Zahl dennoch im Steigen, hier mal was über Guangzhou „Chocolate City“: http://www.chinatravel.net/forum/Guangzhou-Guangzhou-Chocolate-City-Africans-Seek-Their-Dreams-in-China/1499.html

    Zum Glück habe ich den Bericht im Weltspiegel nicht gesehen, wäre nicht gut für meinen Blutdruck gewesen dieses Schmuckstück deutschen Qualitätsjournalismusses.

    Dass es entgegen dem was der Weltspiegel zu wissen glaubt einen Mindestlohn für Hausmädchen in Singapur gibt ist dort durchaus bekannt, stand auch schon 2010 in der „Straits Times“: http://singaporemaid.blogspot.de/2010/08/harder-to-hire-filipino-maids-now.html – mag natürlich sein das der nicht immer eingehalten wird. Die Kommentare zum Artikel sind lesenswert.

    Anketten ist auch in Singapur strafbar.

    Trotzdem gehen viele der Hausmädchen lieber in asiatische Länder als in arabische, die Verachtung der meisten Araber gegenüber allem Asiatischen ist schon pathologisch. Habs in Mittelost erlebt und zu der Zeit als es in Bonn noch Botschaften gab mir auch mal von einer phiippinischen Angestellten bei einer solchen Botschaft erzählen lassen.

    Die Situation in einigen arabischen Ländern ist dergestalt dass sich (endlich !) sogar die philippinische Regierung genötigt sah etwas zu tun: http://www.arabianbusiness.com/uae-kuwait-qatar-face-ban-on-filipino-maids–418458.html

    Anketten ist übrigens auch dort verboten…

    Wer es gut trifft kann es mit etwas Glück auch ganz gut haben: http://dubaisally.blogspot.de/ – ich vermag nicht zu sagen wie authentisch das ist und Al-Jazeera setzt da auch ein ganz kleines Fragezeichen: http://stream.aljazeera.com/story/migrant-workers-blog

    Es hat schon Gründe warum phiippinische Hausmädchen am liebsten in die USA/Kanada gehen und wenn das nicht klappt dann nach Europa.

    • schwabenkrawall schreibt:

      Naja, anketten…das war mehr im übetragenen Sinne gemeint, denn ohne Reisepass bist du angekettet. Mag sein, dass der Weltspiegel nicht Deinen Geschmack trifft, mag auch sein, dass es in Singapore einen Mindestlohn (offiziell) gibt, aber ich habe eben durch diese Sendung überhaupt etwas von diesen armen Ludern erfahren. Der Bericht war jedenfalls sehr authentisch. Kann auch sein, dass es sich um den Day-off handelte, den es in Singapur nicht gibt, aber spielt das eine Rolle? Dass die Araber Rassisten sind ist bekannt. Allerdings nur die von der Arabischen Halbinsel, das trifft nicht auf alle arabischsprechende Länder zu.
      Ich war in Singapur für 2 Tage, als Stop-over, aber ich werde auch dieses Land nicht mehr betreten. Neben einigen anderen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s