Weshalb es doch etwas nützt, sich aufzuregen..

Veröffentlicht: Juli 5, 2012 in Internet, Politik, Tagesgeschehen
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…Ich habe in den letzten Tagen einige Artikel zu Themen geschrieben, die gerade dabei sind, unsere Welt in den Abgrund zu stürzen. (die Themen, nicht die Artikel)
Die Reaktion darauf war eher bescheiden. Wenn wir auf unserer Facebookseite ein Ferkel in roten Gummistiefelchen posten, generiert das ungefähr 100x so viele likes. (ist ja auch süß)

Woher kommt das? Mal davon abgesehen, dass ich nur ein Hobbyschreiber bin, dessen Stil vielleicht etwas amateurhaft ist, sind die Themen den meisten Menschen lästig bis egal.
Genau so verhält es sich mit Sendungen, die sich mit diesen Dingen befassen. Meist werden diese auf ARTE oder 3sat ausgestrahlt und wer zapped zu diesen Sendern? Eben! Nur Leute, die in der Regel eh‘ schon Bescheid wissen, bzw. Bescheid wissen wollen.

Bei Licht betrachtet ist es doch so, dass uns diese Ausgebeuteten und Verhungernden in Afrika und sonstwo den ganzen Tag versauen. Man kann danach nicht mehr mit gutem Appetit dem Johann Lafer beim Kochen zuschauen, weil in Afrika Lebensmittel produziert werden, die ausschließlich für Europa bestimmt sind.
Man kann ohne schlechtes Gewissen keinen Biosprit mehr tanken, weil darin das Essen von Millionen Menschen schwimmt.
Trotzdem werde ich weiter schreiben. Und wenn ich nur einen Menschen pro Tag erreiche, der sich bisher nicht mit diesen Dingen befasst hatte. Dafür lohnt es sich.

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Kommentare
  1. Chantal sagt:

    Ich finde es einfach nur zum Kopfschütteln was in Deutschland und allgemein abgeht. Und wenn ich mit meinen 18 Jahren mit meinen Freunden über diese Sachen sprechen will dann kommt nur Kopfschütteln oder das geht uns doch noch garnix an in dem Alter. Da kann ich nur drüber schmunzeln die Leute die heute schon sagen das geht uns nix an werden es irgendwann mal ganz dicke kriegen. Achja und bitte schreib weiter auch wenn es wie du schon sagtest nicht viel bis garnichts nützt gibt es doch Leute, wie mich, die gerne deine Texte lesen 😉

  2. uli sagt:

    Nanana…“amateurhaft“ oder nicht, es ist egal. Es geht ja bei Blogs nicht um Professionalität, sondern um geäußerte Gedanken. Und nun haben wir auch sehr unterschiedliche Leute, die das eine Thema toll finden, andere wiederum nicht. Dann klingt (wie auf wohl jedem Blog auch meinem) mal etwas sehr quengelig 😉 und andere wieder locker flockig, unabhängig der Ernsthaftigkeit des Themas, man erkennt also manchmal auch die Tagesform *gg* oder wie sehr jemanden etwas stört. Also Kopp hoch, weiter ran an die Tasta und nicht abdriften 😀 gestiefelte Schweinchen sind wahrlich süß (ich kenne das Bildchen, da es fast jeden Tag wo herumkursiert). Befindlichkeiten sind da, um sie irgendwie irgendwie festzuhalten, oder? 😉 ob nun mit Stiefelschweini oder nicht *feix*

  3. rollics sagt:

    Lieber Bernd, ich lese sehr wohl Deine Artikel und bin in den meisten Fällen Deiner Meinung.
    Bitte schreibe weiter, auch wenn es -wie wir ja beide wissen- nicht sehr viel nützen bzw. verändern wird.
    Liebe Grüße
    Rainer

    • Rainer, es wird nicht nur nicht sehr viel nützen….es wird überhaupt nichts nützen. Wenn ich die Briefe Lehlbachs lese -und der hatte Einfluss – und die Empfänger, dann weiß ich sehr wohl, dass gegen diese Gangster kein Kraut gewachsen ist. Aber egal ich schreibe weiter, weil man als Rentner lieber Nutzloses, als überhaupt nix, machen sollte :).

  4. Ja mach das doch! Vielleicht die Texte anders verpacken mit ferkelchen zusammen!

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