Wenn sich Promis im TV verkloppen…

….und das zur Prime-Time übertragen wird, dann kann man ruhig fragen: „What is it good for?“ Tittytainmaint heisst diese Art der Unterhaltung im Buch „die Globalisierunsfalle“.
Immerhin fließt auch schon mal Blut, da sollte stärkerer Tobak nicht lange auf sich warten lassen.
Mir geht dabei jeder Sinn für Humor flöten. Aber es sind für die Vollpfostensender billige Produktionen. Ein „Tatort“ kostet ein Vielfaches und dauert nur halb so lang, wenn überhaupt.
Das alles trägt zur völligen Verblödung der Massen bei, und so wird das ja auch gewünscht. Wer keine Bücher liest, der begehrt auch nicht auf.
Ob das Dschungelcamp oder Promiboxen heisst, es dient alles dem selben Zweck. Der geneigte Zuschauer soll denken „Die sind ja noch blöder als ich“ was teilweise auch stimmt, in manchen Fällen aber nur schiere Angst der B und C-Promis ist, überhaupt nicht mehr wahrgenommen zu werden. Es ist ja mal ganz witzig, auf einem Wok eine Rodelbahn runter zu rasen, aber wenn man daraus jedes Jahr eine fünfstündige Dauerwerbesendung macht, (neben Promiboxen-tanzen-campen-Stock-car fahren etc.) dann ist das keine Fernsehunterhaltung mehr. Schade, dass die Simpsons auf Pro7 laufen, sonst könnte ich den Sender neben anderen auch von meiner Liste löschen.

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Über schwabenkrawall

Musiker, Freidenker, Schelm, Schreiberling
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