Deutschland, uneinig Vaterland….

Treffen sich 2 Münchner: „ Hallo, wo kommst Du eigentlich her?“ „Aus Hamburg, und Du?“ „Aus Hannover“.

Das ist für die bayrische Landeshauptstadt typisch, es gibt kaum mehr Bayern in der Stadt. Selbst die, die da geboren sind, reden in der Hauptsache hochdeutsch.

Da schwillt den Eingeborenen schon mal der Kamm.

Eine Bekannte aus München – eine echte Münchnerin – wurde von uns einmal zu einem Biergarten am Ammersee begleitet. Uns gegenüber saß eine ganze Horde „Preißn“ wie man unschwer hören konnte. Mit der Zeit bekamen wir mit, dass es sich um Optiker aus München handelte, die einen Betriebsausflug machten. Unsere Bekannte befand sich glücklicherweise auf der Toilette, als wir folgenden Dialog hörten: „Da kommt doch so ein Seppel  ins Geschäft und redet mich in seinem komischen Bayrisch an. Ich hab’  zu dem gesagt:
„ Lern Du erstmal richtig deutsch!!“ Haha, großes Gelächter…

Unserer Freundin erzählten wir erst auf dem Heimweg von dieser Sache…zum Glück, denn mit hochrotem Kopf brüllte sie: „ Do bin i froh, dass i des net g’hört hab’, sonst hätt’ i dem Saupreißn mein Bierseidel übern Schädel zogen“…

Irgendwie kann ich – obgleich selbst Schwabe – sie verstehen.

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6 Gedanken zu “Deutschland, uneinig Vaterland….

  1. Das ist mal ein informativer Beitrag, mein Dank. Muss man sich nochmal in Ruhe durchlesen. Generell finde ich diesen Blog gut zu lesen und leicht zu verstehen.

  2. Dann komm mal als Brandenburger (der leicht berlinert *g*) nach Thüringen (und wehe Du lächelst dort!) :-)) Ich wäre allerdings in anderen Gegenden verhungert, wenn ich nicht direkt mit den Fingern auf etwas deuten würde 😉

    1. Haha, da ist was Wahres dran. Aber wenn einem Bayern ein Rundsssstück, oder eine Schrippe oder gar eine Buddrbemme angeboten wird, denkt er auch das seien Werkzeuge.
      Nur wir Schwaben sind polyglott. Mir kennat älles, sogar hochdeitsch.

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