….befürchtet der italienische Premier Monti. Nur…wie kann sich etwas auflösen, was nie wirklich zusammen war? Da gönnt doch der Erste dem Zweiten die Butter nicht auf’s Brot…oder die Salami.
Jeder sieht diese Krise nur durch die nationale Brille, schuld sind selbstredend die Anderen. Im Zweifel Deutschland, wenigstens darin ist sich der Rest der Euro-Zone einig. Wir sind da übrigens auch nicht besser, wir nehmen das Maul ganz schön voll und vergessen dabei, dass wir selbst seit dem Krieg 2x pleite waren. Das letzte Mal übrigens anlässlich der Wiedervereinigung, denn zu diesem Zeitpunkt hätten laut “Haircut-Vertrag” von 54 Gelder bezahlt werden müssen, die wir nicht aufbringen konnten…die Zinsenszinseszinsen…. da kam ordentlich was zusammen. Papa Kohl hat gesagt: “Ich zahl’ nix” und gut war’s.
Jeder gegen Jeden und alle gegen das Vierte Reich der Frau Merkel (“il Giornale”, ein Berlusconi-Blatt)
Gotteseidank sind die Briten nicht in der Eurozone, denn was die in ihren Blättern drucken ist nicht mal mehr britischer Humor. (den ich sonst sehr schätze)
Würden sich die Bevölkerungen der betroffenen Länder ENDLICH einmal klar machen, dass wir alle von korrupten Regierungen regiert, von “Märkten” beherrscht, von Bankstern ausgenommen und von steuerflüchtigen Superreichen im Stich gelassen werden, könnte es auch mit dem Nachbarn klappen.
Ich liebe alle Völker und hasse alle Regierungen und ihre Auftraggeber (Damit meine ich nicht die Wähler..)
In diesem Sinne, schönen Sonntach noch
Corinna….das ist die Wahl zwischen Cholera und Pest.
Ich meine Monti hat mit seiner Analyse recht dass Europa und vor allem der Euro nur gerettet werden kann wenn wir uns ein gutes Stück von der parlamentarischen Demokratie verabschieden.
Meine Folgerung aus dem Ganzen ist allerdings lieber Europa sein zu lassen als die Demokratie aufzugeben. Nur fürchte ich es wird anders kommen.